Diamant des deutschen Journalismus

Von altmod*)

Der linke Intellektuelle schreibt gewöhnlich so, als ob ihm das Universum auf die Hühneraugen treten würde. (Davila)

Journalistenwatch – “intellektuell verroht”?satire-neu-180x180

Ich gebe zu, dass ich mich immer auf den Rundbrief von „Journalistenwatch“ freue. Bekommt man doch Gelegenheit, gut recherchierte und zusammengestellte Artikel und Kommentare von weisungsfreien und tatsächlichen Qualitätsjournalisten wie Michael Klonovsky, Bettina Röhl, Roland Tichy, Alexander Kissler, Peter Helmes, Michael Paulwitz, Andreas Unterberger u.v.a. zu lesen; von Journalisten, unabhängig von der Mainstream-Schreibe. Schmeichelhaft für den Verfasser, auch schon mal Beiträge von altmod dort gefunden zu haben – dank Peter Helmes.

Jetzt musste ich doch erfahren, dass es sich bei „Journalistenwatch“ aus der Sicht eines Journalisten von einer Postille des „äußersten linken Rands“ um ein „intellektuell verrohtes“ Produkt handelt. Zu finden war dies in einem „Leitartikel“ der Frankfurter Rundschau zum geplanten NPD-Verbot und von dem „Chefkommentator“ und einer „Edelfeder“ des deutschen Journalismus verfasst. Ein gewisser Christian Bommarius schreibt hier:

„..Aber der Rassist der Gegenwart, der auf sich hält, kommt ohne (diese) Accessoires der Tumbenpartei (= NPD) aus.

Er findet seinen Platz am äußersten rechten Rand der AfD, wo ihn honorig gekleidete Repräsentanten der Partei wie beispielsweise Alexander Gauland mit Klassiker-Zitat und zivilem Handschlag begrüßen, oder montags in der Gemeinschaft der Pegida in Dresden oder als Teilnehmer einer Demonstration des Friedenswinters, einem Gemeinschaftsprojekt von Friedensbewegung, rechten Antisemiten und linken Verteidigern der Friedenspolitik Putins, oder als Kommentator auf der Website der rechtsextremen „politically incorrect“ oder als Leser der ultrarechten, intellektuell verrohten Website „journalistenwatch“, die sich der Unterstützung des stellvertretenden Sprechers der AfD, Hans-Olaf Henkel, erfreut. Die Behauptung, Ausländerhass, Islamophobie und Antisemitismus seien „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen, ist keineswegs eine Phrase, sondern die zutreffende Beschreibung der bedrückenden Wirklichkeit.

Dem ist mit keinem Parteiverbot beizukommen. Die Frage, ob die NPD verboten wird oder nicht, hat kaum noch Bedeutung. Denn der Rassismus in allen Schattierungen, die Bereitschaft zum Hass auf die „Lügenpresse“, „die Parteien“, „die Moslems“, „die Schwulen“ ist an keine Partei mehr gebunden. Sollte das Verbotsverfahren gegen die NPD scheitern, dann wäre das keineswegs mehr ein „Waterloo der Demokraten“, wie Guido Westerwelle noch vor ein paar Jahren befürchtete. Denn die NPD ist so oder so schon heute eine Partei von gestern. Keine Partei am rechten Rand bedroht die deutsche Gesellschaft. Die Gesellschaft bedroht sich selbst – aus ihrer Mitte.“

Jetzt wollen wir dem Verfasser dieser Zeilen zunächst doch die notwendige Ästimation zukommen lassen. So findet man bei einer Internet-Recherche u.a. Folgendes über ihn:

… Christian Bommarius schreibt vornehmlich Kommentare, Leitartikel und Meinungsbeiträge zu juristischen und gesellschaftspolitischen Themen für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau.

2008 erhielt er den Otto-Brenner-Preis als Gesamtwürdigung seiner journalistischen Arbeit. „Die Jury würdigt einen Autor, der mit seinen Kommentaren und Leitartikeln die Grund- und Freiheitsrechte verteidigt – scharfsinnig, pointiert und wunderbar geschrieben. Der Leitartikel galt einst als Diamant des deutschen Journalismus. Bommarius bringt ihn wieder zum Glänzen. Er ist mit seinen Meinungsartikeln ein journalistischer Widerständler: Er leistet Widerstand gegen den Abbau des Rechtsstaats.[…] Bommarius ist ein demokratisch gefestigter Schüler von Tucholsky und Ossietzky. […] Seine Arbeiten sind glanzvolle Attacken gegen eine Politik des Grundrechts-Abbaus, sie sind, Stück für Stück, wunderbare Werbung für Demokratie und Rechtsstaat.“

Es liegt mir ferne, die Frankfurter Rundschau als „intellektuell verroht“ zu etikettieren. Es handelt sich aber um ein Blatt – wie schon gesagt – vom äußersten linken Rand, das Zentral-Organ der bundesdeutschen Intelligenzija von der SPD bis zur „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“. Und eben nach deren Sicht betreibt der Kommentator B. seine

„…wunderbare Werbung für Demokratie und Rechtsstaat.“

Nur „die Mitte“ und fraglos alles, was rechts von der „Mitte“ zu sehen ist, stellen für seine Sicht von Demokratie und Rechtsstaat eine Gefahr dar, die es zu bekämpfen gilt. Er spricht von einer ihn „bedrückenden Wirklichkeit“.

In den monotonen Rezitationen der inzwischen bundesrepublikanisch-korrekten Intellektuellen über die Gefahren für die (demokratische) Gesellschaft gibt es nur ein Feindbild: alle, die nicht dem linken, ökologischen, „humanistischen“, politisch-korrekten Weltbild anhängen. Die alle scheinen aber bei den „Attacken gegen eine Politik des Grundrechts-Abbaus“ des FR-Schmocks ausdrücklich ausgeschlossen. Sind es doch Rassisten und Nazis allesamt – von der AfD bis Pegida, von „politically incorrect“ bis „Journalistenwatch“: der rechte Rand, der jetzt auch schon „Mitte“ heißt.

*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de) und häufig auf „conservo“ vertreten

www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Diamant des deutschen Journalismus

  1. nwhannover schreibt:

    Waren es vor Jahren nur einzelne (NPD, REP,DVUler) die sich getraut haben zu sagen was los ist sind es nun auch andere. Hier ist die Rechnung der „Lügenpresse“ zu manipulieren nicht aufgegangen. Das ärgert diese Leute enorm, ist doch jahrelange Arbeit sinnlos geworden. Nun muß diese Entwicklung nur noch mit einem finalen Ereignis explodieren. Dann werden andere an den Pranger gestellt…“Ein gewisser Christian Bommarius schreibt hier:“)…..eventuell

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  2. nwhannover schreibt:

    Hat dies auf nwhannover rebloggt.

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  3. karlschippendraht schreibt:

    Nach einem politisch überdurchschnittlich bewegtem Leben ist mir schnell klar, wo Bommarius politisch angesiedelt ist. Auf keinen Fall bei der Intelligenz sondern beim Intellektualismus , das ist ein gewaltiger Unterschied. Und Demokrat ist er auf keinen Fall denn sonst würde er jede andere Sichtweise nicht gleich verteufeln. Seinen Äußerungen nach würde ich ihn in deutlicher Nähe zum Linksfaschismus ansiedeln. Aber er findet immer wieder Menschen die ihm auf den Leim gehen weil eben im vornehmlich westdeutschen Volke der unsinnige Irrglaube verankert ist daß Links gleich Sozial wäre.

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