Erstarrte SPD: Die Null-Themen-Partei auf der Suche nach Profil

Was ist aus der stolzen sozialdemokratischen Partei Deutschlands geworden? Ein Häuflein Verzagter, die noch die alten Träume träumen und neuen Träumen nachhängen.

Wohin man schaut, kein Thema, mit dem die SPD im wahrsten Sinne des Wortes „Staat machen“ könnte. Es fehlt an allem: an Themen, an Köpfen, an profiliertem Personal. Der Hans-Dampf-in-allen-Gassen Sigmar Gabriel verunsichert seine Genossen durch seine Spontanausritte eher, als daß er Halt und Orientierung vermittelt. Die Generalsekretärin Nahles traut sich kaum, schwanger zu werden, weil sie befürchtet, in der Zeit in und nach der Schwangerschaft „weg vom Fenster“ gemobbt  zu werden. Kaum hat sie ihr Kind geboren, zieht es sie wieder nach Berlin, um den Anschluß nicht zu verlieren. Arme SPD!

In ihrer größten Not werden Fraktion und Parteivorstand zu Klausurtagungen herbeigeeilt, wo ihnen der umtriebige, aber glücklose Parteivorsitzende ein neues „Fortschritts-Programm“ auferlegt. Klingt gut. Doch schaut man genauer hin, erstarrt der „Fortschritt“ zu bekannten Allgemeinplätzen. Insgesamt sechsundzwanzig Mal mißbraucht Gabriel das Wort „Fortschritt“, daß es einem beim Lesen oder Zuhören ganz schwindelig vor lauter Fortschritt wird. Und das klingt so: Fortschritts-Begriff, -Topos, -Projekte, -Modell, -Versprechen,

-Konzept, -Optimismus, -Skepsis, -Gedanke, -Verständnis, -Gewinne. Hinzu kommen noch: wirtschaftlich-technischer, wissenschaftlich-technischer, soziologisch-ökologischer, ungeregelter, vergesellschafteter, privatisierter, wirtschaftlich dominierter, neuer, eindimensionaler, erweiterter, sozialer, ökonomisch dominierter, gesellschaftlicher, kultureller sowie ökologischer Fortschritt. Haben Sie mitgezählt? Ob all dieser „Fortschritt“ wirklich fortschrittlich ist? Man darf zweifeln.

Ach ja, außer Fortschritt bietet die SPD noch die alten Ladenhüter – frisch lackiert: „mehr Sicherheit, mehr Gerechtigkeit, mehr Solidarität, mehr Demokratie und damit mehr Lebensqualität für alle“. Das sind die gehabten inhaltslosen Schlagwörter, deren Bedeutung den Bürgern erst dann klar wird, wenn Sozialdemokraten und Sozialisten in einer Regierung sitzen und das Volk immer stärker belasten. Es ist immer noch und immer wieder die Partei der Umverteilung, die durch alle Ritzen ihres Fortschrittsprogramms schimmert, obwohl schon heute zwanzig Prozent der Bevölkerung rund achtzig Prozent des Steueraufkommens erwirtschaften: Interventionismus statt Ordnungspolitik. Noch immer soll die Partei bestimmen, was gut fürs Volk ist. Wer das alles bezahlen soll, weiß die SPD auch: die Reichen. Das wird aber nicht reichen, um das gemeine Volk allüberall glücklich zu machen. Und mit der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse wäre das milliardenschwere Programm des Erzengels Gabriel ohnehin nicht zu vereinbaren.

Es bleibt die Erkenntnis: Die SPD hat es bisher weder geschafft, die Sorgen und Nöte von heute aufzugreifen. Überzeugende Wege in die Zukunft? Fehlanzeige. Förderung der Familie? Dafür gibt´s Ersatz durch: Förderung von Gendermainstreaming, Förderung alternativer Lebenspartnerschaften, Förderung von Homos und Lesben, Förderung des Feminismus usw. – alles Instrumente, die die Familie als Keimzelle der Gesellschaft ausrotten sollen. Ernsthafte Zukunftsvisionen hat diese Partei nicht. Außer „der Staat wird alles richten“ kein Thema, kein Konzept – ergo: kein Erfolg.

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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