W. Thüne: “Stoppt den Emotionen-Tsunami!”

Dr. Wolfgang Thüne

Dr. Wolfgang Thüne

Heftig kritisierte der als ehemaliger ZDF-Wetterfrosch bekannte Dipl.-Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne vom „Oppenheimer Institut für Wetterkunde“  die unzulässige Verknüpfung der Taifun-Katastrophe mit der Weltklimakonferenz in Warschau.  „Bei aller Trauer um die Opfer des Taifuns „Haiyan“, der über die Philippinen hinwegbrauste und eine Schneise der Verwüstung hinterließ, ist der öffentliche Gefühlsausbruch „Stoppt diesen Wahnsinn“ zwar aus persönlichem Schmerz heraus erklärbar, aber völlig ohne Sinn und Verstand. Kein Mensch kann die Gestalt der Erde und ihre Bewegungen ändern, den Erdbeben, Vulkanen und dem Wetter Einhalt gebieten. Der nun künstlich bei der UN-Klimakonferenz entfachte Tsunami an Emotionen nutzt niemandem, im Gegenteil. Er wirft neue, tiefe Gräben auf. Weder West, Ost, Nord oder Süd tragen Schuld am Wetter, auch nicht an extremen Wetterereignissen. Weiter fragt Thüne: „Sind die Hurrikans Selbstmordversuche der USA? Gerade jetzt ist es wichtig, nicht unter den Wogen der Angst im Meer der Gefühle zu versinken, sondern als Vernunftwesen zu reagieren.“ Energisch kritisierte Thüne den  Vorwurf an den „Westen“, er würde aus Egoismus nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ leben, als „völlig substanzlos“.

Wenn der Mensch die Naturgewalten nicht verhindern kann, dann muß er sich vor ihnen schützen oder alle Regionen der Erde meiden, bei denen er „Opfer der Natur“ werden könnte. Zählt man wie der Weltklimarat alle potentiellen Wetterkatastrophen auf und behauptet zudem, diese würden immer größere Dimensionen annehmen, dann müßte der Mensch die Erde schleunigst verlassen und sich einen neuen Planeten suchen. Doch trotz aller Katastrophen ist die Menschheit nicht untergegangen und setzt sich dank des technisch-zivilisatorischen Fortschritts Wetterrisiken aus, die früher absolut tödlich gewesen wären. Wetterschutz, der optimale Schutz vor dem Wetter, ist das Gebot, das uns unser Verstand lehren sollte. Ein Weg dahin sind auch bessere Wettervorhersagen. Hieran hapert es weltweit, wie „Haiyan“ erneut belegt, trotz der klimaschlauen Computer. Wenn es heißt: „Vietnam hatte Glück, weil der Sturm kurzfristig seine Richtung änderte“, dann ist das einfach Unsinn! Nein, Vietnam hatte Glück, weil die Prognose falsch war.

Statt sich in Klimaphantasien bis zum Jahr 2100 zu ergehen, sollte auf der Klimakonferenz in Warschau überlegt werden,  wie sich  die Wettervorhersagen verbessern lassen. Der überall auf der Erde nahezu gleiche Gehalt der Luft an CO2 hat weder etwas mit der Temperatur noch mit der Wettervielfalt der Erde zu tun. Eine Reduktion von 0,04 auf 0,00 Prozent würde am globalen Wettergeschehen überhaupt nichts ändern. Damit wäre aber nicht nur das Ende aller grünen Pflanzen gegeben, sondern allen Lebens auf Erden. „Ist das der erstrebte „Schutz der Schöpfung?“, fragt Thüne.

(Quelle: Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde)

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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