Zurück auf die Bäume? Dank sei den Grünen

„Stuttgart 21“, ICE-Neubaustrecken, Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, Transrapid, Flughafen-Erweiterungen, Schnellstraßen usw. – überall weht der grüne Zeitgeist den Planern eisig ins Gesicht. Wo kämen wir denn hin, wenn wir uns dem Fortschritt verschrieben? Ökostrom? Selbstverständlich ja! Aber bitte keine dafür notwendigen Hochmasten! Ein absurdes Theater. „Fortschrittlich“ bedeutet den Grünen offensichtlich nur „Multikulti“, „neue Lebensformen“ oder „sexuelle Befreiung“. Das Industriezeitalter haben die Grünen verschlafen. Sie sind nicht fortschrittlich, sondern rückständig.

20.000 Euro kostet im Durchschnitt die Rettung eines einzigen Kammolches. Hessens Wirtschaftsminister Posch klagt, der Schutz seltener und bedrohter Tierarten führe zu unvertretbaren Entwicklungen beim Bau von Flughäfen oder Straßen sowie Großbauprojekten. Allein beim Bau von Bundesfernstraßen entstünden Kosten von rd. 500 Millionen Euro pro Jahr (!), um den Artenschutz zu berücksichtigen. Für einen 6 km langen Abschnitt beim Ausbau der A 44 z. B. seien durch die Zusammenlegung zweier Tunnels zusätzliche Kosten von 50 Millionen Euro angefallen, „um eine Kolonie von Kammolchen zu schützen“ (Posch). Ein weiteres Beispiel: Bei der Erfassung des Fledermausvorkommens im  Zusammenhang mit dem Ausbau des Frankfurter Flughafens habe die Kartierung der Fledermaus-Lebensräume zwei Jahre gedauert und mehr als drei Millionen Euro gekostet. Herausgekommen sei dabei praktisch nichts. Posch weiter: Das für diese Art von Umweltschutz eingesetzte Geld lasse sich wirksamer einsetzen, wenn man den Schutz der Natur von der Abwicklung großer Infrastrukturprojekte abkoppele. Durch geringere Auflagen für den Natur- und Artenschutz beim Bau von Fernstraßen ließen sich rund sieben Milliarden Euro sparen – und damit Geld, das man sinnvoller ausgeben könnte. Es geht um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Das heißt u. a.: rasche Verkehrswege, Umweltschutz, Lärmreduzierung, technischer Fortschritt etc. – ein Mix komplexer Aufgaben, die verantwortungsvoll bewältigt werden müssen. Bloßes Nein-Sagen und Blockaden, wie sie von den „Grünen“ gerne mitgemacht werden, sind da nicht hilfreich, sondern gefährden die Zukunftschancen, besonders die unserer Kinder. Daß die geplante Bahntrasse von Brüssel über Stuttgart nach Prag Europa besser verbindet und damit den Fortschritt gewährleistet, ist bei den Grünen noch nicht angekommen.

„Zurück auf die Bäume“ darf aber nicht unser gesellschaftspolitisches Motto sein!

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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