Evangelisches Genderzentrum – Attacken gegen Birgit Kelle und Gabriele Kuby

Von Peter Helmes

Wieder einmal hatte Klaus Hildebrandt, ein streitbarer Katholik, den Mut, wider den Zeitgeist zu löcken: Claudia Janssen, eine Apologetin des Neuen Menschen und Leiterin(!) des „evangelischen Genderzentrum“, meinte, die renommierten Schriftstellerinnen Birgit Kelle und Gabriele Kuby in einem Pamphlet schlicht niedermachen zu müssen. Hildebrandt griff – wieder einmal – beherzt zur Feder und schrieb sowohl der GenderIn Janssen als auch Heinrich Bedford-Strohm, dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (seit 30. Oktober 2011), deutliche Briefe ins Stammbuch.

Genderzentrum und christliche Kirche – ein Widerspruch

Eine Zwischenbemerkung (von P. H.) sei erlaubt: Was hat eigentlich ein „Genderzentrum“ in einer christlichen Kirche zu suchen? Lehrt und lernt man da nicht mehr, Gott habe „den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, geschaffen als Mann und Frau…“ (Gen 1,26f)? Steht da ´was von LSBTTIQ? Steht da ´was von der Freundin Jean-Paul Sartres, Simone de Beauvoir: „Menschen werden gleich geboren und erst durch (falsche) Erziehung zu Mann und Frau“? Nein, der ganze Genderquatsch läßt sich weder mit der Bibel rechtfertigen noch erst recht mit der Bibel vereinbaren. Kelle und Kuby haben also völlig recht mit ihren Attacken auf das „Umprogrammierungsprogramm“ zur Züchtung des Neuen Menschen.)

Hier der Originalbrief von Hildebrandt an Janssen (Hervorhebungen und Zwischenüberschriften von P. H.):

(Von: Klaus Hildebrandt [mailto:Hildebrandt.Klaus@web.de], Gesendet: Mittwoch, 22. April 2015 23:49

An: Claudia.Janssen@sfg.ekd.de, Cc: info@sfg.ekd.de

„Betreff: Ihre Attacken gegen Birgit Kelle und Gabriele Kuby)

Gabriele Kuby

Gabriele Kuby

Sehr geehrte Frau Janssen, ich musste zuerst herzhaft lachen, als ich den gestrigen Beitrag auf KSBB (ksbb-bayern.de/wordpress/21-04-2015-gender-theoretikerin-janssen-ekd-macht-front-gegen-birgit-kelle-und-gabriele-kuby/) zu Ihrer Kritik an Birgit Kelle und Gabriele Kuby las. Inzwischen glaube auch ich, dass es gut ist, wenn Leute wie Sie sich des Themas Gender annehmen; denn es muss endlich mal ganz breit, nüchtern und unerschrocken ausdiskutiert werden – letztendlich auch vor dem Hintergrund der horrenden Kosten und der Verschwendung von Kirchengeldern dient dieser Schwachsinn doch nur der persönlichen Selbstverwirklichung bei hoher Entlohnung. Wenn Sie so auf „Vielfalt“ stehen, dann ist das Ihre legitime Privatsache, aber machen Sie doch keine Frauen nieder, die sich ihrer biologischen und völlig natürlichen Rolle als Frau und Mutter stellen und dies selbstbewusst und auch gerne tun.

Nein, die beiden Damen sind für unsere Gesellschaft wertvoll und haben meine volle Unterstützung. Mir fehlt es an Adjektiven und Superlativen; denn sie sind einfach wunderbare, selbstbewusste Menschen (und obendrein auch noch gut aussehend). Man sollte Ihr Gender-Studienzentrum schnellstmöglich einstampfen und das Geld stattdessen z.B. für den Kinderschutz, den Kampf gegen Pädophilie, Linksextremismus oder die Speisung von muslimischen Flüchtlingen einsetzen, von denen es zurzeit ja so viele in unserem Lande gibt. So viel Geld für so wenig produktive Arbeit zu „verdienen“, hätte auch Martin Luther sicherlich nie für möglich gehalten. Bereits am 24.06.2014 hatten Sie mir mitgeteilt, „Gender will vor allem darauf aufmerksam machen, dass wir es nicht nur mit zwei Geschlechtern zu tun haben, sondern mit einer Vielfalt von Geschlechtern und Lebensformen.“ Haben Sie eigentlich nichts Besseres zu tun?

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Gender & Co: „skurrile und abartige Ideologie“

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Jesus Christus eine so skurrile und abartige Ideologie wie Gender und die Förderung von Homosexualität von irgendeinem Menschen oder Gruppe von Menschen je abverlangte, im Gegenteil. Sie dichten sich da nur ´was zusammen. Kelle und Kuby sind wunderbare und respektierte Frauen, die wissen, wo’s langgeht. Ich würde mir innigst wünschen, wenn eine der beiden das Bundesfamilienministerium übernähmen, womit sich vieles ganz schnell wieder zum Besseren wenden würde. Aber bitte sagen Sie es ihnen nicht. Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt“

Hildebrandt reagierte damit auf einen Brief, den ich hier gerne wiedergebe (Gesendet: Freitag, 24. April 2015 um 17:03 Uhr, von: / An: „Klaus Hildebrandt“, Betreff: Re: Fw: AW: Ihre Attacken gegen Birgit Kelle und Gabriele Kuby): „Ich habe Ausschnitte über den Text von Frau Jansen zum Thema Gender in Ihrer Zeitung gelesen – und schäme mich, dass ich evangelisch bin! Wir sind Männer und Frauen, als solche geschaffen und zueinander gestellt.

Das Konstrukt „Gender“, das Frau Jansen vertritt und auf dessen Hintergrund sie ernsthafte Frauen und Männer versucht, in eine „Schmuddelecke“ zu stellen, die sich gegen derartige Theorien wehren, ist einfach nur unnötig. Aber wenn man sonst keine Problem hat, macht man sich solche… Nur wie das „Genderleben“ mit dem erstarkenden und von Ihnen offensichtlich geförderten Islam zusammengehen soll, ist mir ein Rätsel!“

Am 24.04.2015 um 16:37 schrieb Klaus Hildebrandt:

„Dazu gab es viel Zustimmung und „das ist auch gut so!“  Hier exemplarisch ein Kommentar, der die wichtigsten Punkte ins Licht rückt.

VG Klaus Hildebrandt,Gesendet: Freitag, 24. April 2015 um 11:08 Uhr, Von: / An: / Cc: info@sfg.ekd.de

Betreff: AW: Ihre Attacken gegen Birgit Kelle und Gabriele Kuby

Sehr geehrte Frau Janssen, den Ausführungen von Hr. Hildebrandt kann ich nur von Herzen zustimmen. Es ist traurig zu sehen wohin unsere Schwesterkirche mit diesem Gender-Irrsinn triftet. Ich verweise nur kurz und knapp auf einige Ausführungen hierzu von Papst Franziskus. Es lohnt sich, darüber mal nachzudenken, denn die Demontage der Elternrechte ist Teil des perfiden Genderprogrammes. Im Gegensatz zu Ihnen haben Gabriele Kuby, Birgit Kelle und viele andere großartige Frauen dies erkannt. Es werden täglich mehr!

Diese EKD-Politik ist leider auch ein Schlag gegen die Ökumene in Deutschland und weltweit.

Die Gender-Ideologie ist eine dämonische Rebellion gegen die göttliche Schöpfungsordnung, so ist sie von ihren ideologischen Erfindern, Zieheltern und Propagandisten auch klar gemeint. Es ist erschütternd wenn dies von Christen so nicht erkannt wird, oder schlimmer noch, erkannt und trotzdem indoktriniert wird.

Bei allem Respekt, diese Genderarbeit ist nicht nur überflüssig, sondern sehr schädlich für unsere Gesellschaft.Ich kann Ihrer EKD nur wärmstens empfehlen, es wie die Norweger zu machen und den Gender-Instituten alle finanziellen, staatlichen Mittel und die politische Unterstützung zu entziehen. Verzeihen Sie meine Offenheit, aber es ist an der Zeit, Klartext zu sprechen.

Ansonsten bleibt mir nur noch, Ihnen und vor allem Ihrem Dienstherrn reichlich Gottes Segen zu wünschen. Adam.

Herzlichen Dank, lieber Herr Hildebrandt, für diese mutigen Worte!

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Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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