Abwehr, Notwehr und Verteidigung aus biblisch-christlicher Sicht

1irakVon Jörgen Bauer

“Du sollst nicht töten!” (Gen 20,3) – ein Gebot, das sehr strapaziert wird. In meiner Jugendzeit habe ich mal einen “bibelfesten” Freund gefragt, ob er einen Täter, der gerade dabei ist, einen Gasometer zur Explosion zu bringen, mit einem Schuss töten würde, wenn das die einzige Möglichkeit wäre, zu verhindern, dass die Stadt verwüstet wird. Die Antwort war: “Nein, denn du sollst nicht töten, und man muss das Weitere Gott überlassen.”

Das ist eine Haltung, die ich noch nie akzeptieren konnte. Ich denke, dass ich damit nicht falsch liege, denn das besagte Gebot heißt im hebräischen Urtext: “Du sollst nicht morden”, wobei unter “morden” ein rechtswidriges, kriminelles Tun aus niederen Beweggründen zu verstehen ist – wie im Fall von Kain und Abel. Weiterlesen

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“Politisch korrekt”: Haß und Intoleranz

Justizia1Wie eine politisch unkorrekte Rechtsanwältin zermürbt werden soll

Dem großen französischen Denker und Schriftsteller Voltaire (1694-1778) wird ein Satz zugeschrieben, der weitgehend unsere Einstellung zu Toleranz und Meinungsfreiheit geprägt hat: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß Du es sagen darfst.“

Walter Scheel, der vierte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, sagt es in anderen Worten: „Demokratisch ist es, dem anderen zuzuhören, seine Meinung zu erwägen, das, was einem selbst einleuchtet, zu akzeptieren, und gegen das übrige, unter ständiger Wahrung des Respektes vor der Person des anderen, Gegenargumente hervorzubringen.“

Beide Autoren verteidigen damit ein hohes Gut, die Meinungsfreiheit. Klingt gut – aber trifft es auch die Wirklichkeit in diesem unserem Lande? Wenn Sie das Folgende lesen, werden Sie zweifeln dürfen. Weiterlesen

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Konservativer Aufbruch in der CSU – nötiger denn je

Unbenannt - 4Zurück zu Freiheit und Subsidiarität

CSU und CDU haben – wie nahezu alle Parteien – über viele Jahre hinweg ihre innere Struktur sowie ihr äußeres Erscheinungsbild geändert. Allein mit „Rechtsruck“ oder „Linksruck“ oder (grünem) “Neo-Liberalismus“ ist das nicht hinreichend zu beschreiben. Eher schon so: „Unbedingter Machterhalt durch Anpassung, in trautem, aber fatalem Einklang mit der Aufgabe von fundamentalen Grundwerten und den bisher geltenden Überzeugungen.“

Für jedermann deutlich erkennbar ist die Abwendung vom “C” in der Union und sein Ersatz durch ein neues, grünes Glaubensbekenntnis: Natur statt Gott. Als es sich ursprünglich um ein reines Bekenntnis zur Bewahrung der Schöpfung handelte, wie das die wirklich naturverbundenen, konservativen Gründer der Grünen (Gruhl, Springmann etc.) einmal wollten, war das begrüßenswert. Wenn aber dieses Bekenntnis zu einem Ersatzglauben mutiert, indem eben diese Natur zum neuen Götzen erhoben wird, müßten bei einer christlich-demokratischen und –sozialen Partei alle Alarmglocken schrillen. Aber Fehlanzeige! Stattdessen saugen beide Parteien – da sind sie wirklich „Schwestern“ – die “hehren” Ziele der Ökobewegung auf wie ein trockener Schwamm. Weiterlesen

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“Islam ist Teil Deutschlands” – Toleranzpreis an Wulff

wULFINEUCSU ehrt nun Ex-Bundespräsident Wulff mit Toleranzpreis

Von Michael Mannheimer

Als Wulff in seiner Eigenschaft als amtierender Bundespräsident den Islam “als Teil Deutschlands” bezeichnete, war mehr als nur ein staatsmännischer Fauxpas. Diese Aussage zeigt die ganze geistige Verkommenheit und gefährliche Geschichtsblindheit unserer politischen Führungsschicht, die selbst nach einem Jahrzehnt nach 9/11 (sie hätte jede Zeit gehabt, sich über das Wesen des Islam zu informieren), nicht in der Lage ist, den Islam als das zu erkennen, was er ist: Als eine totalitäre Politreligion, deren Hauptziel die Erringung der Weltherrschaft (dar Al-Islam) ist und dazu – einzigartig unter den Großreligionen – den Dschihad (“heiligen Krieg”) ersann, der das Töten von Nichtmoslems zur heiligen Pflicht für alle kampffähigen Moslems erkor – und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen – diesen Akt mit den höchsten Weihen belohnt, die eine Religion zu vergeben hat: Den Einzug ins Paradies.

Tötung der „Ungläubigen“ als hl. Pflicht Weiterlesen

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Margot Käßmann – Oder die unerträgliche Beliebigkeit des Gutmenschentums

Bild: Michael Mannheimer

Bild: Michael Mannheimer

Eine Einführung von Michael Mannheimer

Vorbemerkung: Peter Helmes hat am letzten Sonntag (17.8.) einen Offenen Brief verfaßt (siehe vorherigen Artikel), in dem er das Wegducken der ehem. Bischöfin Margot Käßmann anprangert. In ihrer sonntäglichen Kolumne in der „Bild am Sonntag“ hatte Käßmann wieder einmal von „Frieden ohne Waffen“ gefaselt. Michael Mannheimer, einer der erfolgreichsten Blogbetreiber in Deutschland, hat dies zum Anlaß genommen, post festum dem Artikel von Helmes ein großartiges Vorwort voranzustellen:

Vorwort von Michael Mannheimer

Werden Menschen – wie derzeit überall dort, wo der Islam sein Unwesen treibt – abgeschlachtet, dann ist Käßmanns gutmenschliche Option nicht etwa, dies umgehend und entschieden zu beenden – auch mit Waffen, wenn nicht anders möglich – sondern die Existenz von Waffen- und Waffenlieferungen dafür zu geißeln.

Der typische Gutmensch – erkenntnis- und faktenresistent

Käßmann ist ein typischer Gutmensch und steht für eine ganze Generation der evangelischen Kirche: Konflikte werden nicht etwa praktisch gelöst, sondern gesundgebetet. Weiterlesen

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Offener Brief an die “blinde” Margot Käßmann *)

bild_kaeseBonn, 17.08.2014

Grüß Gott, Frau Käßmann,

Sonntag für Sonntag erfreuen – oder verärgern – Sie die Leser der Bild am Sonntag (BamS) mit Ihren Kommentaren, die niemand braucht. Aber da sind Sie hartnäckig. Ihre „Botschaft“ muß raus; denn es ist immer eine „Botschaft des Friedens“ – wie Sie wohl meinen.

Heute aber haben Sie meinen Sonntag empfindlich gestört. Schon die Überschrift über Ihre heutige Kolumne verheißt nichts Gutes: „Müssen wir uns schämen, weil wir im Frieden leben?“ Was soll denn dieser Nonsens-Text? Glauben Sie ernsthaft, daß sich irgendwo auf der Welt jemand dafür schämen müßte, in Frieden zu leben? Aber Sie wären nicht Käßmann, wenn Sie hinter dieser unsinnigen Frage nicht ´was verborgen hätten. Ich will es gleich vorweg sagen: Ich bete auch, aber mein Frieden ist nicht Ihr Friede! Mein Gott hat mir nicht befohlen, mich als Christ abschlachten zu lassen! Mein Gott hat mir befohlen, mich zu wehren und Christi Erbe zu verteidigen! Weiterlesen

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Der Hl. Bonifaz und der Islam – Allerliebst!

Hl. Bonifazius

Hl. Bonifazius

Der Islam beim Hl. Bonifaz: Das ist doch allerliebst!

Die „Weiterbildungsstätte Bonifatiushaus“ des Bistums Fulda bietet eine „Einführung in den Islam“

„Der Islam gehört zu den drei größten Weltreligionen. Rund eine Milliarde Menschen – etwa ein Fünftel der Erdbevölkerung – bekennen sich zum Islam; fast drei Millionen Muslime leben in Deutschland. Ob in Arbeit oder Freizeit: Jeder von uns tritt fast täglich mit ihnen in Kontakt. Doch über Glaube und Lebensweise im Islam ist meist nur wenig bekannt. Überdies bezieht sich die intensive aber häufig einseitige mediale Berichterstattung meist auf die Ausschreitungen des islamischen Fundamentalismus. Hier wird gerne alles über einen Kamm geschoren. Klischees und Vorurteile bestimmen allzu oft die öffentliche Meinung. Dabei hat der Islam im Laufe seiner langen Geschichte eine große Vielfalt von religiösen Richtungen und kultischen Praktiken entwickelt. Das Wochenende möchte in den Islam einführen; in seine vielfältigen theologischen Vorstellungen, in seine liturgische Praxis, wie in die wichtigsten religiösen und moralischen Wertvorstellungen. Darüber hinaus soll auch die sozio-politische Dimension in den Blick genommen werden. Am Sonntag werden wir die DITIB-Moschee, Fulda, besuchen.“ Weiterlesen

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