Das Regime greift zur Spaltaxt

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Von Thomas Böhm*)

In einer Schein-Demokratie eine politische Widerstandsbewegung ins Leben zu rufen und dann auch noch bei Laune zu halten, erweist sich als äußerst schwieriges Unterfangen. Das Regime aus Politikern, Medien, Kirchenfürsten, Wirtschaftsbossen, Sicherheitskräften und Kulturvertretern ist perfekt organisiert und vernetzt, die Lenker und Handlanger sitzen an allen Hebeln der Macht und setzen diese auch gekonnt ein.

Dabei gehört die Spaltung zu den erfolgreichsten Methoden, einer Widerstandsbewegung den Atem zu rauben. PEGIDA hat das jetzt erleben müssen, einige des Orga-Teams sind in diese Falle gelaufen. Man wird sehen, ob Dresden nun gleich mehrere konkurrierende Demonstrationen verkraften kann.

Von Beginn an war auch die AfD Zielobjekt dieser perfiden Strategie. Immer wieder wurde versucht, diese neue Partei in die rechte Ecke zu drängen. Als das nicht wirklich gelang, hat man sich auf Einzelteile konzentriert, auf die so genannten Parteiflügel, die es in jeder anderen Partei gibt, die zu einer innerparteilichen Debattenkultur dazu gehören und für die die Journalisten ansonsten kaum eine Zeile verschwenden.

„Rechtspopulistische Chaospartei“

Jetzt, kurz vor dem AfD-Parteitag in Bremen, gibt es seitens der Medien einen neuen Vorstoß in diese Richtung. Im „Cicero“ schreibt Christoph Seils: „…Die AfD steht amScheideweg. An diesem Wochenende könnte sich entscheiden, ob die AfD eine politische Zukunft hat oder ob sich die Sektierer, Nörgler und Verschwörungstheoretiker durchsetzen. Die Frage ist auch, wie viele Rechtsextremisten sich dort Gehör verschaffen können. Niemand weiß, wie weit die Mitglieder das Koordinatensystem der Partei nach rechtsaußen verschieben werden. Bereits an diesem Wochenende also könnte die AfD ihre guten Chancen, sich im Parteiensystem zu etablieren und 2017 in den Bundestag einzuziehen, verspielen…

…In Bremen könnten also 3.000 AfD-Mitglieder zwei Wochen vor der Landtagswahl in Hamburg die Zukunft ihrer Partei verspielen, bevor sie so richtig begonnen hat. Als rechtspopulistische Chaospartei mit einer beschädigten Führung wird die AfD kaum Chancen haben, in den Bundestag einzuziehen.“ (http://www.cicero.de/berliner-republik/afd-am-scheideweg/58803)

Islamkritischer Christstollen

Und Jasper von Altenbockum bläst in der „FAZ“ ins gleiche Horn: „Die Entwicklung in Dresden deutet allerdings schon seit Tagen darauf hin, dass in den Gesprächen zwischen der sächsischen AfD und Pegida nicht nur die Reste eines islamkritischen Christstollens gegessen wurden. Die Pegida-konformen Vorschläge Alexander Gaulands – Aufnahmestopp für Muslime aus dem Nahen Osten – zeigen, was ein Teil der AfD in der Dresdner Veranstaltung sieht: eine außerparlamentarische Oppositionsbewegung, die der AfD neue Anhänger und Wähler zuspült. Am Wochenende wird die AfD in Bremen eine Mitgliederversammlung abhalten, die nicht nur darüber entscheidet, wie viele Vorsitzende die Partei in Zukunft haben soll. Es geht auch darum, ob die „Alternative“ weiter den Weg eines eurokritischen Liberalismus geht oder zur Heimat von Wutbürgern aller Art werden soll. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich Politiker, die sich zur Bildungselite zählen, dadurch zu Frontmännern der „Eliten-Kritik“ machen.“ (http://www.faz.net/aktuell/kommentar-zur-pegida-spaltung-der-verlaengerte-arm-der-afd-13398181.html)

So raffiniert dieser Versuch der Spaltung auch ist, so durchschaubar ist er auch. Denn hier geht es nur um „Zuckerbrot oder Peitsche“. Bevor eine Widerstandsbewegung wirklich gefährlich werden könnte, muss alles getan werden, sie zu verharmlosen, aus ihr eine leicht zu lenkende Light-Version zu formen.

Also pickt man sich die „Liberalen“, die Systemkonformen heraus, verspricht ihnen lukrative Posten im Politikbetrieb (wenn ihr lieb und artig seid, schafft ihr es auch in die Parlamente), den wirklich Widerspenstigen, den Unerschrockenen aber wird so lange die Hölle heiß gemacht, bis sie ins gesellschaftliche Abseits gedrängt worden sind und ums Überleben kämpfen müssen, statt sich weiter politisch zu engagieren.

Immer daran denken: Unsere Politiker und ihre Schwindelmedien haben nur EIN Ziel: Jegliche wirkliche Opposition in diesem Land unter den Teppich der NPD zu schieben, um sie so unmöglich, also unwählbar zu machen und sie damit zum Tode zu verurteilen.

*) Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Das Regime greift zur Spaltaxt

  1. karlschippendraht schreibt:

    Allerdings ist die AfD nicht ganz unbeteiligt an dem politischen Gezerre. Sie hat es bis heute nicht fertiggebracht , sich geschlossen und eindeutig zu positionieren .
    Und die Dresdener PEGIDA-Spitze ist tatsächlich auf einen inzwischen uralten Trick hereingefallen . Warum zeigt man nicht Geschlossenheit und kontert die linken Anfeindungen indem man aufzeigt , wo bei der Gegenseite rote Faschisten ,Verbrecher , Mörder und Mordsympathisanten zu finden sind ?

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