RA Siebeke, „Linkstrend stoppen“, 90 Jahre alt

(Mettmann, 27.08.2012) Der Gründer der Protestbewegung gegen den Linkstrend in Politik und Gesellschaft, „Aktion Linkstrend stoppen“ („ALs“), Rechtsanwalt Friedrich-Wilhelm Siebeke aus Mettmann, wird heute bei bester Gesundheit 90 Jahre alt.

Wir gratulieren einem der großen Konservativen in der Union und wünschen ihm noch viele Jahre Gesundheit und Engagement!

Siebeke war Soldat im Zweiten Weltkrieg und nahm am Rußland-Feldzug teil. Anschließend studierte er Philosophie und Rechtswissenschaften in Halle und Bonn. 1951 gründete er in Düsseldorf unter seinem Namen eine Anwaltskanzlei, die heute unter der Firma RAe Siebeke, Lange, Wilbert als eine der international führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Marken- und Kennzeichnungsrecht gilt. Siebeke, nun Senior der Kanzlei, trug maßgeblich zum hohen wissenschaftlichen Niveau der Sozietät und zum unternehmerischen Denken bei der Lösung komplizierter Materien bei.

Siebeke ist seit mehr als 60 Jahren mit der Ärztin und langjährigen Bürgermeisterin von Mettmann, Ingrid Siebeke (88 J.), verheiratet. Das Paar hat sechs Kinder, elf Enkel und einen Urenkel.

Ungeachtet seines beruflichen und familiären Engagements sowie seiner vielfältigen Aktivitäten in der evangelischen Kirche wandte sich Siebeke schon in frühen Jahren der Politik zu. 36 Jahre lang, von 1968 bis 2004, war er CDU-Bundesparteirichter und langjähriger stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums. Besonderes Ansehen (und Aufsehen) erreichte Siebeke beim Parteiausschlußverfahren gegen den Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. Dessen Einspruch gegen das Parteiausschluß-Urteil des Landesparteigerichts wies das Bundesparteigericht zwar zurück, aber gegen ein Sondervotum Siebekes, nach dem der CDU durch Hohmann „kein schwerer Schaden entstanden“ sei. Siebekes Votum erhielt breite Unterstützung an der Basis. Im Jahre 2010 veröffentlichte Siebeke zusammen mit Fritz Schenk ein Buch zu dieser Thematik („Der Fall Hohmann – ein deutscher Dreyfus“).

Siebeke, ein furchtloser Streiter gegen den linken Zeitgeist, der weitgehend auch die Unionsspitze zu erfassen schien, rief im Jahre 2010 die „Aktion Linkstrend stoppen“ (ALs) ins Leben, zunächst als CDU-Mitgliederplattform, inzwischen als Verein. Sein „Manifest gegen den Linkstrend“ (15. Februar 2010), über das in nahezu allen deutschen Medien berichtet wurde, wandte sich „gegen die Aufgabe von christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen“, besonders in der eben veröffentlichten „Berliner Erklärung“ der CDU-Parteispitze. Das ALs-Manifest fand breite Unterstützung und wurde von vielen aktiven sowie ehemaligen Bundes- und Landtags-Abgeordneten unterzeichnet.

Das Manifest erregte, wie zu erwarten war, den Unmut der CDU-Führung. Generalsekretär Hermann Gröhe hielt den von Siebeke behaupteten Linkstrend der CDU für „absurd“. Siebeke legte aber stets besonderen Wert darauf, daß sich die ALs als innerparteiliche (!) Bewegung und gerade nicht als Vorreiter einer neuen Partei verstand. Ursprünglich war Siebeke davon ausgegangen, daß vielleicht rund eintausend CDU-Mitglieder das Manifest unterschreiben und die ALs unterstützen würden. Inzwischen zählt die ALs fast achttausend (!) Unterstützer – ein großer Erfolg, dem noch die Durchsetzung in der Partei folgen muß und wird.

Heute blickt Siebeke optimistisch in die Zukunft. Er wird auch weiterhin für eine Rückbesinnung auf die christlich-konservativen Werte in der CDU kämpfen. Wir, seine Freunde und Wegbegleiter, folgen ihm gerne auf diesem Weg und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute sowie Gottes Segen.

Ad multos annos, lieber Herr Siebeke!

(Peter Helmes, Mitbegründer des Vereins Aktion Linkstrend stoppen)

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, CDU, Kirche, Politik, Politik Deutschland abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.