Des Kaisers neue Kleider und der Energieschwindel

Illustration von Vilhelm Pedersen

Illustration von Vilhelm Pedersen

Sie kennen das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern: Niemand wagt das Offensichtliche auszusprechen, daß nämlich der Kaiser, der große Zampano, in Wahrheit nackt ist. Weder prächtig noch hübsch anzusehen. Sondern einfach nur erbärmlich nackt. Nun, im Märchen ruft zumindest ein Kind schließlich die Wahrheit aus. Die Wirklichkeit ist härter. Auch in der Realität werden uns Märchen aufgetischt. Lügengeschichten, und niemand in unserer so aufgeklärten, modernen und humanen Gesellschaft bringt den Mut auf, sie als solche zu entlarven. Das Offensichtliche zu sagen. Weder die Wissenschaftler noch die Medien und schon gar nicht die Politiker, die diese Mär zum großen Teil erfunden haben, sind dazu bereit, der Volksverdummung, Entmündigung und Manipulation ein Ende zu bereiten.

Vor allem zwei dieser Gebilde sind in den letzten Jahren zu monströsen Ausmaßen angewachsen, und sie bedrohen die Zukunft dieses Landes und seiner Menschen ernsthaft. Zum einen ist das der Euro samt der unsäglichen „Euro-Rettung“. Eine Totgeburt, die auch mit Tausenden Milliarden „Euro“ nicht zum Leben erweckt werden wird, jedenfalls nicht in den südlichen Pleitestaaten. Und: Die so genannte Energiewende, die – wegen des Klimawandels – alternativlos sein soll. Mit dieser letzten Mär räumt nun ein Autor auf, der selbst Wissenschaftler ist und auf seine berufliche Laufbahn keine Rücksicht mehr nehmen muß: Dr. Gustav Krüger, Physiker und Vorsitzender des Ältestenrates der Deutschen Konservativen e. V. Er hat eine Broschüre mit dem Titel „Der große Betrug – die Energiewende“ geschrieben. Auf knapp 50 Seiten stellt Dr. Krüger die komplexen Zusammenhänge der energetischen Versorgung verständlich dar. Und entlarvt die „Energiewende“ schonungslos und mit wissenschaftlichen Belegen als das, was sie ist: ein großer Betrug. Denn der Energiewende fehlen nicht weniger als alle sachlichen Voraussetzungen: die Notwendigkeit, die Finanzierung – und die technische Machbarkeit.

Die CO2-Panikmache – Reine Hysterie

Die Verlogenheit beginnt bei der angeblichen Notwendigkeit dieser Energiewende. Exemplarisch läßt sich das an der CO2-Panikmache aufzeigen. Dr. Krüger: „Nichts stimmt, was über den Zusammenhang von CO2 und Klima gesagt wird.“ Vor allem die Grünen wollen uns glauben machen, CO2 sei Teufelszeug, ein umweltschädliches, giftiges, tötendes Menschenprodukt. In Wahrheit ist CO2 einer der natürlichsten Bausteine unserer Welt und des Lebens auf unserem Planeten, ein „Nutzgas“, wie Dr. Krüger es nennt: CO2 gab es auf der Erde schon immer und in weit höherer Konzentration als heute. Und mehr noch: Ohne CO2 ist kein Leben auf der Erde möglich, es gäbe keine Pflanzen und somit auch keine Tiere. Denn Pflanzen brauchen CO2 zum Wachsen. Sie nehmen es über die Blätter auf, wandeln es mit Hilfe von Wasser und Sonnenlicht in Kohlehydrate, also Wachstumsenergie, und stoßen Sauerstoff aus, den wir zum Atmen brauchen.

Eiskernbohrungen haben gezeigt, daß in der Erdgeschichte Warmzeiten immer vor einem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre eintraten, nicht danach. CO2 kann somit nicht ihre Ursache sein. Das ist auch logisch: Erst wenn sich das Meerwasser erwärmt, gibt es mehr CO2 in die Luft ab, und dessen Konzentration steigt. Dieser kausale und zeitliche Ablauf beruht auf Naturgesetzen und ist deshalb nicht wegzudiskutieren.

Im Übrigen gab es schon viel wärmere Zeiten als die unseren. In Grönland („Grünland“), dessen kilometerdicker Eispanzer derzeit langsam zu schmelzen beginnt, haben die Menschen vor der letzten Eiszeit schon Ackerbau und Viehzucht betrieben. Das ist unstrittig. Wärme- und Kälteperioden auf der Erde hängen mit der bekanntermaßen schwankenden Sonnenaktivität zusammen. CO2 kann sie aus einem einfachen Grund nicht hervorrufen: Es gibt zu wenig davon. Vor hundert Jahren betrug der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre nur 30 tausendstel Prozent, neben vor allem Stickstoff sowie Sauerstoff und Edelgasen. Heute liegt die CO2-Konzentration bei gerade mal 38 tausendstel Prozent. Dieser Anstieg um acht Tausendstel soll die mittlere Erdtemperatur um ein Grad erhöht, die Gletscher und Polkappen zum Schmelzen gebracht haben? Das ist, als würden acht zusätzliche Personen in einer Großstadt von 100.000 Einwohnern zu einem Verkehrskollaps führen. Oder als würden acht Meter auf einer Fahrstrecke von 100 Kilometern den Benzinverbrauch meßbar erhöhen. Somit ist Kohlendioxid überhaupt nicht in der Lage, den viel beschworenen Treibhauseffekt hervorzurufen. Der besagt ja, daß die von der Erde abgestrahlte Wärme durch CO2 in der Atmosphäre reflektiert wird und deshalb die Temperatur stetig zunimmt. Doch für eine meßbare Reflektion sind 38 von 100.000 Molekülen einfach zu wenig. Sie könnten höchstens einen Anstieg um einige tausendstel Grad bewirken – gänzlich belanglos. Das Märchen vom klimaschädlichen CO2 ist laut Dr. Krüger somit kompletter Unsinn und bewußter Betrug.

Kernkraft? Aber sicher! – Die Atom-„Toten“ von Fukushima

Über Kernkraft läßt sich in Deutschland schon längst nicht mehr sachlich diskutieren. Die Gesellschaft hat ihr Schwarz-Weiß-Urteil gefällt: Kernkraft ist böse. Übereilter Höhepunkt dieser Entwicklung war Merkels Kanzler-Machtwort, als die Katastrophe von Fukushima in Deutschland für Massenhysterie sorgte und Merkel zwecks Machterhalt die Energiewende ausrief. Die Wahrheit ist: Fukushima taugt als Argument gegen die Kernkraft gerade in Europa denkbar schlecht. In Japan führte ein selbst für dortige Verhältnisse extrem starkes Erdbeben zu einem Tsunami, der wiederum weite Küstengebiete verwüstete und auch ein zu nahe am Ozean gebautes Kernkraftwerk zerstörte. Die 20.000 Toten in Japan waren allesamt Opfer des Erdbebens und der Flutwelle. Bis heute ist kein Todesfall durch den erfolgten Austritt von radioaktiver Strahlung in Fukushima belegt. „Todesfälle durch Radioaktivität waren hingegen nicht zu beklagen und werden von der WHO auch für die Zukunft als unwahrscheinlich angesehen“, stellt das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) fest. Doch Deutschland – als einziges Land der Welt – stellt seither seine gesamte Energieversorgung auf den Kopf. Eine energiepolitische Hasarderie ohne Netz und doppelten Boden, die in der Katastrophe enden kann – selbstverständlich allein auf Kosten der Verbraucher.

Kernkraft ist nach Ansicht von Dr. Gustav Krüger kein Allheilmittel. Doch warnt er eindringlich davor, Kraftwerke abzuschalten, bevor alternative Energiequellen bereitstehen. Die zivile Nutzung der Kernkraft hierzulande ist nicht nur die ökologisch sauberste Energiegewinnung, sondern auch eine sichere. „Die Kernkraft ist nicht ohne Risiko, aber das Risiko ist beherrschbar“, so Dr. Krüger. „Im deutschen Straßenverkehr sind in den letzten zehn Jahren 50.000 Menschen zu Tode gekommen. Infolge der Kernkraft ist niemand zu Tode gekommen, und das wird auch in Zukunft so sein.“ Deshalb kommt der Physiker zu dem Schluß: „Kernkraft – ja, bitte. Und zwar mit deutscher Sicherheitstechnik.“ Zumal, wenn er an die Alternativen denkt.

Strom aus Wind – und was, wenn er nicht weht?

Windkraftwerke, bekannt als Windräder, teilen ein gemeinsames Leiden mit ihren Brüdern, den Solarzellen: Sie liefern nur sporadisch und unberechenbar Strom, wenn eben der Wind weht oder die Sonne scheint. Damit ist klar: Ohne Zwischenspeicher sind sie als konstante Energiequellen untauglich. Während Windräder landauf, landab wild geplant werden, ist vom Aufbau der immensen Speicherkapazitäten, die dafür benötigt werden, nichts zu hören. Um die Leistung der 17 deutschen Kernkraftwerke aus alternativen Energiequellen zu ersetzen, müßten allein 460 Pumpspeicherkraftwerke mittlerer Größe gebaut werden, damit nachts und bei Windflaute Deutschland nicht der Strom ausgeht und das Chaos ausbricht. Das Walchensee-Pumpspeicherkraftwerk etwa hat eine Leistung von 37 Megawatt. Die Kernkraftwerke liefern 17.000 Megawatt. Von den immensen, ja unbezahlbaren Kosten ist nirgends die Rede. Ganz zu schweigen von dem Naturfrevel, 460 Pumpkraftwerke in die Berge zu bauen – und dem zu erwartenden Widerstand aus der Bevölkerung. Hinzu kommt die schlechte Effizienz aller gängigen Stromspeicher. Ein Pumpspeicherkraftwerk gibt nur 25 Prozent der Energie wieder heraus, die eingespeist wurde. Dieses Defizit wäre durch weitere Windräder zu kompensieren, mit neuen Kosten und Naturschäden. Allein um ein Kernkraftwerk zu ersetzen, müßten 400 Windräder installiert werden, wegen der Speicherverluste weitere 100 Windräder. Bei 100 Meter Abstand zwischen ihnen ist das eine 50 Kilometer lange Reihe. Damit nicht genug: Wo Wind weht, wird wenig Strom gebraucht. Am konstantesten ist der Wind auf offener See. Deshalb werden dort auch Windräder geplant. Doch ist ihr Bau und Betrieb „offshore“ extrem aufwändig und teuer. Auf dem Festland und vor allem in Süddeutschland hingegen gibt es so wenig Wind, daß die Effizienz katastrophal ist. Heute entsprechen den 100 Prozent installierter Leistung nur 20 Prozent erbrachter Leistung. Sprich: Windräder liefern nur ein Fünftel ihres theoretischen Leistungspotenzials tatsächlich ins Netz. Unter dem Strich sind somit Windkraftwerke, bezogen auf die tatsächliche Leistung, etwa dreimal so teuer wie Kernkraftwerke. Dr. Gustav Krüger: „Das ist Betrug durch Verschweigen.“

Bei Solarstrom wird es zappenduster, teuer und hoch-giftig

„Solarenergie ist extrem teuer“, sagt Dr. Krüger. In Deutschland ist die Sonneneinstrahlung so gering, beziehungsweise erfolgt in so ungünstigem Winkel, daß Strom aus Photovoltaik niemals wirtschaftlich zu erzeugen ist, zumal Sonnenenergie ohnehin nur maximal zur Hälfte der Zeit von 24 Stunden anfällt. Daß solche Anlagen trotzdem entstehen, verdankt sich allein massiver Subvention durch den Staat und letztlich uns alle über Steuern und höhere Energiepreise. Hinzu kommt hier, wie bei der Windenergie, die teure und ungelöste Speicherproblematik (s. oben). Was die grünen Gutmenschen auch gerne verschweigen: Die Solarpaneele lassen nicht nur während ihrer Betriebsdauer stetig in ihrer Leistung nach, sondern enthalten hochgiftiges Cadmium und Tellur, die eines Tages entsorgt werden müssen.

Die Photovoltaik-Module wiederum werden in Indien und vor allem in China hergestellt, mit Strom aus Atomkraftwerken. Arbeitsplätze in Deutschland? Fehlanzeige. Im Gegenteil: Die teuren und ständig steigenden Strompreise, unter denen die Haushalte und Familien ächzen, haben zur Abwanderung großer Teile der Aluminium-Industrie samt Begleitindustrien geführt; die Stahlindustrie folgt auf dem Fuße. Die Arbeitsplätze gehen, die Menschen müssen bleiben.

Sinnlos Geld verpulvert – Landwirten als agrare Ölscheichs

Währenddessen pflastern deutsche Bauern zur Freude der Chinesen ihre Felder, auf denen Lebensmittel wachsen sollten, mit Solarpaneelen zu, um staatliches Geld abzugreifen: Der Wandel vom Landwirt zum „Energiewirt“ ist in vollem Gange, angetrieben von staatlichen Subventionen. Darauf sind die Bauern dank EU-Agrarpolitik ohnehin längst konditioniert. Vor allem die junge Generation rechnet knallhart – und wirft Werte und ethische Bedenken über Bord. Das gipfelt in geradezu verwerflichen Methoden wie dem Verbrennen von Weizen, weil dies billiger ist, als Heizöl zu verfeuern. Währenddessen verhungern weltweit jährlich 50 Millionen Menschen, 15 Millionen davon Kinder. Doch dazu schweigen die Gutmenschen. Denn Energie-Ideologie geht vor.

Verglichen damit ist das Zupflastern der Wälder mit Windrädern und das Vergären von Mais zu Biogas noch geradezu harmlos. Übrigens: Eine Biogas-Anlage, die 1,5 Millionen Euro kostet, leistet gerade mal 250 Kilowatt, also soviel wie zwei Mittelklasse-Automotoren. Wie sich das rechnet? Mit Subventionen. Also gesamtgesellschaftlich überhaupt nicht.

Dr. Gustav Krüger schreibt dazu: „Wo bleibt der Aufschrei, wenn Weizen zur Wärmegewinnung verbrannt wird, wo bleibt der Aufschrei der Kirchen? Sie vertreten doch ethische Grundsätze.“ Schließlich heißt es in der Bibel: „Du läßt Gras wachsen für das Vieh“, also zur Ernährung und nicht als Energiepflanze. Dr. Krüger: „Dafür hat der Schöpfer uns die fossilen Energieträger bereitgestellt, und wenn sie eines Tages zur Neige gehen werden, daß wir Wissen haben, wie man auf anderen Wegen Energie gewinnt. Eine Aufgabe für unsere Hochschulen und Universitäten.“

Alles verkabelt – Neue Netze als Hoffnungsschimmer

Seine Hoffnung setzt der Autor der Broschüre ausgerechnet in ein Teilprojekt der „Energiewende“: die neuen Stromnetze. Sie sind notwendig zu der geplanten dezentralen Energieversorgung. Sie müssen die Windräder, Solaranlagen, Biogas-Erzeuger und vor allem die meist unerwähnten Energiespeicher mit neuen Steuerungsstationen verbinden. Das sind viele tausend Kilometer Verkabelung. Ein Kilometer Hochspannungsleitung kostet etwa 1 Million Euro. Sollen die Kabel unsichtbar in der Erde verlaufen, sind es mindestens 3 Millionen Euro pro Kilometer. Unabhängig von diesen immensen Kosten, die die Politiker weder erwähnen noch selbst bezahlen werden, erhebt sich allerdings langsam, aber sicher, ein Hindernis, das erst recht unüberwindlich sein dürfte: der Bürgerprotest. Dr. Krüger: „Es sieht so aus, daß die neuen Netze der Ausgangspunkt und der Grund sind, daß die Energiewende scheitert. Es ist einem Laien nicht so leicht klarzumachen, daß die Energiewende scheitern muß, weil die Energiedichte der erneuerbaren Energien in Deutschland zu gering ist, als daß damit die Stromversorgung gesichert werden könnte. Auch die Anzahl der zu errichtenden Energiespeicher ist schwer vorstellbar. Aber die Leitungen, die sieht man, und die will man nicht haben.“ So könnte gerade die von den Gutmenschen dogmatisch geforderte Basisdemokratie ihre Energie-Phantasien an der Realität zerschellen lassen.

Dr. Gustav Krüger kommt zum Fazit: „Das ganze Vorhaben Energiewende ist Schwindel. Es ist kaum vorstellbar, daß das von Regierungsseite nicht erkannt wird. Die auf Hochtouren laufende Propaganda für die Energiewende ist nichts anderes als der Versuch, zu retten, was noch zu retten ist. Aber da gibt es nichts zu retten. Das Aus ist vorprogrammiert!“ Mit anderen Worten: Der Kaiser ist splitterfasernackt. Nur traute sich das niemand zu sagen. Bisher jedenfalls nicht.

15.11.13

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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