An dem Tag, als Aiman Mazyek erster islamischer Bundespräsident wurde

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Eine Schreckensvision von Thomas Böhm*)

Die Freude stand Aiman Mazyek ins Gesicht geschrieben. Das Wahlergebnis war aber auch überwältigend. Mit 99 zu 1 Stimme hatten ihn die stimmberechtigten Abgeordneten zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Der eine, der gegen ihn gestimmt hatte, war gleich darauf ans Kreuz genagelt worden.

Bundeskanzler Sigmar Gabriel, vor drei Jahren selbst zum Islam konvertiert, gratulierte direkt nach dem Freitagsgebet als erster und küsste dem neuen Bundespräsidenten die Füße. Auch die vollverschleierte Vorsitzende der Partei IPD (Islamische Partei Deutschland, vormals SPD), Yasmin Fahimi, zeigte sich erfreut über das eindeutige Wahlergebnis: „Schon lange gehört der Islam zu Deutschland. Jetzt endlich aber führt der Islam auch dieses Land. Das ist nicht nur für die muslimische Mehrheit ein symbolischer Akt, das ist auch ein Zeichen der Freundschaft und der Verbeugung gegenüber unseren Nachbarländern und Partnern Türkei und Saudi Arabien.“

Die feierliche Amtseinführung fand ausnahmsweise nicht im Bundestag statt, da dort gerade neue Gebetsräume eingerichtet werden, sondern in der „Zwei-Minarette-Moschee“ von Köln, die früher einmal als Dom Zufluchtsort für Ungläubige ihr Dasein fristete. Die Schuhe hatten vorher alle ausgezogen.

Nachdem der Imam von Kölle die Zeremonie durchgeführt und sich die Anwesenden zum Abschluss der Veranstaltung alle Richtung Mekka gekniet hatten, verließ Mazyek mitseinem Gefolge die Moschee. Auf dem Vorplatz hatten sich schon hunderttausende Männer versammelt. Sie riefen „Allahu Akbar“ und wedelten eifrig mit den Fahnen des Islamischen Staats Deutschland. Sie zeigte einen Volkswagen, der voll besetzt unter einer Mondsichel hindurchfuhr.

Nachdem sich die Menge wieder beruhigt hatte, konnte Mazyek dann seine Rede halten: „Liebe muslimische Gemeinde. Heute ist ein ganz besonderer Tag. Für Euch, für mich, ja für ganz Deutschland. Jahrzehnte lang haben wir unter der Knechtschaft der Christen und Atheisten in diesem Land gelitten. Wir wurden diskriminiert, kriminalisiert, und es wurde auch immer wieder versucht, uns aus unserem Land, das wir nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben, zu vertreiben. Allah sei Dank gab es aber in den damaligen Parteien, außer in der mittlerweile verbotenen AfD, genügend Politiker, die dem Islam aufgeschlossen gegenüber waren und die überfällige und lebensnotwendige Islamisierung vorangetrieben haben. Vielleicht auch, weil unsere Gönner in der Türkei, in Katar und Saudi Arabien hier finanziell ein wenig nachgeholfen haben. Aber egal, allein das Ergebnis zählt.

Es ist soweit. Ab heute repräsentiert nun ein überzeugter Muslim dieses schöne Land auf der ganzen Welt. Nun beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte Deutschlands. Für all diejenigen, die noch bis vor kurzem behauptet haben, ich und meine Glaubensbrüder würden das Abendland in eine kulturelle Wüste verwandeln, verkündige ich hiermit meine Botschaft: Nein, das Gegenteil ist der Fall, wir werden aus Deutschland eine Oase zaubern, in dem jeder einen Schatten kriegt, seinen Durst und seinen Hunger stillen kann, wenn er denn mit uns glaubt. Und wer in der Öffentlichkeit weiterhin behauptet, der Islam wäre eine gnadenlose Religion, wird mit 1000 Peitschenhieben bestraft. Denn der Islam ist eine barmherzige Religion. Das gilt auch für die Deutschen, die bislang noch nicht konvertiert sind. Sie haben die freie Wahl. Entweder sie werden zu Muslimen, oder wir schicken sie in die Wüste. Die ist nämlich mittlerweile so gut wie menschenleer.“

Da wurde der Jubel noch größer, die johlende Menge stob auseinander und machte sich mit Unterstützung der „Maizière-Religionspolizei“ auf die Suche nach den verstreuten und überwiegend versteckt lebenden Ungläubigen.

Mazyek, Gabriel und Frau Fahimi aber reisten in die Hauptstadt. Sie wollten heute noch das Grab von Angela Merkel besuchen, die letztes Jahr überraschend gestorben war, nachdem ihr ein Esel mit den Hinterhufen gegen den Kopf getreten hatte.

Der muslimische Friedhof, auf dem die ehemalige Kanzlerin nun in Frieden ruhte, lag direkt neben dem Reichstag, der jetzt die Form eines schwarzen Steins hatte. Das Trio hatte vor, einen Kranz niederzulegen, um Frau Merkel für ihre hervorragende Vorarbeit zu danken.

„Den hat sie auch wirklich verdient“, sagte Gabriel. „Ohne sie wären wir noch lange nicht so weit. Ihre Neujahrsansprache 2015 hat alles ins Rollen gebracht. Das war das grüne Licht, das die Islamverbände brauchten, um die Religions-Revolution voranzutreiben.“

„Na, ja“, antwortet Yasmin Fahimi „Wir waren wohl ebenfalls daran beteiligt. Schließlich war die SPD die ersten Partei, die als Organisation mit samt ihrer Mitglieder konvertiert ist.“

„Ich glaube, wir können uns gegenseitig die Hände schütteln“, ergänzte Mazyek. „Wir haben alle unser Scherflein dazu beigetragen – zum Wohle des deutschen Volkes.“

Ihr gemeinsames Lachen war noch bis ins Morgenland zu hören.

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

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Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu An dem Tag, als Aiman Mazyek erster islamischer Bundespräsident wurde

  1. karlschippendraht schreibt:

    Eine erschreckende Vision und für die alten Bundesländer absolut nicht unmöglich . Aber es wird niemals soweit kommen daß sich ganz Deutschland dem Islam unterwirft. Eher wäre es möglich daß sich Deutschland wieder in zwei Staaten teilt. Welcher Staat dann der islamisierte und welcher der freie wäre ist wohl schon jetzt klar.

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    • francomacorisano schreibt:

      Ja, die Erfahrungen mit der Diktatur sind in Mitteldeutschland noch frischer. Dort ist eine Widerstandskultur entstanden, während wir im Westen nur kleinlaut meckern, aber ansonsten faul und gefräßig vor der Glotze sitzen. Das schlimmste sind glückliche Sklaven!

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