Investitions-Ruine BER – Aufzeichnungen aus einem Totenhaus

IMG_1008Von Peter Helmes

Nein, da gibt´s nichts mehr zu lachen. Und selbst das Heulen vergeht einem. Daß der Verdruß der Bevölkerung über ihre Politiker täglich größer wird, findet seine Nahrung in solchen Skandalen – welch ein harmloses Wort! – wie der BER, der Berlin-Brandenburgische Großflughafen.

Aus dem Lehrbuch des unfähigen Politikers

Es ist ein Stück aus dem „Lehrbuch des unfähigen Politikers“. Wieviel Tinte und Druckerpatronen sind schon vergossen worden, um zu beschreiben, was unbeschreiblich ist?! Da versagen der Reihe nach Geschäftsführungen und Aufsichtsräte, da weiß ein Unternehmen nicht, was das andere (schon) gemacht bzw. liegengelassen hat. Da werden Tausende (neuer) Koffer gekauft – zu Übungszwecken, obwohl noch keine Maschine abhebt oder landet. (Aber vorsichtshalber hat man wenigstens schon ´mal einen Koffer in Berlin.) Da werden Mietverträge für Geschäftslokale abgeschlossen, obwohl es keine Kunden gibt…IMG_1006

Ach, ich hab´ es satt, alles aufzuzählen, was nicht geht. Ziehen wir ein einfaches Fazit: Es geht nichts! Nix! Nada! Niente! Der International Airport reicht nicht einmal zum Dorffußballplatz (kein Flutlicht).

Das alles ist tatsächlich ein Skandal. Der eigentliche Skandal ist aber, daß diejenigen, die das Unheil verursacht haben, noch immer – oder wieder – am Drücker sitzen. Der in die Enge getriebene Aufsichtsratsvorsitzende Wowereit tritt zurück, dann tritt er auch als Regierender von Berlin zurück – um wohlgelaunt und gut gebräunt erneut die Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden zu übernehmen. Und die rot-roten Claqueure spenden ergebenst Beifall. Opposition? Gab´s nicht. Die CDU hielt sich zurück, sie würde ja vielleicht doch noch mal irgendwann man weiß es nicht eventuell hoffentlich doch mal wieder demnächst gebraucht und steht vorsorglich bei Fuß, um die Versagerriege aufzufüllen. Die Grünen? Seihe CDU. Die Knallroten? Hängen mit drin!IMG_1007

Nun keimt – ein bißchen wenigstens – Hoffnung. Die AfD ist mit einer kleinen Truppe in das brandenburgische Landesparlament eingezogen und hat sich doch tatsächlich vorgenommen, den „Großen“ auf die Finger zu schauen. Man darf ihnen Erfolg wünschen. Lesen Sie den Bericht eines AfD´lers, der mal nicht – wie das Falschwort oft gebraucht wird – „vor Ort“ war, sondern „am Ort“. Am Ort zu sein, müßte allen Berlin-Brandenburgischen Politikern zur Pflicht gemacht werden! Hier das bedrückende Zeugnis öffentlich-rechtlichen Versagens:

AfD´ler besuchten das größte gegenwärtige deutsche Steuergeldergrab unfähiger Berlin-Brandenburgischer SPD- und Linken-Politiker

Nach Recherchen von Andreas Kalbitz MdL, AfD-Landtagsfraktion in Potsdam (Brandenburg), wurden 1995 noch 1,12 Milliarden Euro veranschlagt, nun sind wir bei aktuell verlautbarten Gesamtnoten von 5,4 Milliarden, die aber schon im April 2014 zu 8 Milliarden berichtigt wurden (Fraktionsjournal Nr. 1/2015, S. 14).

IMG_1009Täglich(!) 80.000 € Kosten

Nicht nur, daß der BER, wenn er jemals fertiggestellt werden sollte, ein ewiges Zuschussgeschäft bleiben wird,  kostet jetzt schon die gegenwärtige Ruine die Berlin–Brandenburgischen Steuerzahler täglich 80.000 Euro.

Der Baupfusch des invaliden Beton- und Glas-Labyrinths ist einmalig im Nachkriegsdeutschland, seitdem „die Politiker“ anstelle eines kompetenten Bauriesen selber(!) die „Generalübernehmerschaft“ zu verantworten haben.

Im Nirwana: Wo ist denn der Lichtschalter? Wohin führen die Kabelkanäle?…

Tag und Nacht brennt zum Beispiel in den Riesenhallen überall Licht – weil kein Mensch mehr weiß, wie man es ein- und ausschalten kann.

Zahlreiche Kabelkanäle wurden verlegt, mit Leitungen angefüllt, von denen niemand mehr wußte, wo sie hinführen sollten, so oft wechselten Firmen und Auftraggeber, mittelständische Firmen wurden ausgeblutet und liegengelassen.

Erzfeind AfD 

Sorgsam wird bis heute von den rot–roten Filzokraten alles vertuscht – die Medien kläffen für sie im Chor und gehorchen, wie dressierte Pudel, aufs Wort. So drang bis jetzt nichts bis wenig an die Öffentlichkeit. Erst seitdem die AfD im Landtag sitzt, kommt langsam Licht (Licht???) in die Sache – und der rot–rote Einheitsfilz ist außer sich. Die AfD wird in Potsdam zum Erzfeind erklärt.

Die Flughafentragödie – die teuerste politische Baustelle der Republik – erreicht aber trotz roter Schweigegebote langsam die Öffentlichkeit. Die AfD forderte nun einen Sonderausschuß BER (afd-fraktion-brandeburg.de).

IMG_1039An Bildung sparen, am Flughafen rausschmeißen

Der Bau des Flughafens BER gehört zu den größten Katastrophen der Verschwendung öffentlicher Gelder in der Geschichte der Bundesrepublik. An Bildung, Sicherheit und Kultur wird in den ärmsten Bundesländern Berlin und Brandenburg überall gespart – dafür warfen dort die Platzecks und Wowereits die Steuergelder aus persönlichen Prestigegründen mit vollen Händen aus dem Fenster.

Informieren Sie sich, damit aus Nachwende-Deutschland keine zweite Pleite-DDR wird !

Viel Spaß

Dipl.-Ing. W. Deinert, Berlin

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, CDU, Die Grünen, Die Linke, Medien, Politik, Politik Deutschland, SPD, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Investitions-Ruine BER – Aufzeichnungen aus einem Totenhaus

  1. Pingback: 99 Thesen

  2. Pingback: 99 Thesen

Kommentare sind geschlossen.