Asyl für Wirtschaftsflüchtlinge

Das Bundesverfassungsgericht (BVG) urteilt, die Geldleistungen für Asylbewerber müßten (drastisch) angehoben werden. Damit wird unser Land für „unterdrückte“ Mitnehmer besonders attraktiv. Das Ergebnis: Immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge, die – kaum hier – erst einmal Kasse machen. Bis sie abgeschoben werden, vergeht viel Zeit, derweil sie Kohle schaufeln. Die „Flüchtlinge“ kommen in der letzten Zeit vermehrt aus Mazedonien und Serbien – nebenbei bemerkt Länder, die bei der EU durch Beitrittsverhandlungen vor der Tür stehen. Es ist kaum festzustellen, daß es in den genannten Ländern eine besonders auffällige „politische Unterdrückung“ gibt; aber es gibt eine verbreitete Armut. Die Hilfsgelder der EU, also auch von uns, in diese Länder fließen kräftig, kommen aber nicht da an, wo sie hinsollen. Sie versickern irgendwo.

So ist es den Mächtigen dieser Staaten kein besonderes Herzensanliegen, ihren Armen – darunter viele Sinti und Roma – zu helfen, sondern diese erhalten leicht und locker Ratschläge, wie man am besten – will heißen: lukrativsten – nach Deutschland auswandern kann. Das Zauberwort heißt „Asyl“. Und „Asyl“ steht für Geld, viel Geld – soviel Geld, wie diese Menschen zuhause nie verdienen könnten.

Artikel 16a des Grundgesetzes regelt das Recht auf Asyl eindeutig. Es hat nur jemand Anspruch, der „politisch verfolgt“ ist. Armutsflüchtlinge, besser: Wirtschaftsflüchtlinge, kennt das GG nicht. Deshalb hat keine Regierung Grund, in diesen Fällen Asyl zu gewähren. Im Gegenteil, sie hätte jede rechtliche Handhabe, die Flüchtlinge sofort (!) wieder in ihre Heimatländer zurückzuschicken – ohne „Taschengeld“, versteht sich. Also müssen die Asylverfahren unseres Landes radikal beschleunigt werden, um den Mißbrauch einzudämmen.

Das aber, so einleuchtend diese Forderung ist, verstößt gegen die political correctness, die in jedem zu uns Flüchtenden erst einmal einen „armen Unterdrückten“ sieht, dem mit großer Barmherzigkeit zu begegnen sei. So jedenfalls haben uns das jahrelang die Links-Grünen eingehämmert, so kräftig, daß dieser Bazillus inzwischen jede unserer Parteien befallen zu haben scheint. Mit dieser Gefühlsduselei gefährden wir aber letztlich die Ansprüche echter Politik-Flüchtlinge, denen wir gerne Asyl gewähren würden. Unsere Aufnahmelager sind aber voll von falschen „Unterdrückten“. Es wird allerhöchste Zeit, die Reißleine zu ziehen. Wer erkennbar nur aus materiellen Gründen unser Sozialsystem ausbeuten will, hat hier nichts zu suchen.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Asyl für Wirtschaftsflüchtlinge

  1. drbruddler schreibt:

    Da haben es unsere schweizer Nachbarn einfach besser, denn dort kann man noch die Spreu vom Weizen trennen. Es ist ganz einfach Selbstschutz, denn der Sinn der Duldung dieser Leute sollte jedem klar sein. Lohndumping in Deutschland! Damit der 1 € Jobber nicht mehr eine Förderungsmaßnahme ist, sondern Realität! Das sind die Türöffner zur Umgehung von sozialabgabepflichtigen Arbeitsplätzen in Form von 400€-Jobs und Teilzeitarbeit, anstatt Vollzeitarbeit. Ganz zu schweigen von Schwarzarbeit.

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  2. drbruddler schreibt:

    Ich möchte jedoch noch anfügen, dass die Entscheidung richtig ist, wenn sie tatsächlich echte Asylanten betrifft.

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