Das neue Familien-(Zerr-)Bild der CDU

Heile Welt bei Familie GroKo

Heile Welt bei
Familie GroKo

Das neue Familien-(Zerr-)Bild der CDU

Der ganze Schrott des zeitgeistigen Ideenmarktes macht offensichtlich auch vor der CDU nicht halt. In der Union scheint es Mode zu werden, auch noch den letzten „Dernier Cri“ der gegenderten Gesellschaft mitzumachen. Sollte die Union jemals ein Meßinstrument für moralische Fehlerströmungen gehabt haben, so ist es ihr gründlich abhandengekommen. Dies zeigt sich sehr deutlich an ihrem gewandelten Familienbild.

Julia Klöckner, stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende und (vermeintlich) „letzte Hoffnung“ der arg gebeutelten Landespartei in Rheinland-Pfalz, verleiht dem neuen Familiengefühl ihrer Partei ein besonderes Flair, vermutlich weil sie in diesem Punkt besonders kompetent – will heißen: politisch korrekt – wirkt: Sie lebt unverheiratet mit ihrem Freund zusammen, das Paar hat keine Kinder – eine moderne „Ehe“ sozusagen. In einem Gespräch mit dem sich als „schwul“ bezeichnenden ehemaligen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe („verheiratet“ mit dem Opernregisseur Freo Majer), wird sie im protestantischen Monatsmagazin „chrismon“ gefragt, wie sie das Thema Familie sehe. Die Redaktion äußert im Laufe des Gesprächs: „…Wir fragen, weil die Definition bei der CDU lange hieß – und teilweise auch heute noch heißt: Familie ist, wo Kinder sind.“

Darauf antwortet Klöckner: „Ich bin ja auch Kind. Kind meiner Eltern. Und ich habe zwei Patenkinder. Jeder hat Familie! Familie ist, wo Kinder und Eltern sind, sie sich kümmern. Aber auch Geschwister, Opas, Tanten, Neffen, Nichten. Familie ist ein Gebilde von Zusammenhalt, natürlich auch, aber nicht nur Blutsverwandtschaft…“

Nun geht das Gespräch über zu Robbe: „Familie ist, wo Menschen sind, die sich lieben und füreinander Verantwortung übernehmen und wo man sich selber ein Stück zurücknimmt zugunsten anderer, zum Beispiel der Kinder. Verantwortung in guten wie in schlechten Zeiten. Und natürlich gilt das ebenso für gleichgeschlechtliche Paare, die ja immer häufiger auch Kinder haben. Da hat sich in der Gesellschaft schon sehr viel positiv verändert…“

Auf die Frage, wie er dieses Thema in der Bundeswehr sehe, entgegnet Robbe, es sei auch heute für schwule und lesbische Soldaten/innen „noch nicht immer einfach, die sexuelle Orientierung offen zu leben“. Allerdings dürfe in der Bundeswehr niemand deshalb benachteiligt werden. „Da sind wir fortschrittlicher als die meisten anderen Staaten“ (Robbe). Dazu sage ich nur: „Potzblitz, da können wir aber stolz auf uns sein!“

An dieser Stelle des Gesprächs unterbricht Klöckner Robbe und betont, sie habe ihn „übrigens damals als Wehrbeauftragten gewählt“. Sowas klingt im Militär-Jargon etwa so: „Förmliche Anerkennung! Danke. Wegtreten!“ – welch Letzteres wiederum gar nicht so schlecht wäre.

Ich glaub´ es nicht! Da entblättert die Klöckner ihr schiefes Familienbild, indem sie von „Omas, Tanten, Neffen“ faselt und dem noch schieferen Bild des Herrn Robbe nicht ´mal ansatzweise widerspricht. „…Gleichgeschlechtliche Paare, die ja immer häufiger auch Kinder haben…“, sagt Robbe. Ja, wo kommen die denn her? Aus homosexuellen „Ehen“ oder Partnerschaften entstehen nun mal nach den Gesetzen der Natur keine Kinder. Welches Gesellschaftsbild hat Julia Klöckner?

Dreiste Sprachmanipulation

Bei Kindern hört der Spaß doch auf. Es gibt kein allgemeines Recht auf Kinder! Da erwarte ich von einer christlich-demokratischen Partei eine klarere Haltung. Wenn nicht, ist die Freigabe des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Partner für die CDU nur noch eine Frage der Zeit; denn in dieser Partei gibt´s noch mehr Klöckners. Und bei der Antwort Robbes merkt man, wie aus Sprachmanipulation Meinungsmanipulation entsteht. Die Formulierung „…die ja immer häufiger auch Kinder haben…“ soll wohl suggerieren, zwei Männer oder zwei Frauen hätten „ein Kind bekommen“, so als ob dies eine völlig natürliche Angelegenheit sei. Und demnächst wird man bei solchen Paaren wohl ganz selbstverständlich (und politisch korrekt) von „Eltern“ reden.

Hier, besonders hier, zeigt sich der Verlust der tradierten Werte der Union. Wenn eine Bundeskanzlerin und Vorsitzende der „Christlich“-Demokratischen Union sich nicht nur NICHT gegen den Aufgabe unserer Werte stemmt und ihre Stellvertreterin (Julia Klöckner), noch deutlicher, unser tradiertes Familienbild in den Mülleimer der Geschichte stampft, ist dies die familienpolitische Offenbarung der Union. Die zerstörerische Lawine, die die Familie als Grundstruktur der Gesellschaft hinwegfegen soll, rollt ungebremst auf uns zu.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Das neue Familien-(Zerr-)Bild der CDU

  1. lostlisa schreibt:

    Kein Wunder, das es so viele Straßenkinder in Deutschland gibt. Bei so einer Familie…

  2. francomacorisano schreibt:

    Eine CDU die SPD- oder Grünen-Politik macht, braucht kein Mensch mehr.
    Und Politiker, die keine Vorbild-Funktion nötig haben, brauchen wir noch weniger!!!

  3. Pingback: Die CDU und ihr „Familien“-Bild | Kreidfeuer

  4. francomacorisano schreibt:

    Jetzt kommt die CDU endlich unter Druck:
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/16862-gegen-eu-regulierungswut
    Wenn die AfD die CDU thematisch vor sich hertreibt, macht sie alles richtig!!!

  5. heureka47 schreibt:

    „Die zerstörerische Lawine, die die Familie als Grundstruktur der Gesellschaft hinwegfegen soll, rollt ungebremst auf uns zu.“:

    Die Lawine ist in Wahrheit viel größer, hat nicht nur „die Familie als Grundstruktur der Gesellschaft“ im Visier, sondern die ganze zivilisierte Gesellschaft und per Kollateralschaden auch noch alle bisher noch nicht Zivilisierten.

    Die Lawine rollt auch nicht erst seit „jetzt“ oder „gestern“ oder seit 1945 oder 1968 oder seit der Spaltung von Kirche und Wissenschaft.

    Die Lawine hat verschiedene Namen bekommen im Laufe der Zeit.
    Martin Luther nannte sie noch „das Übel“.
    Sigmund Freud die „Menschheitsneurose“.
    Wilhelm Reich die „emotionale Pest“ bzw. „Biopathie“.
    Dr. Wilhelm Kütemeyer: „Die Krankheit der Gesellschaft“.
    Erich Fromm: „Die Pathologie der Normalität“.
    Arno Gruen: „Der Wahnsinn der Normalität“
    Rainer Taéni: „Latente Angst“.
    Heinz von Förster: „Dysgnosie“.
    Dr. Hermann Oberth: „Gesellschaftsneurose“ / „Kakokratie“.

    Schon Moses beschreibt sehr detailliert – und diagnostiziert sehr zielsicher mit der Beschreibung vom „Tanz um das Goldene Kalb“.
    Wenn man wahrhaft erwachsen ist und die Symbolsprache der Bibelstories versteht, weiß man genau, womit man es zu tun hat.

    Im Johannes-Evangelium finden wir dazu die Worte:
    „…hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf dass sie nicht sehen und ich sie heile.“
    Das ist ein perfektes psychiatrisches Gutachten. Es vergißt auch nicht zu erwähnen die „Krankheits-Uneinsichtigkeit“ und „Non-Compliance“ der Patienten.

    Und Jesus am Kreuz hält sich auch nicht zurück mit seiner Diagnose:
    „…denn sie wissen nicht, was sie tun.“

    Und das Problem ist: Die Befallenen wollen von ihrer Unwissenheit nichts wissen.

    Das geht nun schon seit mehr als 10.000 Jahren so auf unserem Planeten.
    Aber die Lage bleibt nicht gleich. Die Situation ändert sich.
    Denn die Krankheit wächst – exponentiell.

    Wie in vielen Fällen von individueller Krankheit verläuft auch die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ unter Entwicklung sich wiederholender „Schübe“, akuter Krisen, auch „Psychose(n)“ genannt. Im Falle der „Kollektiven NEUROSE“ ist es logisch, die akuten Krisen „Kollektive PSYCHOSE(n)“ zu nennen. Die treten im Abstand von grob durchschnittlich 50 Jahren auf.
    Die letzte große „Kollektive Psychose“ – insbesondere aus deutscher Sicht – war 1933-1945. Die nächste ist also „fällig“.
    Diese quasi endlose Kette ist nur zu beenden durch die grundlegende Heilung.
    Damit wäre die „Lawine“ überflüssig gemacht. Es gäbe keine „Lawine“ mehr.
    Es würde „Weltfrieden“ möglich sein.
    Weil dann die große Mehrheit aller Menschen – wieder – im wahren Erwachsenen-Bewußtsein lebten, im göttlichen Bewußtsein im Menschen, im „Christus-Bewußtsein“ – im Bewußtsein der reinen, göttlichen, bedingungslosen LIEBE.

  6. Arcturus schreibt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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