„Aktion Linkstrend stoppen“ (Als) keine rechtsradikale Bewegung!

Ungeheure Entgleisung der sächsischen Linkskoalition aus SPD und SEDPDSLinke

Nach einer Meldung der FAZ v. 25.01.2012 bezeichnet der Landesvorsitzende der sächsischen Jungsozialisten, Buksch,  die „Aktion Linkstrend stoppen (Als)“ als „rechtsradikale Bewegung“. Zugleich äußert der Landesvorsitzende der SPD Sachsen, Dulig, die Aktion „Linkstrend stoppen“ erinnere ihn „an Haßtiraden rechtspopulistischer Parteien“ und kritisierte u. a. die politischen Positionen der ALs. Abtreibung als „straffreie Kindstötung“ zu bezeichnen, die Gefahr einer schleichenden Islamisierung heraufzubeschwören oder gegen das Antidiskriminierungsgesetz zu wettern, sei einer demokratischen Partei „nicht würdig“. Als „besonders bedenklich“ bezeichnete der SPD-Chef zudem die Verlinkung zu Partnerseiten der Aktion auf deren Homepage, nämlich zur „Jungen Freiheit“ und zum islamkritischen Meinungsportal „politically incorrect“. Die Linkspartei-Mandatsträgerin Freya-Maria Klinger springt der SPD offen bei und spricht sogar von einem „üblen Rechtspopulismus“.

Der staunende Zeitgenosse darf daraus zwei Erkenntnisse ziehen:

1. Die „Koalition im Geiste“ zwischen Kommunisten und Sozialisten funktioniert bestens und in trautem Gleichklang.

2. Die alte sozialistische Methode der Herabwürdigung des politischen Gegners gehört nach wie vor zum Kampfmittel der linken Genossen aus SEDPDSLinkspartei und SPD/Jungsozialisten. Der Geist der sozialistischen Einheitsfront steckt noch immer in manchen Köpfen.

Die dumpfen Vorwürfe aus der linken Ecke sind nicht nur eine ungeheure Entgleisung, sie entbehren auch jeder Grundlage. Die Verfasser liefern auch keine Argumente dazu – ein probates Mittel linker Agitation. Der Initiator der „Aktion Linkstrend stoppen“, Rechtsanwalt Siebeke (Mettmann), wies in einer Erklärung die Vorwürfe der SPD-Politiker zurück. Die „Als“ sei eine Bewegung, die innerhalb der Unionsparteien für eine Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Werte kämpfe und sich dem Trend zu „Multikulti“ sowie Werte-ungebundener Politik und Lebensformen entgegenstemme.

„Das können selbst Böswillige nicht als rechtsradikal bezeichnen. Viele Mitglieder der Unionsparteien unterstützen uns, und wir stehen mit der Parteispitze in ständigem Dialog. Wenn unsere Gegner den Vorwurf der Rechtsradikalität aufrechterhalten, müßten sie konsequenterweise auch die gesamte Union in die rechtsradikale Ecke stellen“, betonte Siebeke, der sich ausdrücklich rechtliche Schritte gegen die SPD-Repräsentanten vorbehielt.

Offensichtlich versucht die SPD, von ihren eigenen linksradikalen Tendenzen und Gruppierungen abzulenken, um den Versuch, nach außen als eine „Partei der Mitte“ erkannt zu werden, nicht zu stören. Am linken Rand der SPD gibt es genug Zündstoff, mit dem sich die Funktionäre dieser Partei beschäftigen sollten. Mit ihrer verzweifelten, unsinnigen Attacke gegen die Als verläßt die SPD den Boden des demokratischen Konsenses und biedert sich den Altkommunisten an.

Der Gründer der „Aktion Linkstrend stoppen“ forderte die Unions-Parteien auf, die Arbeit der Als deutlicher zu unterstützen und allen „Linkstendenzen“ eine Absage zu erteilen. „Die Union ist die letzte Volkspartei Deutschlands und steht auf drei Fundamenten: Christlich-Sozial, Liberal und Konservativ. Diese Grundlagen müssen die Unionsparteien immer wieder erneuern“, forderte Siebeke und erneuerte sein Angebot, die Als werde die Unionsparteien bei der Schärfung ihres Profils mit allen Kräften unterstützen.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu „Aktion Linkstrend stoppen“ (Als) keine rechtsradikale Bewegung!

  1. francomacorisano schreibt:

    Wer heutzutage politische Positionen vertritt, die vor gerademal 20 Jahren offizielle CDU-Politik waren, wird von der vereinigten linken Schickeria als „rechtsradikal“ hingestellt. Selbst zwischen „rechts“ und „rechtsradikal“ wird gar nicht mehr unterschieden und die linksversiffte Presse schreibt den Mist voneinander nur noch ab. So sehr ich die Aktion Linkstrend-stoppen unterstütze, so sehr befürchte ich aber auch, dass sie leider viel zu spät kommt. Die CDU ist durchsetzt von Linksauslegern, Relativisten, Möchtegern-Progressiven und Feiglingen. Konservative sind dort zu Exoten verkommen. Strauß, Dregger, Fillbinger und Stoltenberg drehen sich im Grabe herum. Die CDU ist nicht mehr zu retten, denn der Bundeshosenanzug Merkel hat sämtliche inhaltlichen Unterscheidungsmerkmale zu SPD/GRÜNE/LINKE über Bord geworfen. Sie wird den Weg ihrer italienischen Schwesterpartei Democrazia Christiana in die Bedeutungslosigkeit gehen. Aber wie in fast allen europäischen Nachbarländern wird mittelfristig auch in Deutschland eine neue freiheitlich-konservative Bewegung entstehen. Und ich werde dabei sein!!!

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  2. Michael Geyer schreibt:

    Das zentrale Problem ist das Fehlen einer fundamentalen konservativen Ideologie und einem ausgearbeiteten politischen Programm. Derzeit bewegen sich Bestrebungen wie „Aktion Linkstrend stoppen“ schlichtweg auf populistischem Boden. Eine Nähe zu der Jungen Freiheit und diversen Plattformen halte ich überdies auch für sehr bedenklich. Gerade die die JF fällt mir durch unsachliche Reportagen und Berichten auf.
    Der Konservative muss sich erst einmal konstituieren, worauf man sich konzentrieren sollte. Man benötigt zuerst ein eigenes Programm und nicht die Abgrenzung zu anderen politischen Lagern.

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