Kleiner Eintrag ins christlich-demokratische Stammbuch

Ich werde in den nächsten Monaten seit 53 Jahren Mitglied der CDU sein. O tempora, o mores! Wir haben seinerzeit gelernt, daß das „christliche Menschenbild“ die moralisch-ethische Basis der CDU sei. In Folge muß ich einiges an der Entwicklung der (meiner?) Partei verschlafen haben.

Immer weniger Parteimitglieder bekennen sich zu ihrer Religionszugehörigkeit. Immer mehr sprechen von „Toleranz gegenüber anderen Religionen und Lebensformen“ und biedern sich dem Zeitgeist an, ohne zu sehen, daß Zeitgeist ein sehr flüchtig´ Gut ist. Geradezu masochistisch lassen wir zu, daß Andersdenkende uns als altbacken, zurückgeblieben oder gar als Fanatiker abstempeln. Wir leiden, aber es darf niemand erfahren.

Das Fatale: Von den Unionsparteien CDU und (!) CSU kommt für Christen herzlich wenig Unterstützung. Von „christlichen Werten“ wagt man nur noch durch die Hinterhand zu sprechen. Selbstbescheidenheit, verantwortungsbewußte Erziehung, Achtung vor dem Mitmenschen, Standfestigkeit usw. – Begriffe von gestern? Christenbeleidigung scheint mittlerweile zum guten Ton zu gehören. Wir stehen dabei, verlegen grinsend, und lassen es über uns ergehen. Wir wollen schließlich den Andersdenkenden nicht widersprechen. Das gebietet schon der multikulturelle, gesamtgesellschaftliche Konsens. Wir achten, haben uns die Gutmenschen eingeredet, jede andere Lebensanschauung, jede andere Religion – nur nicht die eigene christliche. Daraus ergibt sich aber für  uns die Fragestellung, welche Partei auf Dauer für uns noch wählbar ist.

Die nachfolgende Meldung unterstreicht beispielhaft, was ich meine:

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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4 Antworten zu Kleiner Eintrag ins christlich-demokratische Stammbuch

  1. Ingmar schreibt:

    Toller Beitrag! Ich werde da nochmal versuchen mehr zu erfahren!

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  2. zeilenknecht schreibt:

    Dass die Union wertemäßig so gründlich entkernt dasteht, liegt nicht an den ach so bösen „gutmenschlichen“ Einflüsterungen, sondern an ihrem ganz handfesten eigenen Handeln . Parteinutz und Machterhalt siegten über Werte und Charakter (und wer der Repräsentant mit dem Ehrenwort war, wissen Sie ganz genau). Die Zustandsbeschreibung der Teufel&Co. stimmt ja ziemlich gut, sie/Sie nehmen nur die falschen Gründe dafür an. Es schmerzt natürlich weniger, die Schuld bei „Gutmenschen“ zu suchen, als im eigenen Laden. Und die Zustandsbeschreibung der vom Christlichen abrückenden Christen habe ich so in der Realität noch nicht beobachtet (außer wenn „christliche Werte“ nach den Maßstäben der sagen wir mal Piusbrüdern o.ä, definiert würden). Mir klingt das eher nach Trauer über verlorene Deutungshoheit und automatische Gefolgschaft der Anhänger. Aber YMMV.

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  3. zeilenknecht schreibt:

    Bliebe die Frage für den nächsten Eintrag ins Stammbuch, wieviel gerade die genannten Parteien selber die beklagte Entwertung von Werten durch tätiges eigenes Handeln befördert haben? Wenn ein Spitzenrepräsentant der CDU erklärt, er achte sein persönliches Ehrenwort höher als das Gesetz, und die Repäsentierten überwiegend heftig klatschen, sagt das einiges über Werteverständnis. Wer Werte lebt, muss sie nicht laut deklamieren – und dann aus Kummer um die „Größe“ des verbliebenen Kern mit Beleidigungen wie „Gutmenschen“ (der Begriff ist nicht umsonst in der Rangliste der Unwörter des Jahres so weit oben) oder „Christenbeleidiger“ zu reagieren. Wie oft wurde nach Parteiräson anders entschieden als es Werte geboten hätten? Guttenberg vor einem Jahr war da vielleicht ein interessanter Wendepunkt (ist es ein Kompliment, das als „Sieg konservativer Charakterfestigkeit über Erfolgsdenken um jeden Preis zu bezeichnen“?)

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    • conservo schreibt:

      Danke für Ihren Beitrag!
      Meine Meinung kennen Sie bereits mit dem Kommentar. Aber leider kapiere ich nicht, was Sie mit Ihrem Kommentar eigentlich aussagen (sagen) möchten.

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