Grüne Hessen und die Quadratur des Zirkels

Al-WazirDie Grünen in Hessen liegen in der Kurve. Der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit will nicht so recht funktionieren. Und wenn man Wirtschafts- und Verkehrsminister ist, wird das Dilemma offensichtlich – und schmerzhaft. Wie kann man gleichzeitig bremsen und Gas geben? Die Bewältigung dieser Herausforderung gleicht der Quadratur des Zirkels, die sich durch noch so salbungsvolle ministerielle Worte nicht verkleistern läßt.

In Kassel-Calden sollte der neue Flughafen als Chance zur Ansiedlung von Gewerbe genutzt werden, sagt die Wirtschaft. Damit sollte er in wenigen Jahren ohne Subventionen auskommen. Mag ja sein, aber ohne Flugzeuge geht diese Rechnung nicht auf. Und beim Thema Flugzeuge wiederum klopft das grüne Herz gesundheitlich bedenklich: zu laut, zu stinkig, zu viel. Nach grüner Generalmeinung dürfte es sie eigentlich gar nicht geben. Anders ausgedrückt: Was in Frankfurt bekämpft wird, soll in Kassel gefördert werden. Einen solchen Spagat schaffen nur Grüne.

Und dann haben wir noch ein weiteres grünes Lieblingsthema: Wind (machen)! Die Energiewende müsste nämlich so gesteuert werden, daß die Kosten nicht weiter steigen, glauben die Grünen. Speichermedien und Stromtrassen haben Vorrang. Es nützt nämlich nichts, ständig neuen Strom einzusammeln, den man gar nicht nutzen kann. Pardautz! Das ist doch ´mal eine realistische Erkenntnis. Aber auch dafür werden die Grünen gewiß eine Lösung anbieten können.

Aber der weise Al Weisir setzt noch eins drauf. Er fordert „eine Transaktionssteuer, die dem Finanzplatz Frankfurt nicht schaden darf“. „Heureka!“ So bejubelte Archimedes von Syrakus eine bisher für unmöglich gehaltene Lösung. Heureka, Frankfurt! Hic Rhodos, hic salta! Der hessische Wirtschaftsminister ist gerade dabei, sich in das Buch der ungelösten Lösungen einzutragen. Er erfindet nämlich gerade die Quadratur des Zirkels – eine Steuer, die uns im internationalen Wettbewerb zurückwirft, aber uns nicht schadet! Wenn er das schaff, ist er mindestens Nobelpreis-verdächtig.

Aber den tapferen hessischen Wirtschaftsminister ficht das nicht an. Die nächste Herausforderung wartet. Der wackere weise Grüne will auch hier Meilensteine setzen: Der Frankfurter Flughafen birgt sicherlich das größte Konfliktpotenzial. Der Teufel liegt aber im Detail. Da haben wir nämlich einerseits den Anspruch der Anwohner, vor Lärm geschützt zu werden, andererseits die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens, der auf weiteres Wachstum angewiesen ist. Wieder eine Quadratur des Zirkels.

Tarek Al Wazir, übernehmen Sie!

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Grüne Hessen und die Quadratur des Zirkels

  1. Arcturus schreibt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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  2. francomacorisano schreibt:

    Was würde wohl Alfred Dregger zum neuen Koalitionspartner der (einstmals rechten) Hessen-CDU sagen………..

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