Volksabstimmung Schweiz: Klatsche für Multikulti

SchweizneuEine Mehrheit von knapp über 50 Prozent der stimmberechtigten Schweizer will die Einwanderung in die Schweiz künftig kontingentieren. Dieses Ergebnis der Volksabstimmung vom vergangenen Sonntag kommt für Menschen, die sich intensiv mit der Schweiz beschäftigen, nicht überraschend. Überrascht sind allenfalls die blinden und gehörlosen derjenigen Schweizer und Europäer, die nicht hören oder sehen wollten, wie die Stimmung in der Bevölkerung seit langer Zeit kippte. Überraschen konnte am Ergebnis dieser Volksabstimmung eigentlich nur, daß es so knapp ausgefallen ist; denn die Volksseele kochte.Schweiz

Ehe der Stab über diese Schweizer gebrochen wird, sollte man sich schlicht vor Augen halten, daß bereits ein Viertel der in diesem Land lebenden Menschen Ausländer sind – mit positiven, aber vor allem auch negativen Folgen: steigende Mieten, überfüllte Busse und Bahnen, Verlust von Kulturflächen. In atemberaubendem Tempo verschwinden Acker- und Grünflächen und weichen dem Beton der Neuansiedlungen.

Und hier ist auch nicht, wie unsere gleichgeschalteten Medien uns einreden wollen, eine generelle „Entscheidung gegen Ausländer“ gefallen – typische Meldung: „Die Schweiz schlägt die Türen zu“ oder „Die Schweiz isoliert sich“ – sondern hier soll die grundsätzlich willkommene (!) Zuwanderung nicht ungeordnet, sondern kontrolliert und kontingentiert ablaufen. Per Gesetz sollen für jedes Jahr Einwanderer-Kontingente festgelegt werden, und es wird vorgeschrieben, daß bei Stellenbesetzungen Schweizer vor Ausländern den Vorzug bekommen sollen. Was ist daran verwerflich? Und ´mal ehrlich, findet diese Debatte nicht auch in vielen deutschen Haushalten, fast jedem deutschen Wirtshaus oder Stammtisch statt? Da sitzen die Wähler. Und es schadet nichts, auch einmal auf Volkes Stimme zu hören. Basis-Grüne haben das längst verlernt, ja rümpfen die Nase darüber.

Das Geschrei der „Amts-Europäer“ ist nun groß. Ja, ja, es stimmt ja schon: Diese Bestimmungen verletzen die bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union und behandeln die EU-Bürger wie jene von Nichtgemeinschaftsländern. Aber die Schweizer zeigen mit dieser Abstimmung, daß sie bereit sind,  mit den schlimmsten Konsequenzen zu leben. Und sie zeigen, wie sehr die Menschen in diesem Land unter der Zuwanderung gelitten haben, ob aus Einbildung oder zu recht. Die Schweizer scheinen entschlossen, das Schicksal ihres Landes selbst gestalten zu wollen. Sie wollen nicht mehr alles, was ihre Souveränität ausmacht – und dazu gehört die Zuwanderungspolitik – auf dem Altar der europäischen Integration opfern, allein um einiger wirtschaftlicher Vorteile willen. Offenbar gelingt es den Politikern – ob in der Schweiz, bei uns oder anderswo – nicht mehr, den Bürgern die Angst vor der Entwicklung zu nehmen.

Schaut man genau hin, so hat eine Mehrheit der Schweizer laut gesagt, was viele Europäer denken. In der Schweiz wie auch anderswo wächst der Überdruß, weil Europa anscheinend nicht in der Lage ist, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, und es auch nicht schafft, die Zuwanderung zu kontrollieren. Stattdessen macht „Europa“ die Türen noch weiter auf. Die institutionellen Europäer sollten also jetzt nicht über die Schweiz herfallen, sondern sehr bald und sehr gründlich darüber nachdenken, wie die Entfremdung, ja die Entwurzelung der europäischen Kultur und ihrer Völker wenn schon nicht gestoppt, so doch wenigstens gebremst werden kann. Lärmendes Multikulti führt zur Vernichtung unserer Identität. Das ist die Botschaft von Bern!

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Volksabstimmung Schweiz: Klatsche für Multikulti

  1. francomacorisano schreibt:

    Das Ergebnis der Schweizer Volksabstimmung kommt genau zur RECHTEN Zeit! Die verfehlte EU-Einwanderungspolitik wird Auswirkungen auf die Europawahl haben. Ich freue mich auf viele neue EU-Parlamentarier von RECHTEN Parteien aus ganz Europa. Die EU-Besoffenheit muss ein Ende haben!
    Lehren wir Brüssel und Berlin das Fürchten!!!

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    • Michael Sack schreibt:

      Hallo Francomacorisano, wie sehr auch Du Dich irrst. Erstmal das: Die Schweizer Volksabstimmung kommt viel, viel zu spät. Aber das wirst Du im Grunde nach Deiner kurzen Darlegung zu urteilen eigentlich auch so sagen. Und, da sind wir uns bestimmt auch einig, so ein Ergebnis wie jetzt hätte es vor zehn Jahren, nur noch deutlicher, auch schon geben sollen. Wenn besser verstanden worden wäre, worum es eigentlich geht. Doch das zu beleuchten, ist jetzt hier unangebracht.

      Und das andere, was im Kommentar auch nicht in Ordnung ist, ist die Betonung von rechten Parteien. ‚Rechten‘ sogar als ganzes großgeschrieben. Das sollen die, die konservativ, heimatverbunden, vaterlandsliebend, die mit den christlichen Werten und Traditionen sich verbunden Wissenden gar nicht gebrauchen.
      Ich lege weiter dar: Wenn das unsere Gegner des vernünftigen Denkens und des eindeutig von GOTT gewirkten christlichen Glauben so sagen, um zu diffamieren, so ist das ihre Sache, aber wir sollten diesen Begriff nicht annehmen, denn das Rechte ist politisch, geschichtlich zu sehr belastet mit der Sünde und den Sünden der Väter. Um es kurz zu sagen. Verstehst Du?
      Die konservativen Kräfte in unserem Volk sind aber auch keine heimlichen Rechten – ja, das muß auch klar sein, denn es geht ja in Wahrheit um das Zukünftige: Um die große Offenbarwerdung des Menschensohnes, um das ewige Himmelreich, um die Erfüllung der WORTE GOTTES durch die Propheten Israels. Und, um den Willen GOTTES nach dem Evangelium hier, in dieser argen Welt zu tun: Sich selber zu verleugnen. Aufrichtig zu werden.
      Deshalb sagen wir auch nicht: Wir wollen den anderen, z.B. in Brüssel, „das Fürchten lehren“ – sondern: Wir wollen den anderen das Lieben lehren, die Nächsenliebe groß machen und vorleben, den lebendigen Glauben an JESUS, den SOHN GOTTES betonen und das Hoffen mit guten Werken mit dem festen Grund der Lehre der Apostel erklären. Gehst Du da noch mit? Aber sonst ist alles vergeblich – so steht es um uns Menschen.

      Mein Lieber, und wenn wir da nun genau hinschauen, wie es wirklich ist, dann sehen wir sehr deutlich: Auch die Konservativen haben Buße zu tun: ernste, tiefe, glaubwürdige Buße zu tun, denn sie sind genauso verloren wie die andern, denn sie haben den Willen GOTTES nach dem Evangelium auch nicht getan. Es geht ja ums Grundsätzliche. Sonst wäre die gesamte Lage ja anders. Dann würden die nach Europa kommenden Moslems ja sagen: Was ist das für eine feine Lehre von GOTT: Auch wir können Gnade haben für unsere Sünden und auch Heilung für unsere leidenden, aufgebrachten Seelen und unser kostbares Leben. Wir wissen nun, der Erstgeborene, Ismael, hatte eine Vorrangstellung und das WORT der Propheten Israels ist gut auch für uns. Ägypten und Assyrien, Jesaja 19, werden mit Israel in Frieden kommen, und wir können ein ruhiges und stilles Leben führen, was GOTT wohlgefällig und angenehm ist, usw.
      Solches nämlich sollte den Moslems deutlich verkündigt und vorgelebt werden.

      Es ist also Hoffnung da für alle, auch für die vielen Ausländer und Fremden – ´denn es gibt kein Ansehen der Person bei GOTT` – ob Europäer oder die anderen, denn die Kraft der Gnade GOTTES in CHRISTUS zur Vergebung der Sünden und der Gabe des ewigen Lebens ist sehr, sehr groß.

      Was leider immer wieder in allen Berichten, Entgegnungen, Diskussionen und Kommentaren auffällt ist, daß das WORT GOTTES nicht gekannt und angewendet wird. GOTT helfe also auch dem deutschen Volk, sich richtig zu besinnen und die Ausländerfrage wie die Schweiz zu handhaben. Das bedeutet überhaupt nicht, gegen Ausländer zu sein. Die ablehnenden Reaktionen besonders der EU und der Politik auf das Schweizer Votum sind deutlich unsachlich und sogar, wie auf anderen Gebieten auch, schwachsinnig. Und damit haben wir es zu tun – mit Dekadenz. Mit Dekadenz an der Macht.
      Man denke jetzt nur an die angekündigte, kommende Diätenerhöhung, anstatt die Diäten und auch die Gehälter anderer zu senken. Denn wir sind doch geplagt, wolkenkratzerhoch verschuldet. Oder wir denken an Gender, an die hochkriminelle Finanzbranche, an das ständige Offenbarwerden der Riesensünden der Eliten, usw. Was soll noch gesagt werden, was wichtig ist: Deutschland braucht riesige Gnade.

      Ich bin interessiert an den Menschen, die sagen – und auch so tun – daß sie von der Bibel lernen wollen. Willst Du nicht so einer sein?

      MfG, Michael Sack

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