17. Juni – ein echter nationaler Gedenktag! Ein bedenkenswerter Tag mit Symbolcharakter! Die Opfer mahnen!

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Von Peter Helmes

Hambacher Fest 2019

Der 17. Juni sollte uns stets Erinnerung und Mahnung sein:

17. Juni 1953: Tag des Volksaufstandes in der „DDR“

seitdem:

17. Juni: „Tag der deutschen Einheit“

Konsequenz:

Wir brauchen kein neues Volk! Unser Volk muß deutsch bleiben!

Wir brauchen eine neue Führung mit Achtung vor unserer Nation!

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Ein großer Gedenktag: freiheitlich, antisozialistisch, patriotisch, kämpferisch

Der 17. Juni war immer auch ein gesamtdeutscher Tag. Völlig richtig erklärte in Bonn ein damals noch freiheitlich und patriotisch denkender Deutscher Bundestag den 17. Juni zum Nationalfeiertag: als Zeichen der gesamt-deutschen Solidarität und als Bekenntnis zur Einheit in Freiheit.

Die Sozialisten stießen ihre Völker in eine unfaßbare Armut – und beuteten sie gleichwohl in einem Maße aus, wie es historisch nur von Sklavenhaltergesellschaften her bekannt war. Ehemalige „DDR“-ler werden sich noch an die Aufstände vom 17. Juni 1953 erinnern. Es war ein Aufstand der Arbeiter der „DDR“ gegen die „DDR“-Regierung.

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Corona: Partei ergreifen!

Von Heinirch Sickl, Geschäftsführer der Freilch Medien GmbH

Die Proteste gegen „Corona“ zeigen, wie wichtig es ist, dass eine politische Partei die Kritik aufgrei­ft. Sie bestätigen auch, dass es für die Partei besonders  bedeutsam ist, zu lernen, dass Politik nicht nur im Parlament gemacht wird. Ein Kommentar von FREILICH-Herausgeber Heinrich Sickl.

Das Telefon klingelt. Der Einsatzleiter hebt ab, dran hat er eine Abgeordnete einer Partei, die sich bei ihm erkundigt, was da gerade abgeht. In dem Fall: ein Polizeieinsatz bei einer linksextremen Demonstration in Innsbruck. 

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Volksaufstand am 17. Juni vor 68 Jahren

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Von CCMaier

Geschichte wiederholt sich vielleicht nicht, sondern scheint sich zu reimen.


Bei dem Arbeiter- und Volksaufstand kam es in den Tagen um den 17. Juni 1953 in der DDR zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten gegen das Regime, verbunden mit Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, besserer Versorgung und nach freien Wahlen. 

Der Aufstand wurde unter dem Einsatz von Sowjet-Panzern niedergeschlagen. Demonstranten und Zuschauer starben dabei. Danach verurteilte das DDR-Unrechts-Regime zahlreiche Demonstranten zu meist sehr harten Zuchthausstrafen. 

Ursachen dieses ersten Volks-Aufstands gegen ein kommunistisch-stalinistisches Regime war wesentlich die beschleunigte Umgestaltung der Wirtschaft und Gesellschaft nach sozialistischen Dogmen und die damit verbundene Ignoranz der DDR-Führung gegenüber den Bedürfnissen der Bevölkerung. 

Ein Auslöser der Proteste war der Beschluss, Arbeitsnormen zu verschärfen, sowie weitere Fehler des SED-Regimes.

Der Aufstand des 17. Juni wirkte als politisches Signal auf weitere Völker der Ostblockstaaten.


Der 17. Juni war von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als „Tag der deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland; er ist weiterhin Gedenktag.


https://www.youtube.com/watch?v=uceY4ugAsjM
https://www.youtube.com/watch?v=T62kHnaJaLQ

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Macron demütigen, zum Hass gegen Israel aufstacheln: „Influencer“ Fayez Kanfash schlägt wieder zu

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Von Alex Cryso

Samuel Paty – enthauptet, weil seinen Landsleuten ihr eigenes Land gleichgültig ist

Der ist Moslem, der darf das – selbst wenn es weit über die Grenzen des Zumutbaren und des Akzeptablen hinausgeht. Fayez Kanfash ist der Name eines selbsternannten muslimischen Influencers und Provokateurs, der vor allem auf YouTube mit allerhand geschmacklosen Videos von sich reden macht. In einem Film ist beispielsweise zu sehen, wie er Polizisten im Wald erschießt. Noch bekannter ist die Aktion, wo er als Araber eine als der französische Staatspräsident Emanuel Macron verkleidete Person gefesselt und auspeitschend durch Berlin-Neukölln treibt, um anschließend auch noch eine Maske mit dem Gesicht des besagten Staatschefs zu verbrennen. Kanfash wollte damit gegen die Kriegserklärung Frankreichs gegenüber dem politischen Islam demonstrieren, der wie überall nur Gewalt und Terror übers Land bringt. Die Erklärung Macrons war kurz nach der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty passiert. Der nahm religionskritische Karikaturen in Schutz und wurde dafür von einem Moslem brutal ermordet. Kanfash wollte mit seiner Aktion hingegen die Grenzen der Meinungsfrei im Westen aufzeigen.

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Was ist das Geheimnis

der verschwundenen Daten

zu Corona Geimpften ?

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Von CCMeier

BiBildschirmaufnahme des Trailers zum Film „Soylent Green“ (1973). Menschen werden wie Müll behandelt.

Sind rund 150 000 dokumentierte Fälle von Impf-Zwischenfällen, Impf-Schäden und Todesfällen aus der Datensammlung VAERS (Vaccine Adverse Event Reporting System)* verfälscht worden oder verschwunden ?

Das verlinkte Video zeigt seltsame Lücken und Änderungen von Fällen in der Dokumentation, obwohl die Nummerierungen vorher Daten von geimpften, oft gestorbenen Personen zeigten.

Was, wenn es nicht „nur“ ein paar tausend Todesfälle, sondern bereits wesentlich mehr sind und wenn das systematisch vertuscht werden soll ?

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Das anti-jüdische Pogrom von Bagdad: Erinnerungen an Farhud

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Von Alex Cryso

Linke Hetzmedien wie T-Online sind derzeit immer wieder daran, die Verfehlungen der Weißen gegenüber den angeblich so unterdrückten Muslimen und afrikanischen Naturvölkern aufzuarbeiten während Islam-Kolumnistin Lamya Kaddor das allumfassende gute Gewissen  für weltenrettenden linken Deutschen spielen darf. Dabei jährte sich das Pogrom von Bagdad („Farhud“) unlängst zum 80. Mal: Am 1. und 2. Juni 1941 kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung in der besagten Stadt. Bis zu 600 Juden wurden an beiden Tagen ermordet.

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Billiger Zielgruppen-Populismus

Der STERN wiederholte im ersten Juni-Heft seinen »Wir haben abgetrieben!«-Titel von 1971. Die Verzweiflung über die sinkenden Verkaufszahlen muss groß sein.

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Von DR.PHIL.MEHRENS

Bild: Pixabay, von Nina BothaBild: Pixabay, von Nina Botha

Was macht ein Autor, wenn ihm nichts mehr einfällt, er aber dringend einen Erfolg braucht? Er schreibt bei sich selbst ab. Denn bei sich selbst abzuschreiben ist kein Plagiat. Das dürfte so in etwa die Logik sein, nach der derzeit in der Redaktion des einstigen Flaggschiffs der »linken Kampfpresse« (Gerhard Stoltenberg) agiert wird. Denn um die linke Kampfpresse – heute auch gern Haltungspresse genannt – steht es nicht zum Besten: Mehr als die Hälfte seiner verkauften Auflage büßte der STERN in nur fünf Jahren ein, allein im vierten Quartal 2020 verzeichnete das Magazin noch einmal einen Rückgang um ganze 16 Prozent – ein dramatischer Aderlass, der in diesem Frühjahr zu drastischen Gegenmaßnahmen führte: Das Ressort Politik und Wirtschaft des Hamburger Hochglanzmagazins wurde degradiert zum Untermieter der Redaktion des im gleichen Verlag erscheinenden Magazins CAPITAL in Berlin.

Das klang für viele Redakteure des Traditionsblattes, als solle das einstige Rotfront-Magazin, das auch gerne mal mit schmuddeligen Sex-Themen aufmachte, zu so etwas Bürgerlich-Seriösem wie dem FOCUS werden.

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Impfdruck und Impfstoffe gegen Covid-19

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Eine Information von Dr. Juliana Bauer *)

Daumenschraube, 17. Jht.; Märkisches Museum, Berlin
Bild: Anagoria, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der Druck, der auf die Menschen ausgeübt wird, wächst. „Bist du schon geimpft? … Hast du endlich einen Termin zur Impfung ausgemacht…?“ In jeder Unterrichtsstunde – ich unterrichte eine Kursgruppe einer VHS in Italienisch – stellt man mir dieselbe Frage (es sind allerdings immer die gleichen Leute!). Neu ist der Druck, der mittlerweile mit einer subtilen Aufforderung verbunden wird: „Du hast eine spezielle Hausaufgabe für diese Woche: einen Impftermin vereinbaren…“ Und es sei auch völlig egal, was ich mir spritzen lasse … Hauptsache geimpft. Das besondere „Schmankerl“: einer der „Rat erteilenden Schüler“ ist Arzt…!!!

Nun bin ich allerdings mit viel Temperament, aber auch mit einem bestimmten eigenwilligen Charakterzug ausgestattet: auf Druck, den ich seit meiner Kindheit nicht ausstehen kann, reagiere ich entweder in einem Ausbruch, der jenem des Vesuvs gleicht oder ich reagiere gar nicht und denke jene zwei berühmten italienischen Wörter, durch die sich Italiener in deutschen Landen schon Knöllchen wegen Beleidigung der Ordnungsmacht einhandelten. Und über mein Leben lasse ich, wenn möglich, schon gar nicht die anderen bestimmen. Wenn möglich – was in unserem Land unter den ganzen, sich immer mehr einer Diktatur annähernden Umständen schon fast zu Luxus wird.

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Abgenutzt – Der Traum von einer besseren, weil grünen, Welt

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Von Peter Helmes

Bundesparteitag der Grünen: „Deutschland. Alles ist drin“

Annalena Baerbock und Robert Habeck sind auf dem Parteitag mit 98,5 Prozent als Spitzenduo bestätigt worden, Baerbock zugleich als Kanzlerkandidatin. Trotzdem war sie nervös und wenig souverän. Am 2. Tag des Parteitages war sie fast nicht aufzufinden, sie hielt sich zurück und überließ lieber Habeck das Mikrophon. Es wirkte, als ob sich die Kanzlerkandidatin verstecken wollte.

Tags davor, am ersten Parteitagstag, hielt sie eine lange Rede, die aber – entgegen den Erwartungen ihrer Freunde – kein Glanzstück und schon gar kein Höhepunkt war. Die Fehler der vergangenen Wochen räumte sie zwar mit den ersten Worten ab, aber sie klangen wie eine Pflichtübung.

Man merkte Annalena Baerbock in jeder Phase an, daß sie schwer an ihrer verpatzten Führungsrolle und den sie dann begleitenden Fehlern zu knabbern hatte – womit allzu deutlich wurde, daß der Vertrauensvorschuß nach ihrer Kür Ende April durch eigene Fehler vorzeitig aufgebraucht war.

Dieses Vertrauen genoß jedoch sichtlich die zweite Führungsfigur hinter Baerbock: Robert Habeck. Er griff immer wieder in die Debatten ein, riß auch schon mal das Debattensteuer rum, ermahnte die Zuhörer, er flehte, er beschwor sie – kurz, er spielte meisterhaft auf dem Klavier eines fesselnden Debattenführers und wurde damit zur Leitfigur des Parteitages. Er gab den Delegierten eine umfassende Perspektive von einer besseren, weil grünen, Welt – zumindest nährte er die Hoffnung darauf. Man konnte es fast greifen: Ihm nahmen die Parteifreunde den Ruf nach einem grundsätzlichen Politikwechsel gerne ab, weil er eine plausible Begründung dazu lieferte – vielleicht ein wenig philosophisch überlastet zwar (Kernpunkt: „Freiheit“), aber eingängig.

So waren die 98,5 Prozent Zustimmung der Delegierten zum Spitzenduo Baerbock/Habeck letztlich keine Überraschung, zumal Gentleman Habeck stets darauf achtete, Baerbock nicht in den Schatten zu drängen. (Gar mancher wird aber wohl mit dem Gedanken gespielt haben…)

Die Partei folgte in kritischen Punkten dem Kurs ihrer Spitze. Und der lautet, seit Baerbock und Habeck 2018 Vorsitzende geworden sind: Bloß nicht zu viel Radikalität, sonst kann man im Zweifel gar nichts ändern, weil einen niemand mehr wählt. „Veränderung“, sagte Habeck in seiner Rede am Freitag, „ist nur möglich mit der Mehrheit der Menschen in Deutschland.“

Erstes Fazit: Die Partei steht hinter ihrer Spitze

Die legendäre Streitlust der Grünen scheint vergessen. Die schiere Masse von fast 3.300 Änderungsanträgen ist nämlich kein Indiz für Kritik oder Unzufriedenheit. Gerade mal ein paar Dutzend davon schafften es in die offene Abstimmung, und schon am Samstag Abend, nach den ersten Entscheidungen zur Umweltpolitik, war klar: Diejenigen, die den Entwurf schärfen und deutlich zuspitzen wollen, sind klar unterlegen. Der CO2-Preis bleibt da, wo Annalena Baerbock und Robert Habeck ihn haben wollen, das Ende der Neuzulassungen für Verbrenner wird nicht vorgezogen, das Tempolimit von 130 auf Autobahnen ist inzwischen Konsens und die Forderung von Tempo 70 auf Landstraßen vom Tisch.

Die Mindestlohnforderung bleibt bei 12 Euro, nicht 13.

Das z. B. steht im Wahlprogramm der Grünen*): 

Unter dem Motto „Deutschland. Alles ist drin“ hat der Bundesparteitag der Grünen am Sonntag das Programm zur Bundestagswahl am 26. September beschlossen. Der im März von der Parteispitze vorgelegte Entwurf wurde zwar in zahllosen Formulierungen verändert, aber nicht in den Kernaussagen. Neu hinzugekommen sind etwa das milliardenteure Versprechen, die Hartz-IV-Zahlungen um 50 Euro zu erhöhen, die Ablehnung der Beschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen für die Bundeswehr und konkrete Ausbauziele für Wind- und Solarkraft. Es werden nun binnen vier Jahren 1,5 Millionen neue Solardächer angestrebt statt bisher eine Million. Bei den Steuern sollen kleine und mittlere Einkommen ent- und Top-Verdiener belastet werden.

Klima und Energie

Klimaschutz soll im Mittelpunkt der Regierungspolitik stehen. Eine „sozial-ökologische Marktwirtschaft“ soll „klimagerechten Wohlstand“ ermöglichen. Die Erderwärmung soll begrenzt werden. „Jedes Zehntelgrad zählt, um das Überschreiten von relevanten Kipppunkten im Klimasystem zu verhindern. Es ist daher notwendig, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen.“ Geplant ist ein Klimaschutz-Sofortprogramm. Das Klimaziel soll angehoben werden: 70 Prozent weniger Treibhausgase im Jahr 2030 als 1990. Derzeit liegt das von der Bundesregierung nachgebesserte Ziel bei 65 Prozent. „Unser Ziel ist es, 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2035 zu erreichen.“

Der im Januar eingeführte CO2-Preis für Verkehr und Wärme soll 2023 bereits 60 Euro (derzeit 25 Euro) pro Tonne betragen. Die Einnahmen fließen über ein einheitliches Energiegeld an die Bürger zurück – „damit Klimaschutz sozial gerecht ist“. An der Senkung des Strompreis-Aufschlages zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) seit Jahresanfang wird festgehalten.

Die Grünen wollen sich „dafür einsetzen“, daß der Kohleausstieg 2030 statt 2038 vollendet wird. Angekündigt wird eine „Ausbauoffensive“ für Erneuerbare Energien, verbunden mit Zielen wie 1,5 Millionen neuen Solardächern binnen vier Jahren und einem Investitionsprogramm für zwei Millionen Wärmepumpen bis 2025. „Unser Ziel ist ab sofort ein jährlicher Zubau von mindestens 5 bis 6 Gigawatt (GW) Wind an Land, ab Mitte der 20er Jahre von 7 bis 8 GW, bei Wind auf See wollen wir 35 GW bis 2035. Bei Solar werden wir den Ausbau von beginnend 10 bis 12 GW auf 18 bis 20 GW pro Jahr steigern ab Mitte der 2020er.“

Neue Hafenterminals für Flüssigerdgas sollen nicht mehr genehmigt werden. „Neue Erdgas-Pipelines wie Nord Stream 2 (…) konterkarieren die Energiewende und sollten gestoppt werden.“

Verkehr

Das Aus bei der Neuzulassung für Verbrennerautos ab 2030 wird schärfer gefaßt, zudem soll es bis dahin mindestens 15 Millionen E-Fahrzeuge geben. „Ab 2030 dürfen (…) nur noch emissionsfreie Autos neu zugelassen werden.“ Dazu sollen europäische CO2-Flottengrenzwerte und eine ansteigende nationale Quote beitragen. Der Kauf emissionsfreier Autos soll gefördert werden. „Um zum Beispiel Pendler*innen mit niedrigen Einkommen bei der Anpassung zu unterstützen, legen wir einen Klimabonus-Fonds auf, der mit großzügigen Hilfen unterstützt, etwa beim Umstieg auf Bus und Bahn oder ein emissionsfreies Fahrzeug.“

Auf Autobahnen soll ein „Sicherheitstempo“ von 130 Stundenkilometern gelten, innerorts soll Tempo 30 die Regel sein statt 50. „Kurzstreckenflüge wollen wir ab sofort Zug um Zug verringern und bis 2030 überflüssig machen, indem wir massiv Bahnangebote (…) ausweiten.“

Immer deutlicher wird, was bei einer Machtübernahme durch die Grünen zu erwarten ist. So gehören zu den Ideen ein möglichst baldiges Aus für Inlandsflüge und höhere Benzinpreise.

Aber die deutsche Klimadebatte wird vor allem von gut ausgebildeten Großstädtern geführt, die kein sonderliches Verständnis dafür haben, daß ein Leben auf dem Land anders verläuft und andere Anforderungen stellt.

Außerhalb der Städte ist man besonders empfindlich, wenn grüne Steuern und Abgaben zu einer neuen Ungleichheit führen. Beim Parteitag am Wochenende hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß man doch lieber die Realo-Führung unterstützt. Aber man merkt, wie das Unbehagen über den schwierigen politischen Spagat wächst. Diese Debatte dürfte noch lange nicht zu einem Ende kommen.

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Offener Brief an Herrn Oliver Kirchner (AfD)

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Von Klaus Hildebrandt

ich möchte mich nicht selber loben und hab’s auch nicht nötig, aber ich dürfte einer der ersten gewesen sein, der sich zu Ihrem  ZDF-Interview vom 04.06.2021 https://youtu.be/SBFaGDiN8JU unmittelbar vor der Wahl in Sachsen-Anhalt öffentlich äußerte.   

Das Interview machte deutlich, wie es tatsächlich in unserem Deutschland mit einer Kanzlerin A. Merkel an der Spitze läuft.

Ihre Conter auf die Fragen des ZDF-Interviewers waren ausgezeichnet und intelligent formuliert, wogegen die „performance“ dieses Herrn alle Vorurteile gegen die öffentlich-rechtlichen Sender voll bestätigte. Wenn das eine faire Behandlung eines Vertreters der größten Oppositionspartei im Bund war, dann „fresse ich einen Besen“.  

Wo Meinungen der politischen Opposition und Andersdenkenden derartig unterdrückt bzw. klein gemacht werden, da stimmt was nicht. Für mich waren Sie vor Ihrem Interview ein unbeschriebenes Blatt. Ihre Reaktionen auf die Ihnen gestellten Fragen waren für mich durchaus plausibel und authentisch, warum ich Ihnen auch alles Gute für Ihre politische Zukunft wünschen möchte.

Wir brauchen Menschen wie Sie, die für die Wahrheit eintreten und dabei den Mumm und die Intelligenz besitzen, sich von solchen Flegeln nicht klein machen zu lassen.

Das erneut gute Abschneiden bei der Wahl vor rd. 10 Tagen bestätigte, dass die AfD es zum Rang einer bürgerlichen Partei geschafft hat. Sie ist keine Eintagsfliege, wie man ihr seinerzeit prophezeite, und könnte der CDU die Richtung zeigen.   Ich bin zwar aus dem Westen, teile Ihre Ansichten aber zu 100 Prozent, denn unser Land ist heute ein anderes.

Wir sollten aus der Geschichte lernen, womit ich nicht nur die Nazizeit anspreche, sondern auch die der DDR. Zensur, Diffamierung und Bespitzelung, derer sich diese Bundesregierung zunehmend bedient, lehne ich ab, denn das ist etwas für Halunken und schadet dem Zusammenleben der Bürger. Wie kann man sich in eine solchen Staat noch wohlfühlen?

Im Übrigen teile ich Ihre kritische Einstellung zu Corona.   Wie wär’s mit einem Bundestagsmandat? Was eine Claudia Roth schafft („Deutschland, du mieses Stück Scheiße“), dass schaffen Sie ganz sicher mit links.

Wir unterstützen Sie dabei, versprochen.  

Klaus Hildebrandt (Rheinland-Pfalz)

Nachbemerkung MS: In der Tat bin ich durch Klaus Hildebrandt auf das Interview aufmerksam geworden und habe darufhin das Transkript des Interviews mit einer Analyse der Framing-, Narrativ- und Einscüchterungsmethoden erstellt:

Duell zwischen Morgenmagazin (Andreas Wunn) und AfD (Oliver Kirchner) – ausführliche Propagandaanalyse der Gesprächsführung mit Framing, Subtext, Einschüchterung u.v.m.

Unter anderem verwendet der als Journalist arbeitende Andreas Wunn folgende Methoden:

  • Unterbrechen mitten im Satz
  • Belehrungen
  • Einschüchterung
  • Drohungen
  • Unterstellungen
  • Negative Assoziationen
  • Lachen
  • Fassungsloses Schnauben
  • Gönnerhaftigkeit
  • Falschbehauptungen
  • Aufforderung zur Loyalitätsbekundung und Abgrenzung / Distanzierung (Mao)

    Hier weiterlesen

*) Klaus Hildebrandt ist engagierter Katholik und seit vielen Jahren Autor bei conservo

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