Bildungsplan 2015: Farbe bekennen, CDU!

imagesDer „Bildungsplan 2015 der Kretschmann-Regierung Baden-Württemberg plädiert u. a. für die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“, wobei die Familie von Mann, Frau und Kind nur noch eine Nebenrolle spielen sollen. Gegen diesen Plan hat es bereits Massendemonstrationen und öffentliche Proteste gegeben. Die Positionierung der Parteien in dieser Frage ist ambivalent. Vor allem wäre eine klare Stellungnahme der CDU, der „Christlich“-Demokratischen Partei gefordert, sie bleibt aber bisher aus. Mathias von Gersdorff, renommierter katholischer Publizist, ist einer der Wortführer der Bürger, die den Genderwahn mit Vehemenz bekämpfen und die CDU an ihre Grundlagen erinnert. Bitte lesen Sie:

 Gegen Bildungsplan 2015 und „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“

Von Mathias von Gersdorff
Auf der zweiten Demonstration gegen den „Bildungsplan 2015“ am 1. März in Stuttgart sprach auch Karl-Christian Hausmann, stellvertretender Kreisvorsitzender CDU Stuttgart-Ost.
Hausmann übermittelte auf der Kundgebung Grußworte des CDU-Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk, der nicht kommen konnte, er sprach sozusagen in Vertretung Hauks. Damit stellt sich ein wichtiger CDU-Politiker auf der Seite der Gegner des Bildungsplanes.
Eigentlich sollte das für eine C-Partei selbstverständlich sein. Doch bislang haben sich die Christdemokraten sehr bedeckt gehalten. Selbst die äußerst erfolgreiche Petition gegen den Bildungsplan hat wenige CDUler bewegt, sich entschieden gegen das grün-rote Umerziehungsprojekt zu stellen. Insofern ist Hauks Positionierung ein Novum.
Rein zufällig kommt das allerdings nicht: Am 8. April 2014 soll die CDU-Fraktion in Stuttgart einen neuen Vorsitzenden wählen. Gegen Amtsinhaber Hauk tritt Landtagspräsident Guido Wolf an. Fernziel ist die Spitzenkandidatur bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2016. Ein weiterer Anwärter dafür ist MdB Thomas Strobl, gegenwärtiger CDU-Landeschef.
Hauks Positionierung zugunsten der Gegner des Bildungsplanes und seine Tiraden gegen die Grünen – aus seiner Sicht betreiben die Grünen „in allen Bereichen ihrer Politik einen Gesinnungsterrorismus“ – ist auch gegen Thomas Strobl gerichtet. Dieser befürwortete nämlich eine vollständige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der normalen Ehe. Große Probleme mit der Erziehungseinheit „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ hat er auch nicht. Offensichtlich möchte er nicht bei der Homo-Lobby anecken.
Wichtige Teile der CDU waren dermaßen damit beschäftigt, Sympathien bei der Homo-Lobby zu wecken, dass sie die Sprengkraft des Bildungsplanes übersehen haben. Sie meinten wohl, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ wäre in den Schulen nicht mehr aufzuhalten. Jedenfalls nicht, ohne die Homo-Lobby zu verärgern.
Traditionellerweise genießt die CDU hohes Ansehen in der Schulpolitik. Sie erkannte aber offenbar nicht, dass das Projekt „Bildungsplan 2015“ und die Akzeptanz sexueller Vielfalt“ eine Vermengung von Schulpolitik mit Gesellschaftspolitik ist. Die Eltern auf dem Schlossplatz haben das viel schneller als die Christdemokraten erkannt. Deshalb ist ihre Empörung und Wut so groß. Die Kinder sollen für die Implementierung einer linken Gesellschaftspolitik instrumentalisiert werden.
Möglicherweise hat die CDU immer noch nicht das Trauma der Niederlage der Landtagswahl 2011 überwunden und kann die Panikstarre nicht abschütteln. Die FDP – sicherlich kein notorischer Gegner der Homo-Lobby – positionierte sich gegen die „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ schon Anfang Januar 2014!
Der amtierende Fraktionsvorsitzende Thomas Hauk hat wohl das Versagen der CDU in dieser Angelegenheit erkannt und nutzt nun die entstandene Bürgerbewegung dazu aus, Popularität und Profil innerhalb seiner Partei zu gewinnen. Thomas Strobls Situation ist heikel: Sollte er hinsichtlich des Bildungsplans eine Gegenposition zu Hauk einnehmen, würde er die Fronten in der Auseinandersetzung um den „Bildungsplan 2015“ in die CDU hineintragen.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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