Bastelstunde im Gender-Kindergarten

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Eine Wahnvorstellung von Thomas Böhm

Ich durfte letzte Woche zum „Tag der offenen Tür“ unserem neuen Gender-Kindergarten einen Besuch abstatten. Er wurde erst im vergangenen Monat eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit beim staatlichen Erziehungspersonal.

Mir schlackern noch jetzt die Ohren, wenn ich an diesen Besuch denke. Meine Kinder hatte ich vorsichtshalber zu Hause gelassen.

Die Räume machten einen ziemlich düsteren Eindruck. Wände und Decke waren schwarz gestrichen.  Lediglich eine Energiesparlampe sorgte für schwaches Licht. Mit eine kleinen Kerze zusätzlich wären wir wenigstens erhellt worden. So aber hatte ich das Gefühl, in einem Darkroom zu wandeln. Das sagte ich dann auch. Die Antwort von unserer Gastgeberin kam wie aus einer Pistole geschossen:

„Richtig gesehen. Unser Kindergarten soll die Sprösslinge auf den späteren Alltag vorbereiten. In der Welt der Erwachsenen ist es nun mal finster und schmutzig. Außerdem lernen die Kleinen so auch einen von den viel versprechenden Arbeitsplätzen kennen.“

Das war aber noch nicht alles. Die Dame holte noch einmal tief Luft und fuhr fort:

„So vermeiden wir außerdem das Schattenwerfen. Schatten sind viel zu individuell, als dass wir sie in einem Kindergarten, in dem Gleichstellung und Gleichbehandlung Vorrang haben, zulassen dürfen.“

Aber der Raum war nicht nur finster, er war auch völlig leer. Auch dafür hatte die Fachkraft eine Erklärung:

„Wir sind noch dabei, geschlechtsneutrales Spielzeug und Einrichtungsgegenstände zu entwickeln. Aber bis es so weit ist, können die Kinder vorerst an sich selber spielen.“

Dann klatschte sie zweimal in die Hände und 24 Kinder betraten das Loch. Um welche es sich handelte, konnte ich schlecht beurteilen. Nicht mal die Altersgruppe war zu bestimmen. Sie waren alle in Kartoffelsäcke eingepackt. Drei kleine Löcher jeweils sorgten für die Luftzufuhr und für den Ausblick ins Nichts.

Auch hier zeigte sich die Vertreterin der neuen Pädagogik gut vorbereitet: „Einige Eltern sind leider noch zu konservativ eingestellt und verpacken ihre Kinder nach wie vor in geschlechtsspezifische Kleidung. Deshalb müssen sich alle unsere Kleinen bereits bei der Anmeldung ausziehen und werden von uns in diese Kartoffelsäcke gesteckt. So sorgen wir dafür, dass keines der anvertrauten Kinder auf Grund seiner Kleidung Vor- bzw. Nachteile erleiden muss oder auf ein Geschlecht begrenzt wird.“

Als ich anmerken wollte, dass keines der anwesenden Kinder in dieser Verpackung seinen Mund aufmachen könne, fuhr mir das Sprachorgan über diesen:

„Dahinter steckt Absicht. Wir kennen das ja noch von früher: Mädchen kreischen, Knaben brüllen und können so allein an Hand der Stimmlage erkannt und diskriminiert werden. Dem haben wir nun einen Riegel vorgeschoben. Bei uns darf kein Kind einen Ton von sich geben, nur ich darf reden. Die uns Anvertrauten kommunizieren untereinander in einer Art Gebärdensprache. Sie hüpfen nach links, oder nach rechts, nach vorne oder nach hinten.“

Mir verschlug es auch diese, aber jetzt ging’s erst richtig los. Die staatlich Anerkannte und Ausgebildete holte aus einem anderen Zimmer mehrere große Pappen und für jedes Kind eine Schere.

„So, jetzt schneiden wir uns alle mal 10 Schniedels und 10 Scheidis und vier Schniedelscheidis, also solche Zwischendinger, ihr wisst schon, was ich meine, aus.“

Die Kinder taten wie geheißen und mit Hilfe der Fachkraft hefteten sie sich alle gegenseitig die pappigen Geschlechtsorgane vorne an den Kartoffelsack und zwar so, dass sich die Schniedels nach oben und nach unten bewegen, die Scheidis auf und zu gehen konnten. Die Schniedelscheidis konnten sogar beides.

„So, meine Lieben. Jetzt heißt es ‚Alles bumst auf mein Kommando!‘“.

Anschließend fummelten sich die Kinder gegenseitig an den Dingern herum. Die Kinder, die einen Schniedel vorne am Sack dran hatten, versuchten diese mit den Scheidis zu verknüpfen. Die Kinder mit den Schniedelscheidis versuchten die Dinger mit sich selber zu verknüpfen. Sah lustig aus. Aber ob sie sich dabei amüsiert haben, konnte ich nicht beurteilen. Sie durften ja nicht jauchzen und frohlocken.

Und die Leiterin der Bastelstunde hatte wieder eine passende Erklärung für uns auf Lager:

„So bringen wir den Kindern die sexuell neutralisierte Sexualität bei. Bei uns kommt keiner zu kurz, zu früh oder zu spät. Alle haben den gleichen Spaß und der ist gruppendynamisch unschlagbar. Sie werden es gleich sehen.“

Sie klatschte wieder zweimal in die Hände. Die Kinder hörten auf zu spielen und drehten sich zu der Erzieherin um. Die sprang nun in die Luft und schrie:

„Orgasmus, Orgasmus, Orgasmus!“

Da sprangen die Kinder ebenfalls in die Luft. Parallel und rhythmisch. So lange, bis sie keine mehr hatten und völlig geschwächt auf den Boden sanken.

Doch die Domina ließ sie nicht lange dort liegen. Mit dem Spruch „Abtreibung oder Abreibung“ trieb sie die Erschöpften auf die Toilette, wo sie sich alle entleeren mussten.

Natürlich im Stehen. In ein Loch auf dem Boden rein. Alle in eins.

„Wir haben auf die anachronistischen Kloschüsseln und Pissbecken verzichtet. Wir halten auch nichts davon, dass die Jungen wie früher die Mädchen im Sitzen pinkeln müssen. Denn das Sitzen ist eine erniedrigende Position. Sitzen ist der Ausdruck von Gefangenschaft und nur, wer beim Geschäfte machen aufrecht steht, kann später auch wirtschaftlich erfolgreich sein.“

Wirtschaftlich erfolgreich wird mit Sicherheit dieser Kindergarten sein. Er wird staatlich gefördert und erhält sehr viele Spenden. Ich allerdings werde mir wirklich noch dreimal überlegen, ob ich meine Kinder hier abwerfe. Zwar gibt es gleich nebenan eine sozialpsychiatrische Station, aber die hat denselben Träger, das habe ich an den grün-roten Schildern am Eingang gesehen.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Bastelstunde im Gender-Kindergarten

  1. francomacorisano schreibt:

    Ich schreibe hier besser nicht, was ich mit einem Lehrer machen würde, der meinem Kind einen solchen Sexualkundeunterricht erteilen würde…………..

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