Kurt Beck, der Pfälzer Problembär!

Kurt Beck ist alt geworden und längst nicht mehr „nah bei de Leut“, wie er gerne sagt. Er tappt orientierungslos wie ein wunder Bär durch die pfälzischen Gaue und plappert dummes Zeugs. Kein Wunder, daß sich selbst in der eigenen Partei die Stimmen mehren, die rufen: „Schnell weg mit ihm, ehe er noch mehr Unheil anrichtet!“.

Und Unheil hat er genügend angerührt. Das Desaster mit dem Nürburgring und das Desaster mit „seinem“ Schloßhotel wird noch übertroffen von dem Desaster um die von ihm geplante Verlegung des Oberlandesgerichts von Koblenz nach Zweibrücken. Der Hintergrund ist einfach zu erkennen: Das OLG Koblenz sollte einen Präsidenten bekommen, den König Kurt nicht mochte, weil CDU-Mann. Durch Schließung des Koblenzer Standortes hätte sich das Problem quasi von selbst erledigt. Das Problem hat aber (mindestens) zwei Haken. Eine Verlegung des OLG in die strukturschwache Hinterpfalz hätte erhebliche Folgen für die zahlreiche Bevölkerung im Mittelrheingebiet. Die Entfernung nach Zweibrücken beträgt rund 200 Kilometer, direkte Verkehrsanbindungen gibt es nicht. Mit dem Zug dauert die Anfahrt bis zu 5 Stunden. Prozeßbeteiligte hätten also mindestens 1 Übernachtung „am Bein“. Also unzumutbare Kosten für Bürger und Gerichtspersonal.

Das zweite Problem: In Koblenz haben sich bisher weit über 30.000 Bürger in die Protestlisten eingetragen, die ein Volksbegehren gegen die OLG-Verlegung fordern. An der Spitze der Bewegung stehen überwiegend SPD-Genossen, die das Treiben Becks mit Fassungslosigkeit erfüllt. Nun soll eine Gutachterkommission die Lage klären – und Beck taucht ab.

Auf das Konto Becks geht darüber hinaus eine beachtliche Reihe gebrochener Wahlversprechen. Das Volk und viele Parteigänger murren auf. Da reibt man sich verwundert die Äuglein, wenn nun in der „geneigten“ Presse der Vorschlag gemacht wird, Kurt Beck bei der nächsten Wahl zum Bundespräsidenten vorzuschlagen. In Berlin ist er aber schon mal gestrauchelt, weil das dortige Parkett für Problembären viel zu glatt ist. Aber vielleicht handelt es sich bei dem Präsidenten-Vorschlag lediglich um eine Meldung aus dem „Sommerloch“.

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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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