Pressefreiheit in Deutschland nur auf einem Mittelplatz

Ei der Daus, manche sind richtige Schnellmerker! Da jammert der sicher verdienstvolle und   politisch gewiß korrekte Verein „Reporter ohne Grenzen“, daß die Pressefreiheit in unserem Land keinen ausreichenden Stellenwert habe. Innerhalb Europas nehme Deutschland nur einen Mittelplatz ein, weil es hierzulande noch einige Dinge gebe, „die nicht so ganz gut laufen“. Wahrlich brav gesprochen; denn zu den Hintergründen äußert sich der schlaue Verein nicht. Er beklagt allerdings die abnehmende Medienvielfalt in unseren Gefilden. Es gebe „immer mehr Fusionen, immer weniger Zeitungen sind Vollredaktionen, immer mehr Reporterpools liefern immer gleiche Inhalte. Also die Bürger haben immer weniger Möglichkeiten, sich aus einer großen Masse von Zeitungen zu informieren…“

Wenn´s denn so einfach wäre. Nach der letzten Umfrage unter vollberuflichen Journalisten sind rund 70 Prozent der Redakteur dem eindeutig linken Lager zuzurechnen (Grüne, SPD, Linke). Die übrigen zerfallen auf verschiedene Bereiche: Konservative, Liberale, Neutrale und die ohne jede politische Präferenz. Zehn Prozent der deutschen Medien sind quasi direkt in der Hand der SPD – also nicht nur „gefühlt“. Bei den anderen Parteien Fehlanzeige, weil sie keinerlei vergleichbaren Medien „besitzen“. Und so schreibt ein Redakteur vom anderen ab, nachdem vorher die zeitgeistige Zensurschere die politische Korrektheit (wieder) hergestellt hat. Dem gemeinen Zeitungsleser bleibt also kaum eine Wahl, als sich die Heils- und Hiobsbotschaften der rot-grünen Apostel nahezu täglich einzuführen. Zur ganzen Wahrheit gehört auch, daß „rechte“ (Igittigitt!) Journalisten ganz offen gemobbt, „enttarnt“, „demaskiert“ oder schikaniert werden – eine Praxis, die selbst vor renommierten Blättern nicht halt macht. Noch düsterer ist das Kapitel Fernsehen, bei dem sich die politischen Sendungen gegenseitig an Meinungsmanipulation bzw. Eingleisigkeit zu übertreffen versuchen. Links ist, was gefällt, rechts ist ??? – äh, gibt es gar nicht im deutschen Medienzirkus – von einigen tapferen kleinen Pflänzchen abgesehen. Und selbst wir Bürgerlichen stolzieren „selbstbewußt“ mit den einschlägigen Montags- und Donnerstags-Gazetten unterm Arm durch die Landschaft, um auf unsere angebliche Liberalität aufmerksam zu machen.

Kritische Bürger – die gibt´s ja noch, sehr zum Ärger dieser Journaille – kaufen das Zeugs nicht mehr und bestellen „ihr“ Blatt schlicht ab. Und so dreht sich das Karussel: Zeitungssterben, Fusion, Konzentration – also sterbende Vielfalt. Übrig bleiben die linksgebürsteten Gazetten. Statt zu jammern, sollten die „Reporter ohne Grenzen“ mal ihre Grenzen im Kopp öffnen. ´Ne Schere dazu würde ich gerne liefern, falls erforderlich. Roger Köppel, der um deutliche Worte nie verlegene Chefredakteur der konservativen Züricher „Weltwoche“, schrieb am 14. Februar in seinem „Editorial“ u. a.: „Intelligenz  schützt vor Dummheit nicht. Künstler, Akademiker und Journalisten sind besonders anfällig für Geistestrübungen, Utopien und politische Ideologien, vor allem wenn sie in Gestalt faszinierender Denksynthesen daherkommen (… Ganz anders ist es,) wenn heutige Journalisten oder Politiker in früheren Jahren für  den internationalen Sozialismus und seine mörderischen Ikonen trommelten. (…es) hat sich irgendwie eingebürgert, daß man linke Militanz als weniger schlimm empfindet als ihr rechtes Pendant…“ Die geistige Gleichschaltung unter Journalisten funktioniert. Solche vom Schlage Roger Köppels werden immer weniger.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Die Grünen, Die Linke, Medien, Politik, Politik Deutschland, SPD abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.