Warum Gauck mit seiner Weihnachtsansprache die Deutschen verhöhnt!

Gaukler neuVon Thomas Böhm

In seiner Neujahrsansprache fordert Bundespräsident Joachim Gauck mal wieder eine hilfsbereite Gesellschaft (Quelle: Spiegel). Was für ein zynisches Gefasel. Aber es passt in diese verlinkte Zeit.

Immer wieder wird uns das schlechte Gewissen eingeprügelt, wird an unsere Solidarität appelliert, nur um dann gleichzeitig zu behaupten, die Deutschen wären ausländer- und asylantenfeindlich. Dabei geht es in Wirklichkeit nur darum, dass sich Schleuser und Vermieter weiterhin an den Flüchtlingen satt fressen, dass bestimmte Organisationen und Politiker weiterhin ungestört aus dem Elend anderer Profit schlagen und dass wir die Länder, die ohnehin schon leiden, endgültig austrocknen, nur um hier den Nachschub an billigen Arbeitskräften aufrecht erhalten.

Was Gauck und all die anderen Solidaritätsforderer dabei aber gerne vergessen: Jeder Bundesbürger der arbeitet, also der Steuerzahler, gibt bereits jetzt schon jedes Jahr für die armen Menschen dieser Welt durchschnittlich rund 6300 Euro aus.

Doch, stimmt und das hat sogar Tradition.

Denn Deutschland ist nicht erst seit kurzem ein begehrtes Land für die Verfolgten und Armen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat auf seiner Seite eine Statistik veröffentlicht, die besagt, dass Deutschland seit dem Jahr 1995 rund 1,9 Millionen Mal die Tür geöffnet und Einlass gewährt hat.

Um die Berechnung durchzuführen, werden wir aber gar nicht so weit zurückblicken. Wir fangen im Jahre 2011 an, in dem bereits 571.000 Flüchtlinge zwischen Flensburg und Passau gezählt wurden (Quelle: Zeit). In den Jahren 2012 und 2013 kamen nochmals 200.000 Menschen aus fremden Ländern dazu. (Quelle)

Allein in diesem Jahr wurden weitere 200.000 Asylanträge gestellt und für das nächste Jahr werden noch mal so viele dazukommen – vorsichtig geschätzt (Quelle: Welt).

Zugegeben, die meisten Asylanträge werden abgelehnt, aber die wenigsten Asylanten, nämlich nur 10 Prozent (Quelle Focus) auch wirklich abgeschoben – sie kosten also weiterhin.

Wir können – auch wegen des Ansturms, der vielen Widersprüche, Klagen, Hausbesetzungen, Baumbesteigungen und Hungerstreiks – davon ausgehen, dass sich viele Asylverfahren in die Länge ziehen, demnach rund 1 Millionen Menschen aus aller Welt hier gerade oder in Kürze in Deutschland verköstigt, medizinisch versorgt und untergebracht werden.

Ein Asylant, der nicht arbeiten darf (Quelle: ProAsyl) kostet im Jahr dabei rund 13.000 Euro (Quelle: N24).

Wir rechnen jetzt: 13.000 Euro x 1.000.000 Asylanten = 13 Milliarden Euro.

Hinzurechnen muss man natürlich die 6,296 Milliarden an Entwicklungshilfe (Quelle: Planet Wissen), die selbstverständlich ebenfalls der Steuerzahler tragen und die 6,7 Milliarden Euro für Hartz-IV-Leistungen für die in Deutschland wohnenden Ausländer (Quelle: Spiegel) , die ja auch die arbeitende Bevölkerung aufbringen muss.

Da sind wir dann schon bei 25,996 Milliarden Euro und es kommt ein wenig Griechenland-Feeling auf.

Teilt man diese Gesamtsumme auf die 41,5 Millionen der Menschen, die ihren und den Lebensunterhalt der anderen verdienen (Quelle Focus), kommt man auf 6264 Euro, die der böse ausländerfeindliche, aber schuftende Deutsche Monat für Monat über den Umweg der Steuer abdrückt. Natürlich ist das ein Durchschnittswert. Wer viel verdient, zahlt auch mehr, aber auch die Geringverdiener sind dabei, wenn es um die Solidarität mit den Armen geht.

Spendabel ist das allemal.

Dabei sind die Unsummen, die die Angehörigen in fremden Ländern verschlingen, weil sie von der deutschen Krankenversicherung profitieren und sich das natürlich auf die Beiträge niederschlägt noch gar nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht dazugerechnet sind die Unsummen, die von deutschen Steuerzahlern an die EU ebenfalls für Entwicklungshilfe aufgebracht werden.

Klar aber, dass bei so viel Aufopferung und finanzieller Unterstützung die sonstige Spendenbereitschaft ziemlich stark gesunken ist:

Trotz Flüchtlingswelle und Ebola-Epidemie verzeichnet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) einen gravierenden Rückgang bei Spenden. Die Einnahmen hätten sich im Vergleich zum Vorjahr in etwa halbiert, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der “Welt am Sonntag”. “Im Jahr 2013 lagen die Spendeneingange des Roten Kreuzes bei 64,7 Millionen Euro. In diesem Jahr werden wir mit etwa 30 bis 35 Millionen Euro deutlich darunter liegen.” (t-online.de/nachrichten/id_72253130/deutsches-rotes-kreuz-beklagt-2014-deutlich-weniger-spenden.html)

Vielleicht ist einfach nicht mehr Geld übrig, nachdem der Staat mit gieriger Hand die Solidarität eingefordert hat.

Wer jetzt wie die Linken und Grünen behauptet, die Deutschen würden anderen nicht genügend unter die Arme greifen, Ausländern, Flüchtlingen und Migranten gegenüber feindlich gesonnen sein, sollte vielleicht noch einmal in sich gehen. Über 6000 Euro sind wahrlich kein Pappenstiel, dafür könnte eine Oma in den dunklen Stunden der Altersarmut noch lange ihre Stromrechnung bezahlen.

Dass Bundespräsident Joachim Gauck nun noch mehr Hilfsbereitschaft von den Bürgern fordert, die auch ihm durch ihre Steuerabgaben ein angenehmes Leben finanzieren, ist vielleicht die eigentliche Schande in diesem Land.

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Warum Gauck mit seiner Weihnachtsansprache die Deutschen verhöhnt!

  1. europadernationen schreibt:

    So wird endlich einmal klar, was es bedeutet, wenn unsere Qualitätspolitiker „mehr Solidarität“ einfordern!

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  2. jojo471160 schreibt:

    Das geht nun aber schon etliche Jahre so, ohne dass sich dabei im Wahlverhalten wirklich etwas änderte (einfach weils kaum jemanden wirklich interessierte). Erst jetzt schwappt das so langsam etwas hoch.

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