Rot-Grünes Desaster Rheinland-Pfalz

Wer besichtigen will, wie Rot-Grün (nicht) funktioniert, dem empfehle ich wieder ´mal einen Blick nach Rheinland-Pfalz, in dem eine Horrormeldung die nächste jagt und die Handschrift der zweifarbigen Koalition trägt. Die sozialistischen Flops haben diesem Land inzwischen ein kaum zu reparierendes Image-Problem beschert – was in diesem strukturschwachen Land den Niedergang beschleunigt. Der Nürburgring ist pleite (330 Mio. €), der Flughafen Hahn im Hunsrück rast mit hoher Geschwindigkeit in tiefrote Zahlen, es werden keine Straßen mehr gebaut („Sparzwang“), aber Windräder schießen sonderzahl aller Orten aus dem Boden, auch da, wo sie dem ohnehin spärlichen Tourismus das Lebenslicht ausblasen; der Mainzer Hauptbahnhof stellt ausgerechnet in der wichtigsten Reisezeit des Jahres weitgehend seinen Betrieb ein – eine europaweite Posse, die nur noch dadurch übertroffen wird, daß das Agrar- und Weinland Rheinland-Pfalz nicht mehr auf der Grünen Woche in Berlin vertreten sein wird („Sparzwang“). Verbittert kommentiert dies Oppositionsführerin Klöckner mit den Worten: „Grüne Woche ohne Rheinland-Pfalz ist wie Weinfest ohne Wein.“

Den Stil der zuständigen grünen Ministerinnen (Wirtschaftsministerin Lemke, Agrarministerin Höfken) kennzeichnet, daß die Agrarministerin in einem Landtagsausschuß die Teilnehmer ohne jede Vorwarnung überrumpelte und unter „Verschiedenes“ den Abschied von der Grünen Woche verkündete. Den gleichen Stil pflegt Wirtschaftsministerin Eveline Lemke, wie immer wieder hochrangige Vertreter von Unternehmen beklagen.

„Paradigmenwechsel“ im Agrarbereich

Im Agrarbereich wird die Strategie der Grünen besonders deutlich: Die grünen Landwirtschafts-Minister der Bundesländer fordern gemeinsam einen „Paradigmenwechsel“. Kern ihres Konzeptes, in Hinkunft 15 Prozent der Direktzahlungen, die die Landwirte je Hektar über die EU erhalten, umzuwidmen in „Fördermittel für besondere Umweltleistungen“ – eine verdächtige grüne Formulierung. Das wäre nach der EU-Reform möglich, wird aber von Opposition, Bundesministerin Aigner und Bauernverband abgelehnt – mit Ausnahme der Grünen. Nach dem grünen Willen sollen nämlich auf „ökologischen Vorrangflächen“ weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Diese Pläne sind nach Angaben von Fachleuten „weltfremd“, weil sie eine „bewußte Drosselung der Produktion“ bedeuteten, während weltweit Erzeugerflächen und Nahrungsmittel knapp seien. So zynisch kann grüne Agrarpolitik sein!

Aber die Grünen haben alle Früchte vom Baum der Erkenntnis verfrühstückt. Sie wissen, daß Kleinkinder nur in der Krippe glücklich werden. Sie wissen, was man wann und wo oder überhaupt essen oder trinken darf. Sie wissen, daß wir uns am besten nicht vor Kriminellen, sondern vor Polizisten schützen sollten – weshalb diese besonders gekennzeichnet werden. Sie wissen, daß die Energiewende nur funktioniert, wenn die schönsten Landschaften des Landes mit Windmühlen zugespargelt und verlärmt werden. Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, läßt sich entsprechend vernehmen: „Wenn ich aus dem Urlaub komme und die Windräder am Horizont sehe, sage ich: Da bin ich zu Hause.“

Die unwissende Grüne

Zum Entsetzen der Landwirte äußerte sich die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages völlig ungefragt zu einem Thema, von dem sie offensichtlich nichts versteht. Das Problem „Massenställe und Antibiotika“ treibt sie um. Es klingt ja so schön populistisch, wenn sie die „Subventionen für Massenställe und die Verabreichung von Antibiotika an Schweine“ kritisiert. Da kann doch jeder mitreden! Doch wer etwas von Landwirtschaft versteht, sieht sich auf eine Zeitreise ins Mittelalter versetzt: In diesem Bereich gelten längst die Regeln des Naturschutzes, Antibiotika sind seit vielen Jahren verboten (außer in Krankheitsfällen).

Hier wird nicht nur grüne Dummheit, sondern auch fehlende Bildung bei der Grünen deutlich. Katrin Göring Eckardt hat keinen Berufs- und schon gar keinen Universitäts-Abschluß. Als es um die Einführung von Hartz IV und die Absenkung der Rentenleistungen ging, stimmte sie zu, bedauert dies aber jetzt und will sie revidieren. Hübsch konsequent, die Dame. Und gewiß auch sehr kompetent. So wird man EKD-Ratsvorsitzende, Bundestagsvizepräsidentin und Spitzenkandidatin der Grünen! Noch Fragen?

Die wissenden Grünen

Daß manche Grünen wenig wissen, kann man täglich feststellen. Dabei darf man aber nicht die Cleverle übersehen, die immer wieder beweisen, daß auch Grüne nur Menschen sind – mit Stärken und Schwächen, welch letztere zuweilen bei ihnen eine sehr ausgeprägte Eigenschaft sein dürften. Ich hätt´s auch nicht so kompliziert, sondern einfacher anfangen können: Grüne sind auch nur Menschen und lieben Wein mehr als Wasser:

Fall 1: Ungeniert genehmigt sich Staatssekretär Paschedag aus dieser Gutmensch-Kaste einen besonders dicken Dienstwagen, den Einbau einer Extra-Klimaanlage in seinem Büro und einen satten Gehaltszuschlag. Das war dann schließlich dem niedersächsischen MP Weil zuviel, und er entließ seinen Staatssekretär, der allerdings ein hübsches Übergangsgeld mitnehmen darf.

Fall 2: Regierungssprecherin Anke Pörksen, ebenfalls Niedersachsen, soll zur Staatssekretärin befördert werden und würde einen Gehaltssprung um drei Tarifstufen machen, jeden Monat 2.000 € mehr, was FDP-Fraktionsvize Jörg Bode trocken kommentiert: „Die rot-grüne Regierung in Niedersachsen betreibt reine Scheckheft-Politik. Jeder bekommt einen gut bezahlten Posten.“ Vielleicht darf ja Frau Pörksen nun den Dienstwagen von Paschedag übernehmen. Verdient hätte sie´s ja; denn sie konnte bei der Weilschen Kabinettsbildung nicht Ministerin werden. Wie schade.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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