SPD-Generalin zurück in die Steinzeit

Karina Weber, AfD Hamburg

Karina Weber, AfD Hamburg

Von Karina Weber*)

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi möchte Wahlen künftig über mehrere Tage bis zu einer Woche strecken. So könne man der zunehmend sinkenden Wahlmüdigkeit Herrin werden. Eine Schnapsidee.

Für die zunehmende Wahlmüdigkeit und die abnehmende Wahlbeteiligung gibt es viele Gründe. Aber dass man Wähler so pampern muss, dass sie nicht mehr an einem Tag ins Wahllokal gehen, sondern das Wahllokal über mehrere Tage hinweg zu ihnen kommen soll, macht wenig Sinn. Es ist doch wirklich nicht zu viel verlangt, dass man alle vier Jahre einmal in sein in der Nähe befindliches Wahllokal geht und dort ein paar Kreuzchen macht. Außerdem gibt es ja auch die Möglichkeit der Briefwahl.

Warum keine Internetwahlen?

Noch besser wäre es aber, wenn die Bundesregierung sich intensiver Gedanken über die elektronische Wahl via Internet machen würde. Dann sind auch Volksabstimmungen viel leichter möglich. Estland hat es in 2005 vorgemacht und erstmals das sog. I-Voting zugelassen, bei dem die Stimmabgabe sowohl via Internet als auch an festen Wahlmaschinen möglich war.

Seit 2000 gibt es eine Arbeitsgruppe im Bundesinnenministerium, um Volksvertreterwahlen über das Internet einzuführen. In Deutschland gab/ gibt es auch eine “Forschungsgruppe Internetwahlen”. Viel gehört haben wir von jenen in der letzten Zeit aber nicht.

Heutzutage hat so gut wie jeder Bürger einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet, mit deren Hilfe man sich die teuersten Sachen und Dienstleistungen via Internet bestellen kann. Also muss es doch auch möglich sein, mit deren Hilfe seine Kreuzchen zu machen. Das ist die Richtung, in die man als moderne Politikerin denken sollte. Was hören wir dazu von der Fahimi? Nichts. Was sie uns verkaufen will, ist Schnee von gestern. Wahlen, die sich über eine ganze Woche hinziehen, bedeuten auch den siebenfachen Personaleinsatz, siebenfache Kosten und das Fehlen der Wahlhelfer in ihren eigentlichen Berufen. Und die mobilen Wahlbüros schlagen auch noch mit zusätzlichen Kosten zu Buche.

Politik für die Bürger nicht interessant genug

Wenn man die Wahlmüdigkeit in der Bevölkerung beklagt, dann gibt es außerdem ein ganz einfaches wirksames Mittel dagegen, und das sage ich ganz klar und deutlich sowohl an die Bundesregierung als auch an den Hamburger Senat gerichtet: macht doch die Politik einfach wieder interessant für die Bürger. Hört auf mit eurer Vernebelungstaktik bei den wichtigen Fragen, die die Bürger umtreiben und die unsere Zukunft betreffen. Lasst endlich Volksabstimmungen zu – so wie in der Schweiz. Lasst die großen Diskussionen in der Gesellschaft endlich wieder zu und verunglimpft nicht gleich jede abweichende demokratische Meinung als “Schande”, “Mischpoke” und ähnlichem.

Aber dazu würde Mut und Zukunftsorientierung gehören. Das sind nicht gerade die Stärken der Altparteien – und der Generalin schon gar nicht.

*) Karina Weber ist ausgebildete Journalistin und AfD-Kandidatin in Hamburg zur Bürgerschaftswahl

http://www.conservo.wordpress.com              

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu SPD-Generalin zurück in die Steinzeit

  1. francomacorisano schreibt:

    Sozialisten möchten am liebsten so lange wählen lassen, bis ihnen das Ergebnis endlich gefällt. Diese Sozen-Sirene Fahimi will etwas gegen „Wahlmüdigkeit“ tun. Dann sollte sie die Einführung von Volksabstimmungen unterstützen, wie das die AfD fordert!

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