EEG: Abschaffung längst überfällig!

eegMan glaubt es kaum. Sollte es doch noch so etwas wie Vernunft – wenn auch nur in Spurenelementen – am Rande unseres politisch vergrünten Kosmos geben? Hat nicht vor über einem Jahrzehnt ein gewisser Trittin das Klima-Ei des Jahrtausends erfunden und uns erzählt, Deutschland sei ein Land von Wind und Sonne? Wir könnten ergo die Kraftwerke abschalten, bräuchten keine Atomkraft und keine Kohle, weil der liebe Gott uns den Strom naturgegeben überlassen würde? Und kosten tät es ja auch nix bzw. gaaanz wenig! Lampe an die Steckdose, und fiat lux – alles leuchtet! Herrliche Naturwelt! Das gelobte Land sozusagen!

Leider leuchtet aber einigen Experten immer noch nicht ein, daß dieses Trittinsche Wind- und Sol(ar)-Ei genügend Energie erzeuge, mit der eine Industrie-Gesellschaft auskömmlich leben könnte. Nun hat auch der Letzte in diesem Lande – außer den Naturstrom-Politikern – gemerkt, daß die rot-grünen Beglückungs-Lampen nicht genügend Licht hergeben und dennoch zu katastrophalen Preissteigerungen führten. Oma Rentnin und Opa Rentner müssen wieder Holz sammeln, damit sie mit ihrem Öfchen ihre kleine Klause heizen können und damit ihre klammen Händchen und Füßchen nicht erfrieren, weil ihre kleine Rente immer mehr von den steigenden Energiekosten weggefressen wird. (Die EEG-Umlage zahlen sie trotzdem mit.) Es dämmert inzwischen auch den Rest-Vernünftigen in der Politik, daß an der Trittinschen Windmaschine etwas arg faul ist. Und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf:

Getreu der politischen Handelsmaxime „Wenn man nicht mehr weiterweiß, gründet man ´nen Arbeitskreis“ richtete die Bundesregierung eine Expertenkommission „Forschung und Innovation“ ein, die jetzt ihren aktuellen Bericht Bundeskanzlerin Merkel übergeben hat. Entgegen allen Erwartungen kommt die Kommission zu höchst unbequemen Feststellungen, die den Schluß erlauben, daß die Vernunft noch nicht ganz von uns gewichen ist:

 „Das EEG hat versagt“

„Weder kosteneffizient, noch hilfreich für den Klimaschutz, noch innovationsfördernd“ – mit diesem vernichtenden Urteil läßt sich das Ergebnis der Expertenkommission zum EEG zusammenfassen. Dieses Gesetz habe nämlich nach Einschätzung der Experten als Instrument der deutschen Klima- und Energiepolitik versagt. Das EEG mache nur den Strom teurer, trage aber weder zu mehr Klimaschutz bei, noch habe es Innovationen befördert, heißt es in ihrem Jahresgutachten. Aber „was nicht sein kann, das nicht sein darf“! Nach diesem Motto tritt nun Sigmar Gabriel auf, der (über-)gewichtige deutsche Wirtschaftsminister-Lehrling und Umwelt-Experte mit (geringer) internationaler Bedeutung: Gabriel widerspricht doch tatsächlich der Expertenkommission. Welch´ eine Überraschung! Kraft seines von Mutti verliehenen Sachverstandes erklärt er kurzerhand die Forderung der Regierungsberater nach einem Aus der Ökostrom-Förderung für unbegründet und falsch. Sein Ministerium weise die pauschale Kritik nachdrücklich zurück, erklärte seine Sprecherin. Das EEG habe schließlich dafür gesorgt, daß der Ökostrom-Anteil von 6 auf 25 Prozent gestiegen sei. Was das kostet, erwähnte die Dame vorsichtshalber aber nicht. (Hätte ich an ihrer Stelle auch nicht gemacht; denn die Kostensteigerung ist atemberaubend und skandalös!)

„Kostenexplosion“ nicht mit Klimaschutz zu rechtfertigen

In dem Bericht der Kommission heißt es, der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung habe seit der Einführung des Gesetzes im Jahr 2000 zwar erhöht werden können, die Kosten dafür seien aber enorm gewesen (sic!). Die EEG-Vergütungszahlungen an die Betreiber von Ökostrom-Anlagen seien von 883 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 23 Milliarden Euro im Jahr 2013 angestiegen. Inzwischen mache die EEG-Umlage etwa ein Fünftel des durchschnittlichen Strompreises für den Verbraucher aus.

Mit dem Argument des Klimaschutzes lasse sich diese „Kostenexplosion“ nicht rechtfertigen, erklärten die Gutachter. Die Kohlendioxid-Emissionen energieintensiver Branchen seien durch das Emissionshandelssystem der EU gedeckelt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien in der deutschen Stromversorgung führe europaweit nicht zu einer Verringerung des Kohlendioxidausstoßes, sondern verlagere diesen nur in andere Bereiche und ins europäische Ausland.

Zudem habe das Gesetz keinen meßbaren Innovationsschub befördert. „Die festen Einspeisevergütungen des EEG bieten keinen Anreiz zur Entwicklung neuartiger Technologien“, heißt es. Die technologische Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Anbieter habe sich mit dem Gesetz nicht verbessert. Mit den Argumenten Klimaschutz und Innovationen lasse sich eine Fortführung des EEG daher nicht rechtfertigen.

Grüne Proteststimmen

Klar, kaum hatten die Experten ihr vernichtendes Urteil über das EEG gefällt, brandete Protest der berufsmäßigen Öko-Fuzzis auf: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace z. B. nannte die Einschätzung der Experten „realitätsfremd“ (woher geht ihnen gerade diese Vokabel so locker über die Lippen?). Das EEG, meinen die „grünen Friedenstauben“ weiter, habe binnen weniger Jahre für einen raschen und dezentralen Ausbau der erneuerbaren Energien gesorgt, erklärte Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl. Bester Beweis für den Erfolg des Gesetzes seien die rasch sinkenden Preise für sauberen Strom. (Über die immens gestiegenen Strompreise insgesamt sagte er allerdings nichts.) Auch die CO2-Bilanz des deutschen Energieverbrauchs habe sich durch das EEG „massiv verbessert“. Die Entwicklung werde vielmehr durch den nicht funktionierenden Emissionshandel konterkariert. Ja, zum Kuckuck, auf welchem Mist ist das EEG denn gewachsen? Das war doch Grüner Unrat! Es ist wie mit den Tauben: Je mehr Du sie fütterst, desto mehr scheißen sie Dir aufs Dach.

Und schon sind auch sie da, die Ur-Grünen. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Anton Hofreiter, und sein Stellvertreter Oliver Krischer verwiesen auf die Entwicklungen in der Wind- und Solarenergie. „Wer behauptet, das EEG fördere keine Innovationen, hat offensichtlich noch nie eine moderne Windanlage gesehen“, erklärten sie. Doch, darf ich erwidern, hab´ ich schon gesehen! Ich brauch nur aus dem Fenster meines Hauses auf den Rheinhöhen zu schauen, und schon weidet sich mein Auge an rotierenden Stahl-Ungeheuern von 200 m Höhe in einer der schönsten Flußlandschaften Deutschlands. Und meine Füßchen bleiben schön trocken und sauber, wenn ich in den Wald gehe; denn ich darf jetzt über Riesen-Betonpisten laufen, wo es vorher zwar manchmal vermatschte, aber vollkommen natürliche Waldwege gab. Und diesen Frevel wollen die Umwelt-Zerstörer noch mit Tempo vergrößern!

Bei der Photovoltaik, so die Grünen weiter, habe es binnen zehn Jahren einen Kostenrückgang von mehr als 80 Prozent gegeben. Gleichzeitig sei der CO2-Ausstoß in Deutschland um rund 100 Millionen Tonnen pro Jahr gesenkt worden. „Das EEG ist damit mit großem Abstand das wirksamste Klimaschutzinstrument“, erklärten die Grünen. Daß unsere Städte, Dörfer und Auen mit Solaranlagen „verziert“ und zugemüllt werden – womit sie ihr historisch gewachsenes Gesicht verlieren – schert die Grünen wohl einen Dreck.

Nein, nein, wir sollten dieser Kommission wirklich dankbar sein für ihre Offenheit und ihren Mut, sich dem Mainstream entgegenzustellen. Gabriel, setzen! Mach´s Licht aus!

(Quelle: n-tv.de , fma/nsc/dpa/AFP) / 2. März 2014

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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