PIK-Anfeuerungsparolen aus dem Klimawandel-Hauptquartier in Potsdam

Dr. Wolfgang Thüne

Dr. Wolfgang Thüne

Panikmache Hand in Hand mit Misereor

von Wolfgang Thüne

Das „Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen (PIK)“ ist für seine unablässigen Klimapanik-Meldungen international bekannt. Weniger bekannt ist, daß PIK und Misereor, die größte Spendenorganisation der katholischen Kirche, eng zusammenarbeiten und gut abgestimmt zur gegenseitigen Freude vorgehen:

Paniker vom PIK legen wie am Fließband ständig neue Angstszenarien vor, die sie dann in die entsetzte Welt hinausposaunen und als „Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit“ verbrämen. Dann tritt Misereor auf den Plan und dem PIK assistierend zur Seite – ebenso laut, versteht sich. Die Mitleidsmasche gilt den ob der Unbillen des Klimas arg gestraften Menschen, vor allem der Dritten Welt – was wiederum die Spendenrubel rollen läßt; denn „es geht ja um eine gute Sache“, meinen die vielen gutgläubigen und gutwilligen Menschen guten Willens.

Die Spenden fließen (reichlich), aber natürlich nur an Misereor, der kirchlichen Hilfseinrichtung. Wie aber kommt nun das PIK an das Geld?

Ein ordentlicher Teil dieser Spenden fließt – als Forschungsauftrag getarnt – an das PIK. In den letzten Jahren war das immerhin so um ´ne halbe Million Euro. So einfach ist das, und absolut legal. Pecunia non olet.

Unser langjähriger Autor Dr. phil. Wolfgang Thüne, Dipl. Meteorologe und Philosoph, zieht schon „eine halbe Ewigkeit“ gegen die Panikmache des PIK zu Felde. Dabei stieß er eben auch auf die Kooperation mit Misereor und sah allen Anlaß, sich damit und einigen anderen Ungereimtheiten etwas näher zu befassen. Thüne schreibt:

Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung ist reaktionsschnell und immer für Schlagzeilen gut. Kaum hatten Medien berichtet, dass China beabsichtige, den CO2-Ausstoß zu begrenzen, und die USA vorhabe, künftig die Emissionen des „Treibhausgases CO2“ zu reduzieren, da kam aus dem PIK ein „Weiter so“.

Hans Joachim Schellnhuber, der Propagandist der „Großen Transformation“ und Chef des PIK, ergriff als von der Britischen Königin ernannter „Commander of the British Empire“ das Wort und ließ in einer Tagesmeldung vom 3. Juni 2014 erklären: „Es ist bemerkenswert, dass jetzt sowohl China als auch die USA bereit zu sein scheinen, wieder eine Führungsrolle einzunehmen.“ Mahnend fügte er mit Seitenblick auf die Untätigkeit der Kanzlerin hinzu: „Für Europa, Gastgeber des Klimagipfels 2015, könnte es an der Zeit sein, aus seiner jüngsten Klima-Müdigkeit aufzuwachen.“

Wenn der Klimawandel nun schon seit 17 Jahren eine „Klima-Pause“ macht und ein Ende nicht abzusehen ist, warum soll da nicht die EU ein erholsames Mittagsschläfchen einlegen und ihre „Vorreiterrolle“ in Sachen „Klimaschutz“ an die beiden führenden Weltmächte und größten „Klimasünder“ abgeben? Oder wird im PIK frei nach William Shakespeare (1564-1616) nur „Viel Lärm um nichts“ (Much Ado about Nothing) gemacht, um die Bundesregierung, die gerade bei einem Klima-Schwindel erwischt wurde, aus der Schusslinie zu nehmen?

„Der verschwiegene Klimapolitik-Skandal“

So lautete die Überschrift eines Artikels von Joachim Weimann, Umweltökonom an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Juni 2014. Er beginnt: „Im neuen IPCC-Bericht steht: Die milliardenschwere Ökostromförderung ist nutzlos – weil es das Emissionshandelssystem gibt. Doch diese unbequeme Wahrheit hat die Regierung in ihrer Zusammenfassung verdreht.“ Was hat die Bundesregierung getan? Sie hat uns Arbeit abgenommen, „um all denen zu helfen, die nicht die Zeit oder die Kraft haben, sich durch den Originaltext zu arbeiten“. Doch was herauskam, war keine wortgetreue Übersetzung, sondern eine peinliche Fälschung.

Weimann: „Wir pumpen jährlich mehr als 20 Milliarden Euro – Tendenz steigend – in die Förderung der erneuerbaren Energien. Wir nehmen die großflächige Zerstörung wertvoller Kulturlandschaften durch Windräder ebenso in Kauf wie den Anbau von Mais-Monokulturen, die wir brauchen, um unsere Biogasanlagen zu füttern. Die Politik, die uns das zumutet, verweist dabei auf die Expertise des IPCC. Dessen Erkenntnis, dass alle diese Opfer für die Katz sind, passt nicht ins politische Kalkül. Skandalös an dem Papier ist, dass die Bundesregierung ihre eigene Position als die des IPCC ausgibt. Das ist nicht in Ordnung.“

Es ist so vieles nicht in Ordnung! Die ganze Panikmache mit der „Klimakatastrophe“ ist nicht in Ordnung. Das Vorhaben „Klimaschutz“ ist nicht in Ordnung. Der Wille zur Macht ist da, aber der Glaube, den „Klimawandel“ stoppen zu können, ist nicht in Ordnung, weil der Mensch in die natürliche Ordnung nicht eingreifen kann. Dies liegt daran, dass all unsere Modelle von Welt und Klima nicht in Ordnung sind. Wolfgang Behringer hat es in seinem Buch „Kulturgeschichte des Klimas“ (2011) klar beim Namen genannt (S. 276) als „die Mär vom „Gleichgewicht der Natur“ oder wahlweise dem „Gleichgewicht des Klimas“. Dagegen steht die Erkenntnis. “Das Klima war in den letzten fünf Milliarden Jahren – seit Entstehung der Erde – immer im Wandel und wird es auch in Zukunft sein.“

Behringer: „Mit dem Bild vom verlorenen Gleichgewicht bewegen wir uns im Bereich der medizinischen Metaphern, die sich bei Klimaforschern und Journalisten großer Beliebtheit erfreuen. Wie in der antiken Krankheitslehre des Galenus, der Gesundheit als Gleichgewichts-Zustand der vier Körpersäfte darstellt, soll das angebliche Ungleichgewicht in der Natur zu ihrer Erkrankung geführt haben.“ Die „Erderwärmung“ wird daher gerne mit dem Fieber verglichen. Steige die Fieberkurve weiter an, dann drohe der „Klimakollaps“.  Doch die „Klimakrankheit der Erde“ ist ein unsinniger Vergleich. Die Erde ist nicht krank und braucht keinen Arzt, keine quacksalbernden Klima-Medizinmänner.

Das ständige unregelmäßige Auf und Ab der Temperaturen während der Erdgeschichte ist ein Ausdruck der Dynamik und Vitalität allen irdischen Geschehens, mögen wir auch noch so verliebt sein in das Bild einer statischen Erde, bei der der Mensch gerne die Rolle des Statikers und Machers spielen möchte. Doch wie wenig statisch, aber unendlich dynamisch die Natur ist, das zeigt uns das Wetter. Wo auch immer auf der Erde, das Wetter macht zu jeder Tages- und Jahreszeit das, was es will, und nicht das, was wir uns wünschen.

Welch groteske Formen an Hybris und Größenwahn der „Weltrettungswahn“ angenommen hat, ist in dem Heft „Neue Energie 05/2014“ nachzulesen. Da schreibt in einem Leitartikel „Christliche und soziale Politik!?“ Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie e. V. (BWE): „Christus ist durch die biblische Überlieferung zum Sinnbild geworden – für all jene, die verspottet und verachtet wurden. Genau das geschieht derzeit mit uns Energiewende-Akteuren, die angetreten sind…, um für eine nachhaltige Energieerzeugung und damit den Erhalt der Erde zu kämpfen.“ Kommen da nicht Tränen der Rührung, wenn man liest: „Getrieben von Feinden, mit Spott überhäuft…, so schleppt sich die Branche in Richtung Golgatha… Erneuerbare sind christlich und sozial – und das EEG auch.“

Dieser „Aufschrei“ zeigt deutlich, dass der „Klimaschutz“ mehr als nur eine profane Ideologie ist, sondern den Rang einer „Klima- oder Ökoreligion“ einfordert und anstrebt, deren Jünger ausziehen, um bei den jährlich stattfindenden ritualisierten „Weltklimakonferenzen“ in einem verspiegelten „Treibhaus“ der Welt ihre „Klimasünden“ vor Augen zu führen und die Pilgerpfade zur Weltrettung aufzuzeigen.

MISEREOR – Der Mensch ist die Hauptursache

In einem Interview mit Toralf  Staud in MISEREOR – Das Magazin 2014 vom 31. Mai 2014 – gab die „MISEREOR-Klimaexpertin“ Anika Schroeder auf die Frage, ob sie bereits bei ihren weltweiten Aktivitäten etwas vom Klimawandel gemerkt habe, folgende Antwort: „Der Klimawandel ist längst angekommen“. Sie schließe das aus dem häufigen Satz „Das Wetter spielt verrückt, was ist da los?“ Sie folgert: „Die Klimaänderungen verlaufen viel schneller als natürliche Schwankungen.“ Sie vertraue ganz auf das IPCC, und Zweifel habe sie nicht: „Moment. Die Grundfrage ist geklärt: Dass sich das Klima ändert und der Mensch die Hauptursache ist!“

Doch was besagt der Satz, dass die Klimaänderungen viel schneller verlaufen als natürliche Schwankungen? Ist Klima schneller als das Wetter, das sich täglich, ja stündlich ändern kann? Wie unsinnig diese Feststellung ist, sei mit einem Vergleich erklärt. Demnach müsste das 200-Tage-Mittel des DAX volatiler sein als der täglich ermittelte DAX! Dass dies unmöglich ist, leuchtet jedem Börsianer und Umweltökonomen ein, doch auch beim Wetter gilt, dass Mittelwerte von den Anfangswerten abhängen und nicht umgekehrt! Dabei plädierte MISEREOR noch am 28. Januar 2014: „Tu was! Zeig‘ Zivilcourage!“ Und diese fängt beim eigenständigen Denken an, dem dann eigenverantwortliches Handeln entwächst.

So war ich gespannt auf den Artikel „Zweifel ist unser Produkt“. Autor war Toralf Staud. Beim Anlesen wurde ich stutzig: „Während die Forscher sich ihrer Erkenntnisse zum Klimawandel immer sicherer sind, werden Wissenschaftsleugner immer lauter.“ Staud blies pauschal zur Hatz auf alle „Klima-Skeptiker“ und diffamierte jeden Ansatz, der an den etablierten Klima-Modellen rüttelte, auf deren Mängel hinwies und Zweifel äußerte. Es wurden nicht Argumente mit Argumenten abgewogen, sondern der Zweifel an der hochheiligen herrschenden Meinung verurteilt. Es wird von einer „weitverzweigten Leugner-Bewegung“ gesprochen, die der „Ölriese EXXON laut Greenpeace-Recherchen zwischen 1998 und 2012 mit mehr als 27 Millionen Dollar“ schmierte.

Das hört sich nach viel Schmiergeld an, ist unerhört! Das sind aber Minimalsummen im Vergleich zu staatlichen Forschungsausgaben. Mit 2 Millionen pro Jahr kann man praktisch so viel bewegen wie die CO2-Moleküle in der Luft, nämlich keine bei den Temperaturen messbaren Effekte. Was sollen Schmiergelder in Höhe von 2 Millionen Dollar pro Jahr bewirken? Im Vergleich: Nur das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven mit 800 Mitarbeitern hat einen Jahresetat von 100 Millionen Euro! In seinem Report „Dealing in Doubt“ hat Greenpeace „einen kleinen Kreis von 30 Personen“ ausgemacht, die der „Leugner-Bewegung“ zuzurechnen sind. Dass Staud nicht selbst merkt, wie lächerlich er sich mit solch einer Argumentation macht? Man hat den Eindruck, dass der Zweifel am Zweifel ihn in die Verzweiflung zu treiben droht. Schutz sucht er in einer zeitgeistkonformen Mehrheits-Ideologie. Es ist schon anstößig genug, dass er als „freier Journalist“ so miserabel recherchiert. Ihm aber eine Plattform für so abstruse Ideen zu bieten, dafür kann MISEREOR nur um ‚misericordia‘ bitten.

Wandel des Zeitgeistes vom Rationalismus zum Relativismus

Was haben Astronomen, Biologen und Meteorologen gemeinsam? Es ist die Ehrfurcht! Die Ehrfurcht vor der Unendlichkeit des Weltalls, die Ehrfurcht vor dem Reichtum und der Vielfalt an Leben, die Ehrfurcht vor der Mannigfaltigkeit und Veränderlichkeit von Wetter. Der Mensch ist von Natur ein ‚homo faber‘, ein Praktiker. Ohne ein pragmatisches Verhältnis zur Natur und ohne die Fähigkeit zur praktischen Gestaltung seiner Lebenssphäre hätte er nicht leben und sich kulturell entwickeln können. Erst spät begann er, die Natur zu entmystifizieren und ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Er begann zu philosophieren und zu theoretisieren.

Doch das Theoretisieren will gelernt sein und bedarf der Disziplin wie eines Maßstabes, an dem alle Theorie zu messen ist. Die imaginierte Welt ist nicht gleich der empirischen Wirklichkeit und gleitet schnell ab in Utopien, ins Nirgendwo. Auf die verschiedenen Denkzustände hat René Descartes (1596-1650) hingewiesen und unterschied zwischen ‚res cogitans‘ als denkendem Ding und ‚res extensa‘ als ausgedehnter Außenwelt. Von Descartes stammt der Ausspruch ‚Cogito, ergo sum‘ (Ich denke, also bin ich) oder „Dubito, cogito, ergo sum‘ (Ich zweifle, ich denke, also bin ich). Zweifel ist der Motor für jedweden wissenschaftlichen Fortschritt. Descartes wird als „Vater des Rationalismus“ bezeichnet, als Wegbereiter der Vernunft. Er geht davon aus, dass alles wahr ist, was klar ist und deutlich erkannt werden kann.

Auf das Wetter übertragen heißt das: Deutlich erkannt werden kann ein klarer Himmel. Deutlich gespürt werden kann die nächtliche Abkühlung, auch ohne Thermometer über die Unzahl an Temperatursensoren des menschlichen Körpers. Der Mensch braucht von Natur aus dieses Sensorium, denn als „nackter Affe“ wäre er ohne das Gespür für Kälte und Wärme nicht überlebensfähig. Die nächtliche Abkühlung jedweden Körpers kann man auf jedwedem Fleck der Erde bei klarem Himmel beobachten und auch messen. Sie ist als „wahr“ anzusehen und lässt sich zweifelsfrei physikalisch erklären. Die „Gegenstrahlung“ ist dagegen nichts als eine Behauptung, ein Gedankenkonstrukt, dessen Realität nicht empirisch nachgewiesen werden konnte und auch nicht nachgewiesen werden kann. Sie ist ein „Glaubenspfeiler“ in der Statik der Hypothese von der Erde als „Treibhaus“.

Ein Gedankenexperiment ist kein Experiment im naturwissenschaftlichen Sinne, denn dieses muss jederzeit nachgebaut werden können, reproduzierbar und damit überprüfbar sein. In der Physik unterscheidet man die Experimentalphysik und die Theoretische Physik, die viel mit Gedankenexperimenten arbeitet. Solche führen zu solchen paradoxen Situationen wie bei „Schrödingers Katze“, die gleichzeitig tot und lebendig ist. Ähnlich ist es mit dem „Laplaceschen Dämon“, der Vergangenheit und Zukunft spiegelbildlich gleichzeitig berechnen kann.

Gegner der klassischen Erkenntnislehre, wonach eine Annahme auf dem Fundament von Beobachtung und Begründung stehen muss, ist Karl Popper (1902-1994). Popper gilt als der erste nicht begründungsorientierte Philosoph. Nach Popper sind wissenschaftliche Theorien lediglich unsichere Spekulationen, alle naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seien provisorisch, mithin sei jede Theorie falsifizierbar. Sie sei durch frei erfundene neue Theorien ersetzbar. Dies führt in der Tendenz zu einer fakultativen Leugnung der Naturgesetze. Das führt zu der simplen und bequemen Einstellung: Die Wirklichkeit spielt sich im Kopfe ab, die Naturgesetze machen wir. Gegen diesen Aberglauben von der Erde als aufheizbaren „Treibhaus“ hat die empirische Wissenschaft mit ihren widersprechenden Beobachtungen kaum eine reale Chance.

Dies insbesondere deswegen, weil die Politik – national wie international – auf die Herrschaft über die Gedanken ausgerichtet ist und über die Finanzierung der Wissenschaft die politisch korrekten Gedanken befördert und gegen wissenschaftliche Widerlegungen immun macht. Dissidenten werden zur Strafe Forschungsgelder verwehrt. Jeder Zweifel an den Klima-Hypothesen ist unangebracht, und für die „Klimareligion“ schlicht „Häresie“!

Die Philosophie Poppers hat mit dazu beigetragen, jedwede Überzeugung, die auf Axiomen und Dogmen beruht, kritisch zu hinterfragen und zu relativieren mit dem Hinweis, es gebe keine absolute Wahrheit. Auch Wahrheiten sind relativ und müssen sich an Mehrheiten orientieren, sie zuerst gewinnen. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. wandte sich gegen einen „um sich greifenden Relativismus“. Er warnte vor der Gefahr, dass sich unter politischer Obhut eine „Diktatur des Relativismus“ herausbilde, die nichts als definitiv ansehe außer dem eigenen Ich, der eigenen oder politisch herrschenden Meinung.

Einer globalen „Klimadiktatur“ mit extremer staatlicher Bevormundung kann man nur mit Friedrich Schiller (1759-1805) in „Don Carlos“ entgehen, indem man mit Hinweis auf die Würde des Menschen und seine Grundrechte laut die Vereinten Nationen auffordert: „Geben Sie Gedankenfreiheit!“

Dr. phil. Wolfgang Thüne, Dipl. Meteorologe

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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