Rechtsextreme UND Linksextreme bedrohen unsere Gesellschaft

Zehn Morde (mindestens) gehen offensichtlich auf das Konto einer rechtsextremen Gruppe. Das ist entsetzlich und alarmierend. Alarmierend ist auch das Versagen der zuständigen Behörden, vor allem des Verfassungsschutzes. Es ist richtig – und verdient die volle Unterstützung der Bevölkerung -, nun den Kampf gegen den Rechtsextremismus zu verstärken. Die Täter sind Verbrecher, die keinerlei Toleranz des  Staates erwarten dürfen.

Leidvoll erinnern wir uns aber auch des Terrors der RAF, die in den siebziger Jahren unser Land in Atem hielt. Auch dort gab es eine „Unterstützerszene“ und Pannen bei den Strafverfolgern. Noch vor wenigen Wochen machten Linksextreme wieder einmal mehr auf sich aufmerksam, z. B. mit Anschlägen auf die Bahn und mit Anzünden von Autos. Genau wie die Rechtsextremen nehmen sie rücksichtslos Menschenleben in Kauf und gefährden Leib,  Leben, Hab und Gut Unschuldiger. Der Bundestag hat sich nun bei den Opfern der rechtsextremen Gewalt entschuldigt. Eine solche Entschuldigung wäre bei den auch heute teilweise noch verhöhnten Opfern der Linksextremisten, besonders  der RAF, ebenso am Platz gewesen. Warum so einseitig? Und warum sollen jetzt die staatlichen Fördermittel nur „gegen Rechts“ verstärkt werden. Die Gefahr lauert auf beiden Seiten. Nur Gutmenschen sprechen nicht darüber.

Extremismus-Datei

Ist es zulässig, angesichts der schrecklichen Morde an Ausländern durch die jetzt verdächtigte rechtsextreme Gruppe auch an die Greueltaten der Linksextremisten zu erinnern? Ja, denn auch das gehört zur ganzen Wahrheit. Denn in der letzten  Zeit ist – ziemlich wenig in den Medien beachtet – die Zahl linksextremer Gewalttaten größer geworden als die der Rechtsextremen. Hier die Daten (Quelle: die jeweiligen Verfassungsschutzberichte):

Jahr           Rechtsextreme Gewalttaten         Linksextreme Gewalttaten
2008                                            1.042                                               701
2009                                               891                                            1.115
2010                                               762                                              944

Die Zahlen beweisen, daß die Gefahren des Links- und Rechtsextremismus sehr ernst genommen werden müssen. Es ist nicht nachzuvollziehen, daß wir angesichts dieser Situation nur von „Rechtsextremismus“ sprechen. In diesem Zusammenhang ist die geplante „Neonazi-Datei“ zwar zu begrüßen, sie sollte aber auf die linksextreme Seite erweitert, also als „Extremismus-Datei“ angelegt werden.

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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