Siebeke, ein großer Konservativer, ist von uns gegangen

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Im Mai 2013 auf bes. Wunsch, des Hobbyfotographen Herrn Siebke aufgenommen. Zitat von Hr. Siebeke hierzu:
„Der starke Berliner Bär, genauso stark wie wir.“

Der Gründer der Protestbewegung gegen den Linkstrend in Politik und Gesellschaft, „Aktion Linkstrend stoppen“ („ALs“), Rechtsanwalt Friedrich-Wilhelm Siebeke aus Mettmann – einer der wenigen großen Konservativen in der Union – ist heute, 6. August 2013, nach kurzer Krankheit  überraschend verstorben.

Siebeke, am 27. August 1922 in Teltow geboren, war Soldat im Zweiten Weltkrieg und nahm am Rußland-Feldzug teil. Anschließend studierte er Philosophie und Rechtswissenschaften in Halle und Bonn. 1951 gründete er in Düsseldorf unter seinem Namen eine Anwaltskanzlei, die heute unter der Firma „RAe Siebeke, Lange, Wilbert“ als eine der international führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Marken- und Kennzeichnungsrecht gilt. Siebeke, nun Senior der Kanzlei, trug maßgeblich zum hohen wissenschaftlichen Niveau der Sozietät und zum unternehmerischen Denken bei der Lösung komplizierter Materien bei. Sein Studium verdiente sich Siebeke als Photograph – einer Leidenschaft, der er bis zuletzt treublieb. (Unser letztes Photo zeigt den Autor in Siebekes Garten – zusammen mit seinem geschätzten „Berliner Bären“, aufgenommen Ende Mai 2013.)

Siebeke war seit mehr als 60 Jahren mit der Ärztin und langjährigen Bürgermeisterin von Mettmann, Ingrid Siebeke (89 J.), verheiratet. Das Paar hat sechs Kinder, elf Enkel und viele Urenkel – eine Groß-Familie, auf die der Verstorbene sehr stolz war.

Ungeachtet seines beruflichen und familiären Engagements sowie seiner vielfältigen Aktivitäten in der „Notgemeinschaft der evangelischen Kirche gegen den Linkstrend“ wandte sich Siebeke schon in frühen Jahren der Politik zu. 36 Jahre lang, von 1968 bis 2004, war er Richter beim CDU-Bundesparteigericht und langjähriger stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums. Besonderes Ansehen (und Aufsehen)  errang Siebeke mit dem Parteiausschlußverfahren gegen den Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. Dessen Einspruch gegen das Parteiausschluß-Urteil des Landesparteigerichts wies das Bundesparteigericht zwar zurück, aber gegen ein Sondervotum Siebekes, nach dem der CDU durch Hohmann „kein schwerer Schaden entstanden“ sei. Siebekes Votum erhielt breite Unterstützung an der Basis. Im Jahre 2010 veröffentlichte Siebeke zusammen mit Fritz Schenk ein Buch zu dieser Thematik („Der Fall Hohmann – ein deutscher Dreyfus“), das viel beachtet wurde und eine hohe Auflage erreichte.

Siebeke, ein furchtloser Streiter gegen den linken Zeitgeist, der weitgehend auch die Unionsspitze zu erfassen schien, rief im Jahre 2010 die „Aktion Linkstrend stoppen“ (ALs) ins Leben, zunächst als CDU-Mitgliederplattform, inzwischen als Verein. Sein „Manifest gegen den Linkstrend“ (15. Februar 2010), über das in nahezu allen deutschen Medien berichtet wurde, wandte sich „gegen die Aufgabe von christlich-konservativen und marktwirtschaftlichen Positionen“, besonders in der damals gerade  veröffentlichten „Berliner Erklärung“ der CDU-Parteispitze. Das ALs-Manifest fand breite Unterstützung und wurde von vielen aktiven sowie ehemaligen Bundes- und Landtags-Abgeordneten unterzeichnet.

Das Manifest erregte, wie zu erwarten war, den Unmut der CDU-Führung. Generalsekretär Hermann Gröhe hielt den von Siebeke behaupteten Linkstrend der CDU für „absurd“. Siebeke legte aber stets besonderen Wert darauf, daß sich die ALs als innerparteiliche (!) Bewegung und gerade nicht als Vorreiter einer neuen Partei verstand. Ursprünglich war Siebeke davon ausgegangen, daß vielleicht rund eintausend CDU-Mitglieder das Manifest unterschreiben und die ALs unterstützen würden. Inzwischen zählt die ALs mehr achttausend (!) Unterstützer – ein großer Erfolg, dem noch die Durchsetzung in der Partei folgen muß.

Wir, seine Freunde und Wegbegleiter, haben mit ihm gemeinsam den Verein „Aktion Linkstrend stoppen e. V.“ gegründet und werden in seinem Sinne weiterhin für eine Rückbesinnung auf die christlich-konservativen Werte in der CDU kämpfen.

Wir verneigen uns vor einem großen Konservativen, dem ewiger Friede beim HERRN beschieden sein möge. Unser Mitgefühl gilt besonders seiner lieben Frau, die ihn vorbehaltlos unterstützt hat, und seiner Familie.

Peter Helmes, Mitbegründer des Vereins Aktion Linkstrend stoppen e. V. und Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V.

6. August 2013

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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