Grausamste Christenverfolgung aller Zeiten – Nicht wegschauen, sondern helfen!

Enthauptung von James Foley

Enthauptung von James Foley

Eine politische, nicht nur eine religiöse Herausforderung

von Peter Helmes*)

Es ist unvorstellbar, was vor der Augen der ganzen Welt vor sich geht. Die Greuel sind so entsetzlich, daß viele Menschen wegschauen oder sie nicht sehen wollen. Die Brutalität, mit der jetzt Islamisten gegen Christen bzw. „Nichtgläubige“ vorgehen, kennt kein Beispiel in der Geschichte – weder bei den blutrünstigen römischen Kaisern noch bei Kommunisten des Schlages eines Mao Tse-tungs, Pol Pots oder Stalins. Es ist eine neue Dimension menschlicher Abgründe – angeführt von Menschen in Teufelsgestalt, die Fratze Satans. Diese Christenverfolgung übertrifft alles bisher menschlich Bekannte und Vorstellbare.

Niemand kann heute sagen, er habe nichts gewußt. Nichts von den Massakern des Islam in den Ländern Afrikas, nichts von den massiven Christenverfolgungen und -tötungen im Nahen Osten, nichts von der grausamen Folterung von Christen in Nordkorea, nichts vom Abschlachten „Ungläubiger“ im Sudan oder in Indonesien. Nichts von den Morden an Priestern in Südamerika – jeder muß sich die Frage gefallen lassen: Was hast DU getan, um diesem Morden ein Ende zu bereiten? Hast Du bisher aus Feigheit oder Bequemlichkeit geschwiegen? Oder hast Du Dich – wie auch immer – dafür eingesetzt, daß dieses Morden endet?

Den folgenden Absatz bitte nur lesen, wenn Sie die brutale Wahrheit ertragen:

Unschuldigen und wehrlosen Menschen wird mit einem stumpfen (!) Messer die Kehle durchgeschnitten, dann der Kopf abgetrennt – ganz langsam, damit der Schmerz lange andauert. Anschließend werden die Köpfe auf Zaunpfähle aufgespießt und einer johlenden Menge zur Schau gestellt. Eine Frau wird nackt – die größte Demütigung im Islam – auf eine Schlachtbank (!) gespannt, dann wird ihr mit einem Dolch die Halsschlagader aufgeschnitten und das herausströmende Blut in Gefäße aufgefangen, weil Moslems mit dem Verkauf dieses Blutes viel Geld verdienen können. Kindern werden wie Puppen Gliedmaßen abgeschnitten – nur weil sie aus einer christlichen Familie stammen. Eine besonders häufig angewandte Tortur ist es, den Christen bei lebendigem Leibe das Herz aus dem Körper zu schneiden. Frauen werden erst vergewaltigt, dann werden ihnen die Brüste abgeschnitten, bevor sie hingemetzelt werden – wobei häufig die Familie zuschauen muß. Den Vätern und Brüdern werden die Geschlechtsteile herausgerissen und ihnen in den Mund gestopft. Dann werden sie erschossen oder erdolcht… Die Liste der Grausamkeiten ist schier endlos.

Christenverfolgung in aller Welt

Christen werden in vielen Teilen der Welt verfolgt. Aktuell gehen Experten von ungefähr einhundert Millionen verfolgter Christen aus. Die Zahl steigt steil an. Auf dem Weltverfolgungsindex, der angibt, in welchen Ländern Christen unterdrückt werden, liegt Nordkorea auf Platz 1. Es folgen neun islamische Länder, in denen Christen unter islamischem Extremismus leiden, wie Somalia (Platz 2), gefolgt von Syrien, dem Irak, Afghanistan, Saudi-Arabien, den Malediven, Pakistan, Iran und dem Jemen. Sehr grob gefaßt kann man einen Überblick über die weltweite Christenverfolgung so zusammenfassen:

* In islamischen Ländern ist sie eine Folge des Hasses gegen die „Ungläubigen“, die der Islam predigt – weshalb es auch Unfug ist, eine Trennung von (gutem) Islam und (bösem) Islamismus vorzunehmen. Beide berufen sich auf den für alle gleichen Koran. Der Islam hat nach einer Schätzung des Shoebat-Institutes in seiner rd. 1400-jährigen Geschichte etwa 270 Millionen „Ungläubiger“ ums Leben gebracht, derzeit in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 100.000 Menschen. Der (nicht erklärte) Krieg des ISIS ist nichts anderes als ein Feldzug, eine Kriegsoffensive zur Verbreitung des Islam und damit zur Ausrottung der „Ungläubigen“. Ein „friedlicher“ Islam läßt sich damit nicht vereinbaren.

* In atheistischen oder Ländern mit anderen Religionen ist es mangelnde Toleranz, die zur Christenverfolgung führt. Dazu gehören insbesondere Länder wie Nordkorea, die Volksrepublik China oder Kuba.

* In vor allem südamerikanischen Ländern ist es die Mafia – oder verwandte Strukturen – die vor allem Geistliche (Priester, Prediger usw.) umbringt, weil diese in den Slums für Gottes Gebote werben und somit die „Kreise“ der Verbrecher z. T. erheblich stören. In den riesigen Slums am Rande der Millionenstädte in Brasilien oder Kolumbien werden immer häufiger Geistliche umgebracht, weil ihre Seelsorge- und Sozialarbeit den Interessen des organisierten Verbrechens zuwiderläuft.

„Das Ausmaß der Gewalt, der Drogenkriminalität ist hier unglaublich hoch“, erläutert z. B. der brasilianische Gemeindepriester Aecio Cordeiro da Silva in einem der über 2.600 Slums in der Megacity Sao Paulo. Überall im Gassenlabyrinth zwischen den Hütten, an den Bächen voller stinkender Kloake wird man mehr oder weniger auffällig von bewaffneten Drogengangstern beäugt, die wie Feudalherren die Regeln bestimmen und sogar Ausgangssperren verhängen. Der Laien-Christ Orlando Barbie zählt zu den aktiven Gemeindemitgliedern: „Die Mafia der Drogengangster ist sehr stark, die beobachten alles und jeden – das ist einfach furchtbar. Wer, wie wir von der Kirche, jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will, wird gnadenlos verfolgt.“

Auch Padre Juarez de Castro, jahrelang Sprecher der Erzdiözese Sao Paulos, kennt diese Probleme nur zu gut: „…Weil Brasiliens offizielle Regierung nicht effizient handelt und ein Machtvakuum zuläßt, haben wir diese Banditendiktatur. Das sind im Grunde genommen Parallelstaaten mit Parallelregierungen. Und als Kirche werden wir massiv mit Gewalt attackiert, wenn wir versuchen, dagegen anzugehen. Vor allem in Nordbrasilien stehen viele Bischöfe und Priester auf Todeslisten, weil sie die Armen und deren Rechte verteidigen.“ Und für Sao Paulos deutschstämmigen Kardinal Odilo Scherer ist bedrückend zu sehen, daß immer wieder Priester in den Slums arbeiten, ermordet werden, weil sie von der Drogenmafia als geschäftsschädigend angesehen werden.

ISIS – die Schlächter des DschihadISIS-parade

Momentan jedoch ist die Situation im Irak und in Syrien besonders schlimm. Der Patriarch der christlich-chaldäischen Kirche im Irak, Louis Raphael Sako, richtete einen verzweifelten Hilferuf an die Menschen in aller Welt:

„Die Welt hat die Ernsthaftigkeit der Lage im Irak nicht erkannt (…) Unsere Verfolgung ist ein Vorbote von dem, was die europäischen und westlichen Christen in der näheren Zukunft erleiden könnten.“

Täglich sehen wir entsetzlich brutale Bilder von Folterungen, Exekutionen, Kreuzigungen und Massenerschießungen durch die Kämpfer des „ISIS“ – des „Islamischen Staates im Irak und Syrien“. Viele Medien berichten darüber – aber oft teilnahmslos, als ob es sich nur um irgendwelche Berichte über die Völker des Nahen Ostens handelte. Wir schauen hin – aber eigentlich schauen wir weg. Wir müssen jedoch helfen – ganz konkret, also vor allem mit Geld, mit Taten und einem steten Einwirken auf die Politik..

Heute der Nahe Osten, morgen wir!

Das Grauen kennt keine Grenzen. In einem Park in Mossul, einer Stadt im Norden des Iraks, wurden Kinder systematisch durch den „Islamischen Staat“ enthauptet und deren Köpfe danach auf Pfähle aufgespießt. Viele Mütter der Kinder wurden erst vergewaltigt und danach umgebracht. Die Väter wurden entweder gehängt oder auf andere Art nach unbeschreiblichen Folterungen auf brutalste Weise umgebracht. Manche mußten mitansehen, wie die unbeschreiblichen Gräuel an den eigenen Familienangehörigen verübt wurden. Kreuzigungen sind eine oft angewendete Methode, um Christen, die entweder nicht fliehen konnten oder sich weigern, zum Islam zu konvertieren, umzubringen.

– ن – Dies ist der 25. Buchstabe des arabischen Alphabetes und wäre in unserem Alphabet der Buchstabe „N“. Mit diesem Buchstaben haben Gefolgsleute des Islamischen Staates (IS bzw. ISIS) die Wohnhäuser und andere Orte, an denen Christen zusammenkommen bzw. zusammenkamen, markiert. Er bedeutet „Nazarener“ (auch „Nazaräer“, aus Nazareth), in der Sprache des Islam also „Christen“. Mit dieser Brandmarkung soll den Islamisten die Verfolgung der Christen erleichtert werden. Wo ein ن draufsteht, ist ein Christ drin, also „Nieder mit ihm!“ Der Patriarch der chaldäischen Christen erklärte, daß „die Realität jeder Vorstellung spottet“.

Die Deutschen Konservativen wollen dringend benötigte humanitäre Hilfe über christliche Organisationen und Vertrauensleute den verfolgten und leidenden Menschen in Syrien und im Irak zukommen lassen. So können wir einen Beitrag leisten, damit die schrecklichen Lebensumstände wenigstens etwas gelindert werden. Viele von uns sind Nazarener. Gerade deshalb dürfen wir nicht einfach nur tatenlos zuschauen, wie unsere Mitmenschen verfolgt, gefangen, gefoltert und aufgrund ihres Glaubens umgebracht werden!

Dieser Horror hat, Gott sei Dank, die internationale Öffentlichkeit, viele Medien und Politiker aufgerüttelt. Der Wille, etwas gegen die Verbrechen zu unternehmen, ist vorhanden. Auch wir können und wollen helfen!

„Der Friede geht von dem aus, der Liebe sät, indem er sie zu Taten werden läßt.”  (Mutter Teresa)

Die verfolgten Christen benötigen unsere Hilfe aber sofort – mit Geld und Aufklärung!  Die Öffentlichkeit muß dem Problem in seiner ganzen Dringlichkeit noch mehr Beachtung schenken. Politiker, Regierungen und internationale Organisationen müssen (noch) intensiver für die Thematik sensibilisiert werden, um den Christen und den anderen verfolgten Minderheiten im Irak und in Syrien zu helfen und die Verbrechen gegen Hunderttausende von ihnen einzudämmen. Da sind keine Ausflüchte erlaubt, da kann jeder in seinem Rahmen etwas tun. Wir werden mit dieser Kampagne insbesondere unsere Politiker an ihre Verpflichtung zur Hilfe erinnern.

„Wer zu handeln versäumt, ist noch keineswegs frei von Schuld. Niemand erhält seine Reinheit durch Teilnahmslosigkeit.“ (Siegfried Lenz 1926-2014)

Sie schlachten – wir schlafen

Das weitgehende Stillschweigen, das lange Nichtstun und die scheinbare Ahnungslosigkeit der deutschen Politiker angesichts der schrecklichen Zustände im Nahen Osten sind ein Skandal. Deutschland leistete sich einen Sommerschlaf. Uns geht´s ja gut!

Es ist auch kein Trost – und macht die Sache nicht besser – daß die Bundesregierung erst im August ein paar kleine Hilfsmaßnahmen anleierte (z. B. Decken und Helme). Das Ärgerliche daran ist doch, daß sie erkennbar erst jetzt, viel zu spät, reagiert hat – zwar nur ganz bescheiden, aber immerhin. Und der eigentliche Skandal ist, daß die Regierung erst bei der Vertreibung der Jesiden aktiv wird, aber bei den vielen hunderttausend Christen vorher passiv geblieben ist.

Gutmenschen an der Front

Monate dauerte hierzulande alleine die Diskussion darüber, ob wir die unterdrückten Christen und Jesiden mit Waffen unterstützen sollen. Endlich liefern wir – aber leider auch viel Schrott. Deutschland blamiert sich vor der ganzen Welt. Gutmenschen aller Art – Katholiken, Protestanten, Grüne, Rote – überschlagen sich bei dem Versuch, Deutschlands Augen vor den Massakern zu verhüllen. Beschämend, wie die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Ex-Bischöfin Käßmann, mit dem Thema Waffenlieferung umging.

Kauder: „Christen in der Politik machen sich schuldig“

Nur Volker Kauder, der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, nimmt seine Mitchristen in die Pflicht: „Christen in der Politik machen sich schuldig.“

Die Regierungsentscheidung, Waffen in den Irak zu liefern, ist auch für Volker Kauder eine Gewissensfrage. Christenverfolgung, so Kauder, finde aktuell vor allem dort statt, „wo staatliche Autorität nicht mehr in der Lage oder nicht bereit ist, Religionsfreiheit zu schützen und die Christen zu schützen“.

„Ich bin bereit, mit der Verantwortung vor meinen Gott zu treten“

Auf die Frage, ob es ein Christ verantworten könne, Waffen zu liefern, antwortete Kauder: „Wir, die wir als Christen politische Verantwortung haben, wissen, dass wir schuldig werden, […] ob wir helfen oder ob wir nicht helfen.“ Aber er müsse in der Situation auch handeln. „Dort wo es so offensichtlich ist, […] gibt es eine Grenze und dann sage ich: In dem Fall bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen und mit der Verantwortung vor meinen Gott zu treten.“

Wer nur hohlen Phrasen und hehren Grundsätzen – so ehrenwert sie auch sein mögen – folgt, muß wissen: Keine Waffen in dieses Krisengebiet zu liefern, bedeutet, Verfolgte, wie z. B. die Christen oder die Jesiden, ihren Schlächtern zu überlassen. Das muß auch für die Bundesrepublik Deutschland gelten. Es ehrt ja, wenn man sich gegen Waffenlieferungen in Krisengebiete ausspricht. Aber wenn es keine andere Hilfe gibt, sollte dies das letzte Mittel sein. Deutschland ist gefordert!

Militärgewalt sollte immer die Ultima Ratio bleiben, aber im Irak ist sie offenkundig die einzige Möglichkeit, die tödlich bedrohten Jesiden, Christen und Kurden zu schützen. Doch die vielen Konflikte der vergangenen Jahre, die Zunahme der Brutalität und die Flüchtlingsströme erhöhen den Druck auch auf Deutschland, sich mehr zu engagieren.

Wir dürfen nicht schweigen und untätig bleiben. Ob Christen, Atheisten oder Andersgläubige: Hier geht es um Krieg und Frieden, somit also auch um die Verteidigung unserer wichtigsten Werte. Da darf niemand reserviert bleiben!

*) Anm. d. Verf.: Der vorstehende Text ist die Einleitung zu einem neuen Buch des Autors, das in den nächsten Wochen bei den Deutschen Konservativen, Hamburg, erscheinen wird – eine Spezial-Publikation zum Thema Christenverfolgung in aller Welt, das viele weitere Fakten enthält. Diese Sonderausgabe des Deutschland-Magazins kann schon jetzt bestellt werden.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Grausamste Christenverfolgung aller Zeiten – Nicht wegschauen, sondern helfen!

  1. user unknown schreibt:

    > Die Brutalität, mit der jetzt Islamisten gegen Christen bzw. „Nichtgläubige“ vorgehen, kennt kein Beispiel in der Geschichte – weder bei den blutrünstigen römischen Kaisern noch bei Kommunisten des Schlages eines Mao Tse-tungs, Pol Pots oder Stalins.

    Und wie sähe der Vergleich mit der christlichen Hexenverfolgung aus? Vom Schwedentrunk über das Vierteilen, die Streckbank und eiserne Jungfrau?

  2. conservo schreibt:

    Oh Gott, aus der tiefsten Kiste der Vorurteile. Sie haben den Kern nicht kapiert. Es geht hier nicht um menschliche Verfehlungen. Die gab und gibt es immer wieder. Sondern es geht darum, daß der Islam die einzige Religion auf der Welt ist, in der das Töten „Ungläubiger“ – ob Christen, Atheisten, etc. – befohlen wird. Einen solchen Befehl gibt es nirgends sonst.

    • user unknown schreibt:

      Psalm 118: 9 Ja, es ist besser, auf den Herrn zu vertrauen, als sein Vertrauen auf Fürsten zu setzen.
      10 Feindliche Völker hatten mich umzingelt, doch ich wehre sie alle ab im Namen des Herrn.
      11 Sie bedrängten mich und griffen mich an, doch ich wehre sie ab alle im Namen des Herrn.
      12 Sie umschwärmten mich wie die Bienen, sie wüteten gegen mich wie lodernde Flammen, doch ich vernichtete sie alle im Namen des Herrn.
      13 Man stieß mich, um mich zu Fall zu bringen, doch der Herr hat mir geholfen.
      14 Der Herr ist meine Stärke und mein Lobpreis, er hat mich gerettet.
      15 Lieder der Freude und des Sieges erklingen im Lager der Gottesfürchtigen. Der rechte Arm des Herrn hat mächtige Taten vollbracht!
      16 Der rechte Arm des Herrn ist im Sieg erhoben. Der rechte Arm des Herrn hat mächtige Taten vollbracht!
      Psalm 104: 35 Doch alle Sünder sollen von der Erde verschwinden, sodass es keine Gottlosen mehr gibt.
      Psalm 108: 13 Hilf uns im Kampf gegen unsere Feinde, denn auf menschliche Hilfe kann man sich nicht verlassen.
      14 Mit Gottes Hilfe aber werden wir große Taten vollbringen, denn er wird unsere Gegner zertreten.
      Psalm 110: Der Herr sprach zu meinem Herrn: »Setz dich auf den Ehrenplatz zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde demütige und sie zum Schemel unter deinen Füßen mache.«

      Diese Haßgesänge entstammen dem AT und werden noch heute in der kath. Vesper gesungen.

      Man kann auch mal in die Kirchen gehen und zählen, auf wievielen Bildern die Engel und Erzengel mit Schwertern und Speeren hantieren.

      Oder, auch sehr schön, und eine direkte Widerlegung des von Dir gesagten, 5 Mose 13,7:
      7 Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist, dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen! – die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, nahe bei dir oder fern von dir, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde -, dann darfst du ihm nicht zu Willen sein, und du sollst seinetwegen nicht betrübt sein, nicht auf ihn hören und nicht schonen noch Mitleid mit ihm haben, noch ihn decken; sondern du sollst ihn unbedingt umbringen. Deine Hand soll zuerst gegen ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes. Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt. Denn er hat versucht, dich vom HERRN, deinem Gott, abzubringen, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus.

      Lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Wer an den falschen Gott glaubt, der soll ermordet werden, wenn er Werbung für diesen betreibt.

      5 Mose 21,20: Und sie sollen zu den Ältesten seiner Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist störrisch und widerspenstig, er hört nicht auf unsere Stimme, er ist ein Schlemmer und Säufer!
      21 Dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er stirbt; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten.

      Oder 3 Mose 20: Du sollst zu den Söhnen Israel sagen: Jedermann von den Söhnen Israel und von den Fremden, die in Israel als Fremde wohnen, der eins von seinen Kindern dem Moloch gibt1, muss getötet werden; das Volk des Landes soll ihn steinigen.
      3 Und ich werde mein Angesicht gegen diesen Mann richten und ihn aus der Mitte seines Volkes ausrotten, weil er eins von seinen Kindern dem Moloch gegeben hat, mein Heiligtum unrein zu machen und meinen heiligen Namen zu entweihen.
      4 Und wenn das Volk des Landes seine Augen irgend verhüllt vor diesem Mann, wenn er von seinen Kindern eins dem Moloch gibt, so dass es ihn nicht tötet,
      5 so werde ich mein Angesicht gegen diesen Mann richten und gegen seine Sippe und werde ihn und alle, die ihm nachhuren, um dem Moloch nachzuhuren, ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.
      6 Und die Person2, die sich zu den Totengeistern3 und zu den Wahrsagern4 wendet, um ihnen nachzuhuren, gegen diese Person werde ich mein Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes.

      Man darf die Bibel, um sie zu lieben, nicht kennen. Aber wie sie richtig verstanden werden muss, dass weiß ein User, der sich im Internet conservo nennt natürlich besser, als die Päpste, die zum Kreuzzug aufriefen. Alle Christen vor Dir waren im Irrtum und die Hälfte der noch lebenden neben Dir, und richtig verstandenes Christentum ist nur das, was Du heute dafür hälst, und mrogen ist es was anderes.

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