Ramelow-Wahl: Keine Chance für Deutschland

Remelowvon Peter Helmes

Zunächst ist festzuhalten: Die Wahl Bodo Ramelows zum Ministerpräsidenten Thüringens war demokratisch. Ob sich aber alle, die ihr Kreuz hinter der rot-rotgrünen Front gemacht haben, der Tragweite der Entscheidung bewußt waren, darf man bezweifeln. Der Wahlgang jedoch muß demokratisch akzeptiert werden. Das ist aber auch das einzige Zugeständnis, das aus meiner Sicht dazu zu machen ist.

Denen, die jetzt motzen, sei bedeutet: Es war die CDU, die in geradezu stümperhaften Manövern die bürgerliche Mitte nahezu kampflos geräumt hat. Den Boden dazu hatten die Christdemokraten schon lange vor der Wahl durch unglaubliche politische und personelle Fehler bereitet. Das gilt auch für die Berliner CDU-Parteiführung. Wenn die Alternative lautet: „SED oder AfD“, darf doch die Antwort nicht zugunsten der ehemaligen Unterdrücker ausfallen! Ausgerechnet im traditionsbeladenen Erfurt regieren Sozis und Altkader wieder gemeinsam, als hätten Sie aus der Geschichte nichts gelernt. Und eine blinde CDU gibt den Steigbügelhalter. Vor 25 Jahren jagten Demokraten – eben „das Volk“ – ihre Peiniger und Unterdrücker davon. Und jetzt kommen sie zurück, nicht scham- und reuegebeugt, sondern sie marschieren gleichsam im Stechschritt durch das Haupttor – unter dem freudetrunkenen Beifall Roter und Grüner. Das waren vor 25 Jahren noch die Hauptakteure auf Seiten der Bürgerrechtler. Bin ich zu doof, das zu kapieren? Ich grübele und grübele… Ich schlafe unruhig, dieweil die Wenderotgrünen im Frieden mit sich selbst einschlafen können. Frei nach Heinrich Heine: Ich denk´ an Deutschland Tag und Nacht und bin um meinen Schlaf gebracht…

Sozialistischer Marsch durch Thüringens Institutionen

Man muß ja die AfD nicht mögen, aber doch wenigstens eingestehen, daß diese junge Partei keine Vergangenheit, schon gar keine kommunistische – mit Mauer, Stacheldraht, Folter und Erschießungen an der Grenze – hat. Das nämlich, ein solches Verhalten der CDU, schädigt das Ansehen der Politik vielmehr als irgendwelche Korruptionsskandale. Nun steht dem Marsch der Kommunisten in die Ministerien und Behörden nichts mehr im Weg. In den kommenden Jahren sind Tausende Dienstposten neu zu besetzen, und man darf sicher davon ausgehen, daß dies nicht nach Parteiproporz, schon gar nicht nach Qualifizierung erfolgt.

Zunehmen wird gewiß auch die Förderung „demokratischer Kräfte“ in der Gesellschaft, vulgo: der „Kampf gegen rechts“. Die Linkspartei, das darf man ungestraft feststellen, hat nicht nur geschätzte 3.000 Linksextremisten unter ihren Anhängern, sondern fördert diese auch finanziell und organisatorisch. Wir aber dürfen uns darauf vorbereiten, daß heftigst beschimpft wird, wer auf Steuerung und Finanzierung linker Organisationen und Personen durch die SED-Zentrale hinweist, was die ausgewerteten Stasiakten belegen. Die Linkspartei, die Heimat der wahren Kommunisten, wird ihre Vergangenheit nicht los. Sie bleibt schuldbeladen. Distanziert hat sie sich bis heute nicht.

Mutti allein zuhaus´

Über die SPD braucht man sich gar nicht erst zu wundern. Viele ihrer führenden Vertreter sprachen sich weiland, auch noch kurz vor dem Mauerfall, gegen das „Gefasel“ von der Wiedervereinigung aus. Was sollte sie denn heute hindern, mit den Erben der SED ins Bett zu steigen? Skrupel hat die SPD offensichtlich nicht. Genau wie die Grünen, die geschichtsvergessen ihre Partner aus „Bündnis 90“ in den Allerwertesten treten. Wir werden uns noch wundern!

Die Linkspartei wird sich in den neuen Bundesländern als Volkspartei stabilisieren. Damit wird der Weg für eine neue Koalition im Bund bereitet – der Weg in ein neues sozialistisches, deutsches Traumland. Wer die Grünen bisher verharmlost hat, wacht jetzt auf – zu spät. Der neue Bund ist geschmiedet. Und solange die Union auf ihrer Ablehnung der AfD beharrt, wird sie aussichtslos nach (Beibehaltung bzw. Wiedererlangung) der Macht streben. Wer wie die Grünen mit Kommunisten paktiert, fällt als Koalitionspartner der CDU aus. Also: „Mutti allein zuhaus´.“

Ach ja, ehe ich´s vergesse: Der Jubel in Santiago de Chile, allwo Margot Honecker in Ruhe die aus der Heimat fließende Rente verlebt, will nicht enden. Ihre alten Kameraden kommen wieder zu Amt und Würden! Das hätte selbst sie sich nicht einmal im Traum ausdenken können. Und ihr „Enkel“ Gregor Gysi stöhnt verzückt, mit zartem Timbre: „Daß ich das noch erleben darf!“ Ja, Herr Sarrazin, Deutschland schafft sich ab!

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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