Erbarmen mit den Grünen, bitte!

Irgendwie läuft´s bei den grünen Genossen nicht mehr rund. Schwebten sie im vergangenen Jahr bei Umfragewerten von bis zu dreißig Prozent noch im siebten Himmel und träumten den Traum einer traumhaften Ehe mit der Traumpartnerin SPD, so sehen sie sich jetzt jäh auf 13 Prozent – nein, gestern waren es doch noch 14 Prozent – heruntergezogen, gestürzt von einer offensichtlich undankbaren Masse. Und wie hatten sie sich doch in den letzten Jahren angestrengt, den Bürgern – und Bürgerinnen! – allerlei Heil zu versprechen. Dummes Volk aber auch.

Hatten sie mit ihren Heilslehren bisher noch kein richtiges Glück, kommt jetzt auch noch Pech hinzu, und das gleich mehrfach: Die Zahl der Fachleute wird immer größer, die im E-10 Treibstoff eher eine Gefahr denn eine Chance sehen und obendrein auch noch davor warnen, daß den Ärmsten in der Dritten Welt die Ernährungsgrundlage (Mais) abhanden kommt, um als schnödes Benzin in den SUV´s und Schickimicki-Gefährten der Grünen verbrannt zu werden. Jetzt will´s bei den Grünen natürlich niemand gewesen sein.

Die nächste Umweltsau – ihr Name ist Feinstaub – wird ganz offensichtlich von den nämlichen Experten ebenso wenig goutiert, und das nicht nur beim ADAC. Leider handelt es sich dabei aber nicht um „viel Lärm um nichts“, sondern um eine handfeste Schikane vieler Autofahrer, die nicht willens oder finanziell fähig sind, ihre Autos in andere Schadstoffstufen umzubauen. Es ist noch nirgends der Nachweis erbracht worden, daß die Festlegung der Schadstoffklassen ein besseres Klima erbracht hätten.

Der grüne Schrecken nimmt kein Ende: Soeben haben Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institut of Technology) eine geradezu aberwitzige Entdeckung gemacht: Mit der Herstellung des von den Grünen seit ihren Urzeiten favorisierten Recycling-Papiers sind ungefähr dieselben Umweltbelastungen verbunden wie mit der Produktion von Frischfaserpapier. Der vermeintliche „Öko-Vorteil“ – auch so ein grünes Glaubensbekenntnis – ist damit futsch. Wenn´s nicht so ernst wäre, wär´s zum Lachen: Man kann nämlich dieses schmuddelgraue Altfaserpapier (Recycling) nur produzieren, weil man mit „richtigem“ Frischpapier die Prozeßkette Holz(faser)/Frischpapier ständig bedient.

Zu guter Letzt folgt noch ein besonderes „K. O.“: Renommierte Forscher gehen zunehmend auf Distanz zum Weltklimarat (IPCC), der schon im letzten Jahr wegen statistischer Tricks und Fälschungen aufgefallen war. Sie behaupten, daß weniger als die Hälfte der bisherigen Erderwärmung von 0,8 Grad Celsius von den Menschen zu verantworten sind – also durch das „böse CO2“. Die andere Hälfte hat damit aber überhaupt nichts zu tun. Der UN-Weltklimarat, so sagen die Experten jetzt, ignoriere den Einfluß der Sonne. Potzblitz, das hätten sie schon vor zwei Jahren bei dem deutschen Umweltexperten Dr. Wolfgang Thüne („Der Treibhausschwindel“) nachlesen können. Taten sie aber nicht, weil „…der ist ein Konservativer“. Capito?

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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