Grün wird alt und grau

1grüneReden wir mal über die „Avantgarde von gestern“, die Grünen. Obwohl, grün sind sie schon lange nicht mehr, eher grau mit vielen roten Punkten, aber jedenfalls von gestern. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Die grünen Fräuleins und Männleins hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. Sie wollen ja beweisen, daß sie allesamt stramme „Europäer“ sind – als ob es so etwas überhaupt gäbe. (Für Begriffsstutzige: Europa besteht immer noch aus Völkern und nicht aus „Europäern“: Nämlich aus Franzosen, Spaniern, ja sogar Deutschen – auch wenn sie nur noch Spurenelemente einer Multikulti-Gesellschaft zu werden drohen – und all den anderen Völkern. Mit mindestens 100.000 Stimmen hatten sie gerechnet, bei einer Farce namens „Green Primaries“, für die vier ausgewählte Kandidat_innen kreuz und quer durch Europa ritten, um sich dem (häufig fehlenden) Volk vorzustellen und als Kandidat_innen zu empfehlen.

Mich interessiert nun das Gerangel um die Plätze auf der Europaliste der Grünen überhaupt nicht. Kein Mensch kennt die Namen. Und ob Ska Nobody oder Rebecca Irgendso auf Platz X oder Y stehen, interessiert mich schon gar nicht; denn sie haben mir eh nix zu sagen. Mich interessiert mehr, was sich die Parteiführung mit Verursacher Bütigkofer bei diesem Wahnsinnsakt gedacht haben. „Green Primary“ – da haben sie wohl eine Anleihe bei den international geachteten US-Primaries geholt (O-Ton Bütigkofer: „Ein Politiker wie Bill Clinton ist erst durch die Primaries zum Player geworden“) Na dann ´mal zu, Bill Büt!

Aber es ist auch hier wie im richtigen Leben: Wer mit den Großen pinkeln will, muß erst ´mal lernen, das Bein richtig hochzukriegen. Willkommen im Café Größenwahn, zu dem auch ihr Europawahlkampf-Motto gehört: „Du entscheidest Europa!“ Da wackelt der Schwanz mit dem Hund. Europa hält den Atem an, wenn der grüne Hund bellt. „Hasso, sitz!“ Wetten wir, daß sich die Grünen brav auf die Hinterbank setzen, wenn sie denn ins EP einziehen sollten? Die Meßlatte von 3 Prozent in Deutschland ist schon sehr hoch. „Sic transit gloria mundi“ – die Grünen weinen ihrer Vergangenheit nach, haben aber noch nicht kapiert, daß sie kaum jemand vermißt. Was an ihren Primaries zu beweisen ist:

Beeindruckende ganze 20.000 Stimmabgaben! Das beeindruckt sogar Herrn Bütigkofer, der sich dieses Abenteuer hatte einfallen lassen. Und wo er recht hat, hat er recht: 20.000 Stimmen! Toll! Man stelle sich so viele Menschen in einem Fußballstadion vor, und das Stadion dann mitten in Europa, und dann drum herum rd. 380 Millionen Bürger. Da braucht man wohl ´ne Lupe, um den kleinen grünen Krümmel zuerkennen. Die Grünen erringen also ein Ergebnis, das sich mathematisch kaum darstellen läßt: Es nähert sich der (gibt´s das überhaupt?) 0,005-Prozent-Marke. (Und wenn es 30 oder 40.000 Stimmen wären, änderte das nichts am Fiasko – Doppel- und Mehrfach-Stimmabgaben nicht einmal gegengerechnet. Man durfte nämlich auch per Handy abstimmen; wer also mehrere Handys hat…). Wurscht, die wahre Bedeutung bzw. die Einschätzung der wahren Bedeutung der Grünen in Groß-Europa liegt somit auf der Hand. Spreche aus förmliche Anerkennung, Herr Wahlkampfleiter!“

Abstimmberechtigt waren übrigens alle Grünlinge ab 16 Jahre, aber auch Sympathisanten der Grünen. Im letzteren Falle mußte man aber den Namen, die e-mail-Adresse, Geburtsdatum etc. angeben, auf daß die Grünen beweisen mögen können, daß sie viel vom Datenschutz halten – wenn sie erst ´mal möglichst viele Daten haben. Keine Überraschung ist dann, daß die Grünen eine Absenkung des Wahlalters auf 10 Jahre (zehn!) befürworten. Ist bei deren Vergangenheit klar: Man wollte nicht nur die Hoheit in den Kinderbetten, sondern auch über den Betten. Mann, müssen die verzweifelt sein!

1Grün2Was wohl auch zu einer neuen und notwendigen grünen Erkenntnis gehören sollte:

Wir einfachen Bürger-Tölpel schaffen es einfach nicht, die höhere Erkenntnisstufe der Grünen zu erreichen: Wir wollen keine höheren Stromkosten, wir wollen Windräder nur da, wo Wind ist, wo Mensch und Tier nicht nervlich oder körperlich geschreddert werden. Schon gar nicht wollen wir uns vorschreiben lassen, wie wir zu leben haben. Ob ich kein Fleisch esse oder nur einmal in der Woche oder jeden Tag, das geht niemand etwas an, die Grünen schon gar nicht.

Da klettern etliche von ihnen auf die Bäume und schreien: „Schützt die Natur!“ Find ich gut! Aber Vorsicht, da gibt´s wieder andere Grüne, die sägen an diesen Bäumen, weil sie Beton gießen wollen für die Fundamente der Wind-Mordanlagen. Und statt herrlicher Waldwanderwege kriegen wir zunehmend Betonpisten für die Anfahrt zu den Ungeheuern. Glaubt Ihr Grünen wirklich, wir seien so blöd, das alles zu fressen, was Ihr uns vorsetzt? Schon bei der Bundestagswahl im letzten September sind Euch die Wähler in hellen Scharen davongelaufen. Lauft bitte hinterher, und kommt nicht wieder zurück! Der grüne Mohr hat seine Schuldigkeit getan, jetzt ab in die vorgezogene Altersrente. Oder kauft Euch eine Insel im Amazonas – mitten in der Natur und drum herum nur Wasser mit Piranhas. Uund tschüß!

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Grün wird alt und grau

  1. francomacorisano schreibt:

    Grundsätzlich bin ich ein Fan von Vorwahlen nach amerikanischem Vorbild. Nur so lässt es sich verhindern, dass Kandidatenlisten mit den Namen Ja-Sagern und Abnickern in Parteizentralen ausgekungelt werden. Die grünen „Primaries“ aber waren nicht anderes als ein schlechter Marketinggag. Grüne faseln nur von „Basisdemokratie“ und „Bürgerbeteiligung“, sonst würden sie sich für Volksentscheide auch auf Bundesebene engagieren. Weil da aber unerwünschte Ergebnisse wie bei „Stattgart-21“ oder wie in der Schweiz (Minarett-Verbot, Ausschaffung krimineller Ausländer, …) herauskommen könnten, haben die Grünen mächtig Schiss vor dem Wille der Bürger. Eine unwählbare Partei, die wir als giftigen Sondermüll teuer entsorgen müssen.

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