Nein zur Naturverschandelung – Rettet das Rheintal

1Drachenfels 2Rheinischer Frohsinn, Schunkellieder, Wanderlieder – fast jeder kennt die Melodien und Texte, die seit „ewigen Zeiten“ aus dem Rheinland klingen: „Warum ist es am Rhein so schön, am Rhein so schön…?“ Oder: „Oh Du schöööner Westerwald…!“

Petersberg, Drachenfels, Remagener Brücke, Erpeler Ley, Limes-Anfang usw. – Highlits des nationalen und internationalen Tourismus´. „Da leuchten die Augen, da hebt sich das Herz, es funkelt der Wein…“ besangen einst die Dichter unseren schönen Fluß. Doch bald ist es aus – vorbei mit der schönen Landschaft, den sanften Hügeln mit den Weinreben, der schönen Aussicht – zumeist von einem „Flora-Fauna-Habitat-Gebiet“ gesäumt.

Die Kommunen entlang des rechten Rheinufers sind überwiegend rot/grün regiert und knapp bei Kasse, ehrlicher: hochverschuldet, pleite. Die Finanznot ist so groß, daß der „rettende Strohhalm“ gesucht wird. Was liegt näher, als sich an Wald und Natur zu vergreifen – Grün hin, Grün her! Ausgerechnet die Grünen starteten vor einiger Zeit, flankiert von den Roten, eine Initiative zum Bau von Windrädern; denn durch sie erhoffen sie sich „fette Beute“ – Geld in die Stadtkassen. Eine verschnarchte CDU schaut betröppelt zu oder, schlimmer noch, humpelt dem Zeitgeist hinterher – mit nur wenigen Ausnahmen. (Echte) Naturschützer (z. B. BUND) sind alarmiert. Nur einige Wenige raten ab, erheben laut die Stimme gegen diese Pläne. Mag sein, daß Windräder heute Geld in die Kassen bringen, doch die Rechnung dafür müssen unsere Kinder und Kindeskinder zahlen – wenn sie dereinst eine zerstörte Natur und viel Beton (im Wald!) auffinden.

In meiner Heimatgemeinde (Nähe Bonn) in einer der schönsten Flußlandschaften Deutschlands sollen eine Unmenge von Windrädern (nahezu auf jedem Gipfel entlang des Rheins – und für jedermann sichtbar) errichtet werden. Dadurch wird nicht nur die Natur zerstört, sondern auch die Touristen – wichtige Umsatzbringer für viele Einheimische hier -, werden vertrieben. Ein Witz; denn noch vor wenigen Jahren wurden für Millionen Steuergroschen der hochgelobte „Rheinsteig“ und der (neue) „Westerwaldsteig“ angelegt. Jede Windmühle vernichtet Natur in einer Größe von etwa 1,5 – 2 Fußballfeldern. Hinzu kommen die Betonpisten quer durch die Wälder, auf denen Tausende von Schwerlastwagen die Materialien transportieren müssen. Wir leben hier in einem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet. Wieviele Vögel, Fledermäuse und andere Tierarten hier regelrecht geschreddert würden, vermag sich noch niemand vorzustellen. Die geplanten Windräder träfen an vielen Stellen mit den Wanderwegen zusammen – ein Hohn für alle, die unsere Natur erhalten wollen.

Mitmach-Aktion „Rettet den Wald“

Was vermeintlich nur Grün-Rote können, können wir auch: Vor einiger Zeit wurde zusammen mit ein paar Freunden die Bürgeraktion „Rettet den Stadtwald Bad Hönningen“ gegründet – er ist flächenmäßig der zweitgrößte in Rheinland-Pfalz –, die sofort auf Resonanz in den Nachbar-Gemeinden stieß. In allen Gemeinden am Rheinufer und auf den Rheinhöhen gibt es jetzt solche Bürgerinitiativen, die mittlerweile miteinander vernetzt sind. Die Rot/Grünen werden allmählich nervös; sie sehen ihre Felle wegschwimmen. Aber ungeachtet des „Gegenwinds“ haben sie – geschützt von der rot/grünen, aber blinden Landesregierung Rheinland-Pfalz – die Planungen für den Bau von x-Windrädern vorangetrieben. Die Bevölkerung wird natürlich damit getröstet, daß a.) noch nichts entschieden sei und b.) die Windräder sich „anmutig“ in unsere Landschaft einfügen würden. Ein Hohn!

Wir wollen aber nicht dem Vorwurf ausgesetzt werden, wir seien gegen die „Energiewende“. Wir weisen deshalb immer wieder darauf hin, daß es in unserer Gegend genügend schonendere Möglichkeiten für die Einrichtung dieser Windräder gibt, z. B. entlang den in einer Entfernung von 4-10 km (je nach Kommune) parallel zur Autobahn A3 und der ICE-Strecke Köln-Frankfurt geführten Trassen, von denen kaum eine unserer Kommunen direkt betroffen ist. Aber da hätten dann eben unsere Gemeinden nix davon in der Kasse. Das von mir schon oft beschriebene grün/rote Prinzip „Kasse bricht Vernunft“ feiert hier jedoch fröhliche Urstände.

Unser vielgelesenes Lokalblatt „blick aktuell“ hat eine Internet-Umfrage gestartet, die Sie mit dem folgenden Link aufrufen können. Als wir in diese Umfrage einstiegen, lagen wir bei 23 % Ablehnung. Inzwischen hatten wir schon 54 % erreicht, sacken aber langsam wieder ab, da die Windkraft-Propheten natürlich jetzt ihrerseits aktiv werden. Es wäre deshalb für uns sehr wichtig, eine möglichst große Zustimmung zu erhalten. Es eilt, da die Umfrage bald geschlossen wird. Hier der Link, mit dem Sie die (kurze) Umfrage anklicken können:

Bitte helfen Sie uns durch Ihre Teilnahme an der Umfrage! Was heute hier am Rhein geschieht, ist morgen deutsche Wirklichkeit – überall.

www.blick-aktuell.de/Nachrichten/Bad-Hoenningen-Waldbreitbach-Politik

Der Vernunft eine Bahn, nicht der Naturzerstörung! Herzlichen Dank für Ihr Interesse!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Peter Helmes

P. S.: Hier die Internet-Plattform und die e-mail-Adresse unserer „Aktion Rettet den Stadtwald“:

http://www.stadtwaldrettung-bad-hoenningen.de

info@stadtwaldrettung-bad-hoenningen.de

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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Eine Antwort zu Nein zur Naturverschandelung – Rettet das Rheintal

  1. francomacorisano schreibt:

    Ja, nur (Links-)Grüne dürfen die Natur verschandeln???

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