Deutscher Genius – Deutschland ist mehr als 12 Jahre Finsternis

Von Michael Mannheimer

Die Deutschen sind eine der größten Kulturnationen der Weltgeschichte. Kaum ein Land hat die Welt in Sachen Literatur, Musik, Philosophie und Naturwissenschaften mehr bereichert und geprägt als Deutschland. Der britische Wissenschaftler und Journalist Peter Watson

(* 1943), seit 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am McDonald Institute for Archaeological Research der Cambridge University, veröffentlichte 2010 ein 1000-seitiges Fundamentalwerk mit dem Titel: “Der deutsche Genius”, in welchem er das Genie der Deutschen als herausragend unter den Kulturnationen beschrieb. Deutsche Ideen, deutscher Geist und deutsche Ideologien haben das Weltgeschehen maßgeblich beeinflusst und geprägt. Watson bietet eine beeindruckende Gesamtschau deutschen Geisteslebens von Lessing bis Mann, von Humboldt bis Benz, von Kant bis Habermas, von Schleiermacher bis Ratzinger, von Bach bis Henze, von Friedrich bis Beuys. Eine faszinierende Kultur- und Ideengeschichte.

WatsonPeter Watson beschreibt die deutsche Geistes- und Kulturgeschichte vom Ende des Barock bis zur Gegenwart. Eine Zeitspanne, in der sich die politisch zersplitterte »späte Nation« zur Maßstab setzenden intellektuellen Großmacht erhob: Vor 1933 hatte das deutsche Geistesleben einen unangefochtenen Spitzenrang erreicht. Watson zeichnet diese Entwicklung im Detail nach und nimmt neben den Künsten und Geisteswissenschaften ebenbürtig die epochalen Errungenschaften der Naturwissenschaften in den Blick. Er begnügt sich aber nicht mit einer retrospektiven Bestandsaufnahme von Bach über Goethe zu Einstein, sondern zeigt an Köpfen wie Brecht, Adorno, Beuys und Habermas, dass es nach der NS-Katastrophe einen intellektuellen Neubeginn mit internationaler Ausstrahlung gegeben hat.

Die Welt verdankt den Deutschen Besseres als das Dritte Reich

“Der deutsche Genius” – es gehört eine gewisse Unbefangenheit dazu, einen Titel wie diesen für ein tausend-Seiten-Buch zu wählen und ihn mit Sachkenntnis einzulösen. Peter Watson, Autor bedeutender Studien über die Renaissance und die Geistesgeschichte des vergangenen Jahrhunderts, hat sich vorgenommen, die Stereotypen des britischen Deutschlandbildes zu erschüttern, wo noch immer zackige Wehrmachtsoldaten und blondbezopfte Gretchen über die TV-Bildschirme geistern.

In jenen Monaten des Jahres 1990, als die deutsche Einheit im Format “Zwei plus Vier” verhandelt wurde, rief die britische Premierministerin Margret Thatcher ein eminentes Historiker-Colloquium zusammen und legte den versammelten Professoren die Frage vor: “Haben die Deutschen sich geändert?” Peter Watson war nicht dabei.

Recht auf Unschuld und Pflicht zur Erinnerung

Er hätte wahrscheinlich geantwortet, dass die Frage falsch gestellt sei und dass Europa, der Westen und die Welt den Deutschen mehr und Besseres verdanken als die Erfahrung der Höllenfahrt von 1933 bis 1945. Die Deutschen von heute sieht er in ständiger Anstrengung, zwischen dem Recht auf Unschuld und der Pflicht der Erinnerung zu balancieren.

Gleichwohl, so merkt er an, “und es wird nicht jedem gefallen“, ist es das Argument dieses Buches, es sei an der Zeit, weiter zurückzuschauen als auf Hitler und den Holocaust. Deutschland hat mehr zu bieten als das Dritte Reich. Vom Glanz Johann Sebastian Bachs bis zur Theologie des gegenwärtigen Papstes sind wir umgeben von Ideen deutschen Ursprungs.” (Peter Watson: Der deutsche Genius.Eine Geistes- und Kulturgeschichte von Bach bis Benedikt XVI. Bertelsmann,München,49,99 €)

„Die Deutschen waren nach dem Horror des Dreißigjährigen Krieges die armen Verwandten des Westens geworden, England beherrschte die Meere, Frankreich das Land. Aber zwischen Johann Joachim Winckelmanns grundlegender “Geschichte der Kunst des Altertums” (1754) und der Zuerkennung des Nobel-Preises für Physik an Erwin Schröder (1933) stieg im Bereich der Kultur Deutschland auf: “einflussreicher im Reich der Ideen als Frankreich oder Großbritannien oder Italien oder die Niederlande oder die Vereinigten Staaten von Amerika”. Quelle: http://www.welt.de/kultur/history/article11694727/Warum-Deutschland-einflussreicher-als-England-war.html. (Grafiken, Vorwort und Einschübe von Michael Mannheimer)

(Anmerkung Michael Mannheimer:)

Gegen den Selbsthaß der Deutschen

Ein Deutscher hätte ein solches Buch niemals verfassen können angesichts des im Land immer noch grassierenden Selbsthasses, ohne von linken Journalisten dafür zerfleischt zu werden. Dass Watson ein Brite ist, ist ein Glücksfall. Kaum eine andere Nation wäre besser geeignet, Zeugnis über die Kultur- und Wissenschaftsnation Deutschland abzugeben. Immerhin ist England das Land von Isaak Newton, dem Entdecker der Gravitation, von Charles Darwin und des berühmtesten aller Schriftsteller, William Shakespeare – und war der entschiedenste Gegner und letztendliche Bezwinger des Hitlerschen Nationalsozialismus.

Wir Deutsche dürfen uns mental und psychologisch nicht länger auf die 12 Jahre des Dritten Reiches einengen lassen. Weder von uns selbst, und schon gar nicht von jenen Deutschen und Nicht-Deutschen, die die Abschaffung und Zerstörung unserer Nation und unserer Ethnie beschlossen haben. Es wird Zeit, dass wir wieder unser Haupt erheben und genauso stolz und selbstbewusst in die Zukunft schreiten wie es andere Völker ebenfalls tun.

Der jahrzehntelange Selbsthass, gezüchtet und genährt von Gegnern und Feinden Deutschlands aus dem überwiegend sozialistischen Lager, hat uns an den Rand des Abgrunds geführt. In ganzen 17 Jahren, also im Jahre2032 (Quelle: Innenministerium Sachsen), werden wir Deutsche zum ersten Mal in unserer Geschichte zur Minorität im eignen Land schrumpfen, wenn wir die von Linken gewollte und durchgesetzte Masseneinwanderung nicht stoppen und umdrehen werden.

Ständige Drohung mit der Nazi-Keule…

Wir Deutsche haben uns des Römischen Reichs und der Hunnenangriffe gewehrt, haben den 30jährigen Krieg überstanden und haben die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts überlebt. Wir werden aber die Masseneinwanderung, die nichts anderes ist als ein geschichtlich beispielloser Bevölkerungs-Austauschs, nicht überleben, wenn wir nicht im letzten Moment sämtliche Kräfte bündeln, um den Plan der Linken zu vereiteln, und als stolze Nation unser eigenes Schicksal und unsere Zukunft wieder selbst in die Hand nehmen.

Die mächtigste Waffe der linken Deutschland-Abschaffer ist die Drohung mit der Nazi-Keule. Mit ihr gelang es den Linken, jede Kritik an ihrer perfiden Politik bereits im Keim zu ersticken. Damit muss ab sofort Schluss sein: Wer den Nazi-Hammer schwingt, hat es verdient, mit demselben bedroht und beschuldigt zu werden. Denn die Nazis – NationalSozialisten – waren nicht Rechte, wie uns die Publizistik und Journalistik seit 1945 erfolgreich aber wahrheitswidrig eintrichterte. Nazis waren links, überzeugte Sozialisten, die jedoch einen nationalen, sozialistischen Weg einschlagen wollten anstelle des auf Weltherrschaft ausgerichteten internationalen Sozialismus eines Lenin oder Stalin.

…gegen die linken Deutschlandabschaffer wenden

Drehen wir den Nazihammer also um und richten ihn gegen jene, die ihn in Wahrheit verdient haben: Gegen die perfiden und verlogenen sozialistischen Deutschland-Abschaffer, die sich in allen Parteien und Medien, in den DGB-Gewerkschaften und nahezu allen Bildungseinrichtungen unseres Landes eingenistet haben und von dort aus als kleine, aber machtvolle Minorität unsere große und stolze Nation in den Abgrund treiben.

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Deutscher Genius – Deutschland ist mehr als 12 Jahre Finsternis

  1. karlschippendraht schreibt:

    …“Die mächtigste Waffe der linken Deutschland-Abschaffer ist die Drohung mit der Nazi-Keule…“
    Auch diese linke Argumentation kann man ganz leicht aushebeln , man muß sich eben nur mal diese Mühe machen , es ist garnicht so schwer , hat jedoch etwas mit politischem Rückgrat zu tun .

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  2. Martin_Luther_1517 schreibt:

    Hallo!

    Finsternis, die – wird am Schluss immer noch mit ,s` geschrieben. Siehe bitte auch Duden.de =
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Finsternis

    Nach der Korrektur lese ich mir den Artikel durch, stehe der Seite sonst sehr positiv gegenüber.

    MfG

    Der Martin – jetzt auch bei der AfD

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  3. conservo schreibt:

    Fehler sind menschlich. Ich bitte um Entschuldigung. Danke für den Hinweis. conservo

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