Vorausschau Bundestagswahl 2013

Wer sich damit beschäftigt, zu welchen Konsequenzen das Versagen der (ehemals) „bürgerlichen“ Parteien CDU, CSU, FDP und (teilweise) SPD führen wird, darf sich schon jetzt auf folgendes Szenario vorbereiten: Bei den Bundestagswahlen im Herbst 2013 erringen die „Grünen“ – auf den Zusatz „Bündnis ´90“ wurde bereits im Wahlkampf verzichtet – knapp 41 Prozent und damit die weitaus meisten Stimmen. Die CDU kommt lediglich auf 20 Prozent, insbesondere da die CSU in Bayern an der 5%-Hürde scheitert. Die „Linke“, die eine Listenverbindung mit der SPD eingegangen ist, erreicht 25 Prozent (Name: „Die Linke-SPD“). Der Rest der Stimmenanteile fällt auf viele „Sonstige“, die zumeist dem „rechten“ Lager zuzurechnen sind, aber alle nicht das Quorum von 5 % schaffen, darunter die FDP mit 2,9 %. Grüne und Linke-SPD bilden nach kurzen und „mit großer Übereinstimmung“ geführten Verhandlungen die neue Bundesregierung, die von Jürgen Trittin geführt wird. Die von ihm vorgestellte Kabinettsliste enthält bekannte, aber auch überraschende Namen und Neuerungen:

 Bundeskabinett: 

Bundeskanzler: Jürgen Trittin („Grüne“)

Vize-Kanzler und Bundes-Kultusminister: Sigmar Gabriel (Linke-SPD)

Außenminister: Cem Özdemir (Grüne)

Bundestagspräsident (und Alterspräsident des Bundestages): Christian Ströbele (Grüne)

Bundesministerium für Betroffenheitskultur und alternative Lebensformen: Cl. Roth (Grüne)

Bundesjustizministerium: S. Leutheusser-Schnarrenberger (zur „Linke-SPD“ übergetreten)

Bundesministerium für Ökologie, Agrar- und nachhaltige Wirtschaft: Bärbel Höhn (Grüne)

Bundesgesundheitsministerium: Ulla Schmidt (Linke-SPD)

Bundesfamilien- und Frauenministerium: Andrea Nahles (Linke-SPD)

Bundesabrüstungsministerium: Omid Nouripour (Grüne)

Bundesministerium für Forschung, Verkehrsentschleunigung und grüne Stadtentwicklung: Winfried Hermann (Grüne)

Bundesinnenministerium: Fritz Kuhn (Grüne)

Bundesministerium für globale Finanzhilfen (ehem. Entwicklungshilfe-Ministerium): Volker Beck (Grüne)

 Es werden u. a. folgende Sonderbeauftragte der Bundesregierung eingesetzt: 

– Bundesbeauftragter für Kinderschutz: Daniel Cohn-Bendit (Grüne)

–  Bundesbeauftragte zur Wahrung der Rechte der deutschen Minderheit: Krista Sager (Gr.)

–  Bundesbeauftragter zur Förderung türkischer bzw. islamischer Kultur: Tom Koenigs (Gr.) 

Bundespräsident: In einer vertraulichen Nebenabsprache des Koalitionsvertrages wird festgelegt, daß Joseph („Joschka“) Fischer nach Ablauf der Wahlperiode Wulffs als Kandidat zur Neuwahl des Bundespräsidenten vorgeschlagen wird.

In einem dem Autor vorliegenden vertraulichen Entwurf wichtiger Neuregelungen werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

 – Christliche Symbole verschwinden aus allen Öffentlichen Räumen. Prozessionen etc. werden wegen ihres provozierenden Charakters nur innerhalb der Kirchenräume gestattet.

 – Die Forschungspolitik wird sich schwerpunktmäßig der Förderung alternativer Mobilität widmen, z. B. Fahrrad/Segel-Kombination, Fortbewegung mit Hunde-Zugkraft, mobilitätsbeschleunigendes Schuhwerk, Rollschuhe, Pferde- und andere, nicht motorgetriebene Fuhrwerke und Sänften etc.

 –  In der Bildungspolitik gilt der Grundsatz: „Gleiche Chancen  für alle“. Das bedeutet: Einführung der Einheitsschule vom 6. bis zum 18. Lebensjahr. Wer das 18. Lebensjahr in der Einheitsschule erreicht, erhält automatisch den allgemeinen Hochschulzugang. Wer vorher „aussteigt“, erhält die „allgemeine Berufszugangsberechtigung“.  Grundsätzlich erhält jeder das Recht auf allgemeinen Hochschulzugang (ab dem 18. Lebensjahr), der durch eine Sonderprüfung den „Nachweis des korrekten ökologischen Bewußtseins“ erbringt (sog. „BürgerInnen-Nachhaltigkeitsausweis“). 

–  Türkisch und Deutsch werden erste Landessprache. Wer am christlichen Religionsunterricht teilnimmt, muß gleichermaßen am Islamunterricht teilnehmen.

 –  Es wird eine „allgemeine Kindertagesstätten-Pflicht“ (2.-5. Lebensjahr) eingeführt, um die Eltern von der Erziehung ihrer Kinder freizustellen. Im 1. Lebensjahr des Kindes allerdings werden Vater oder Mutter bei vollem Lohnausgleich freigestellt.

 – Das Gesundheitswesen wird komplett verstaatlicht. Es gibt nur noch eine Einheitskrankenkasse und eine einheitsmedizinische Versorgung für alle. Privatkliniken werden verstaatlicht.

(Dies ist wohlgemerkt nur ein Auszug aus dem Weltverbesserungs-katalog der Grünen.)

Bundeskanzler Trittin sagte in seiner Antrittsrede u. a.: „Wir wollen ein neues Bewußtsein, einen neuen Menschen schaffen, der sich den Zwängen der Natur unterordnet. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung. Wer glaubt, nicht zustimmen zu können, kann gerne auswandern.“

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Vorausschau Bundestagswahl 2013

  1. francomacorisano schreibt:

    ….dann gehe ich gemäß Grundgesetz, Artikel 20, Absatz 4 in den Widerstand….

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