Neues aus Obamas Schulden-Land

Wie stets an dieser Stelle ein kleiner Blick nach USA. Obamas Glanz versiegt rapide. Unter seiner Verantwortung sind die USA vom größten Gläubiger zum größten Schuldner geworden. Hier nahm die Immobilienkrise ihren Anfang, hier steht der Staatshaushalt kurz vor dem Ende, hier ist der Schuldenstand pro Kopf der Bevölkerung höher als in Spanien, Irland, in der EU und erst recht in der Euro-Zone. Das gilt vor allem auch für das Verhältnis des staatlichen Schuldenstandes zur Wirtschaftsleistung. Dieser Schuldenstand ist selbstredend größer als in Deutschland, Frankreich oder Portugal. Mehr noch, die Vereinigten Staaten sind mittlerweile die größten Schuldner Chinas. Doch eben dieser Mr. Obama erdreistet sich, die Europäer drohend abzumahnen. Europa sei auf dem Weg zu Degeneration. Auf unserem Kontinent gebe es zu wenig Wettbewerb, das Arbeitsethos sei ungenügend und rechtsstaatlich drifteten die europäischen Staaten auseinander. Mag sein, daß einiges von den Vorwürfen zutrifft. Aber ausgerechnet ausgesprochen vom amerikanischen Präsidenten? Er sollte besser vor seiner eigenen Haustüre kehren. So bewahrheitet sich die Weisheit des Griechen Thukydides, im Krieg verlören die Werte ihre feste Bedeutung, weil nur noch taktisch gebraucht. Es handelt es sich hier zwar um Wirtschaftskrisen, aber der alte Grieche hat recht. Obamas Diagnose wird hemmungslos politischen Bedürfnissen untergeordnet. Von der (nicht nur) amerikanischen Finanzkrise ablenkend, greift Obama zur bewährten „Haltet-den-Dieb-Methode“: „Seht her, ich habe die Schuldigen!“ Bei diesem Palaver fehlt nur noch die Stimme Putins.

Obamas Staat verrottet Ob Straßen, Brücken, Bahnen – die öffentliche Infrastruktur verfällt derweil zusehends. Obama hat Investitionen in wichtige Infrastrukturbereiche versäumt. Die Eisenbahn fährt noch auf den alten Gleisen aus dem 19. Jahrhundert, das Stromnetz ist total veraltet, ganze Bundesstaaten, erst recht viele Städte der USA stecken tief im Schuldensumpf, tiefer als die Griechen. Das staatliche Bildungssystem schafft – im Gegensatz zum privaten – ein neues, breites Bildungsproletariat. Armut, Kindersterblichkeit, Justiz – Opfer politischer Unfähigkeit. Aber bei politischen Sonntagsreden herrscht weiterhin das nationale Pathos vor: „Yes we can!“ Will heißen: „Yes we can Abstieg und Armut!“ Aus dem amerikanischen Obama-Traum ist ein Albtraum geworden. Bye, bye, Mr. President!

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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