Grüne Polit-Nieten – total kritikunfähig

Von Peter Helmes

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt war (und ist) in ihrem jungen Leben schon vieles, zum Beispiel Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages (von Oktober 2005 bis Oktober 2013), Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl 2013, seit Oktober 2013 (neben Anton Hofreiter) Vorsitzende der Bundestagsfraktion ihrer Partei (ein Amt, das sie bereits von 2002 bis 2005 neben Krista Sager bekleidet hatte), Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und somit Mitglied im Rat der EKD (2009-2013) und widerspricht nicht, wenn man sie als „Theologin“ bezeichnet.

Das ist so falsch und so lächerlich wie die Bezeichnung „Dramaturgin“ für die Bundesbetroffenheits-Beauftragte und nun Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth. Letztere hat ganze zwei Semester Dramaturgie studiert, Göring-Eckardt immerhin ein paar Semester mehr Theologie. Beide sind also keine „Dramaturgen“ oder „Theologen“. „Mundus vult decipi, ergo decipiatur“ (röm. Rechtssatz: „Die Welt will betrogen sein, also sei sie betrogen.“) Auch falsche Titel bzw. falsche Berufsbezeichnungen machen etwas her. Man sollte sich abgewöhnen, über die Qualifikationen von Politiknieten allzu viel nachzudenken. Auffällig ist nur, daß diese Spezies gerade bei den Grünen besonders verbreitet zu sein scheint. Und bei vielen geht es eh nach dem „ABBA-Prinzip“: Abitur – Bafög – Bundestag – Altersversorgung. (Der Grüne Vorzeige-Außenminister J. Fischer hat zwar gar nichts gelernt, war zumindest jedoch Taxifahrer. Immerhin.

Brief (gegen noch mehr Einwanderung) zensiert

(Fehlende) Sachkunde hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen neuerlich ergriffen. Es geht um das Lieblingsprojekt ihrer Partei, die „Flüchtlinge“. Katrin Göring-Eckardt hält die Prognose der Regierung von 300.000 Flüchtlingen in diesem Jahr für viel zu niedrig. Sie erwartet mindestens 500.000 neue Asylbewerber.

Aus einem Interview von RP-Online mit der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Katrin Göring-Eckardt *):

Wie viele Flüchtlinge erwarten Sie?

Göring-Eckardt: „Die Bundesregierung liegt mit ihrer Prognose von 300.000 neuen Flüchtlingen in diesem Jahr sicher zu niedrig. Die Herausforderung ist größer. Deutschland sollte eher mit 500.000 neuen Flüchtlingen kalkulieren.“

Tut Deutschland hier schon genug?

Göring-Eckardt: „Nein. Deutschland kann und muss mehr Flüchtlinge aufnehmen. Die Kommunen brauchen bei der Flüchtlingshilfe dringend mehr Unterstützung des Bundes – das heißt mindestens eine Verdoppelung der bisherigen 500 Millionen Euro pro Jahr. Wir brauchen strukturelle Veränderungen: Der Bund muss den Kommunen dauerhaft die Kosten für Gesundheitsversorgung und für die Erstunterkünfte der Flüchtlinge und beim Deutschunterricht abnehmen.“

Einen offenen Brief gegen diese Forderung zensierte die Grüne kurzerhand. Sie hätte ihn lesen sollen. Hier ist der Text:

Der blockierte Meinungsaustausch – oder: Zensur heißt heute „Netikette“

Susanne Kablitz, Vorstandsvorsitzende des „Instituts für klassischen Liberalismus“, schrieb daraufhin einen Offenen Brief an die Fraktionsvorsitzende der Grünen:

Liebe Frau Göring-Eckardt,

vor wenigen Stunden habe ich Ihnen zu Ihrem Verhalten einen offenen Brief geschrieben und diesen auf Ihrem Account veröffentlicht. Nach nur wenigen Sekunden bekam ich den “freundlichen Hinweis”, dass ich “bitte die Netikette” zu beachten hätte. Daraufhin schrieb ich Ihnen, dass mir Ihre Netikette “wurscht wäre” und Sie sich bitte um Ihr Gewissen kümmern sollten, sofern denn eines vorhanden wäre.

Dieser Eintrag sowie der offene Brief von mir wurden umgehend gelöscht, ich wurde auf Ihrem Account blockiert.

Liebe Frau Göring-Eckardt, es mag Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, dass Sie auch von meinem Steuergeld finanziert werden. Es ist daher eine bodenlose Unverschämtheit, wenn Sie die Bürger in diesem Lande, an deren Wohl Sie angeblich interessiert sind, auf diese Art behandeln, nur weil diese Sie in Ihrem Tun kritisieren. Und was noch viel erstaunlicher ist: Habe ich den wunden Punkt getroffen? Warum regieren Sie so wie Sie reagieren? Sind Sie womöglich gar kein solcher Gutmensch wie Sie sich darstellen?

Der offene Brief:

Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

wie RP-Online in ihrer Ausgabe am heutigen Donnerstag berichtet, haben Sie ein „bewegendes“ Interview zum Besten gegeben. Dort verlautbaren Sie, dass Deutschland mit rund 500.000 Flüchtlingen rechnen sollte und dass dies mindestens eine Verdopplung der bisherigen anvisierten 500.000 Euro pro Jahr bedeuten wird. Diese Verdopplung liegt in den Kosten für die Gesundheitsversorgung, der Zurverfügungstellung von Erstunterkünften und dem benötigten Deutschunterricht begründet. Sie sagen dort weiterhin, dass Deutschland sich das leisten kann und wir auch eine moralische Verpflichtung dazu haben.

Liebe Frau Göring-Eckardt, leider lässt es meine gute Erziehung es nicht zu, Sie als das zu bezeichnen, was Sie meiner Meinung nach sind.

Es ist an Frechheit und Verlogenheit kaum zu überbieten, was Sie von sich geben … denn ich behaupte: Es geht Ihnen nicht im Geringsten um das Schicksal der Flüchtlinge, ganz im Gegenteil. Jeder Einzelne von diesen Menschen geht Ihnen ganz gehörig am Allerwertesten vorbei. Das, was Sie beabsichtigen ist nichts anderes, als das Elend der Menschen, die aus armen (durch korrupte, sozialistische Regierungen und dem daraus entstehenden Ungemach gepeinigt) Gegenden fliehen, dazu zu nutzen, um Ihren nächsten Wahlerfolg zu sichern.

Deutschland kann sich Ihre vermeintliche Gutmenschlerei überhaupt GAR NICHT leisten. Deutschland hat über zwei Billionen offene Schulden und über sieben Billionen, wenn man die realen, wirklichen Zahlen heranzieht. Deutschland ist pleite, liebe Frau Göring-Eckardt, was vor allem dem Umstand geschuldet ist, dass wir beständig so tun, als ginge es uns gut und könnten uns den gesamten Irrsinn, den Sie und Ihre Politkollegen uns einbrocken, auch nur im Entferntesten leisten, während die Schulen in diesem Land verfallen, die Infrastruktur in einem erbarmungswürdigen Zustand ist und in immer mehr Familien beide Elternteile arbeiten müssen, damit es (nach Steuern und Abgaben, die u. a. Ihr Dasein sichern) überhaupt noch zum Leben reicht. Und Sie “plappern” davon, dass es Deutschland “gut geht”!

Menschen aufzunehmen, denen zu helfen, die in Not sind, ist ein ehrenwertes, ein menschliches, ein wichtiges Gebaren. Und sicherlich sind viele Menschen in diesem Land bereit zu helfen, wenn es notwendig ist.

Es ist allerdings ein widerwärtiges Gebaren, wenn man wie Sie und Ihresgleichen dafür das Geld fremder Menschen stiehlt und so tut, als hätte man darauf ein Anrecht. Weil man es wie Sie gewohnt ist, sich mit dem erwirtschafteten Geld fremder Menschen ein auskömmliches, sorgenfreies Leben zu machen. Ein Leben, wo das Gutmenschentum sich so einfach realisieren lässt. Weil es Sie nichts kostet. Weil es sich so herrlich auf fremder Leute Kosten leben lässt.

Frau Göring-Eckardt, was Sie tun, ist widerwärtig.

Sie benutzen die Moral der Menschen, um sich selbst in ein gutes Licht zu rücken. Sie nutzen das Ehrgefühl der Bevölkerung, um deren Geld auszugeben, was Ihnen nicht gehört.

Sie schaffen SCHULD bei den Bürgern in diesem Land. Schuld, die SIE und Ihresgleichen in ihren jeweiligen Funktionen auf sich geladen haben. Nicht die Bürger.

SIE innerhalb der Partei haben Waffen geliefert. Sie innerhalb der Parteien haben Kriege befürwortet. SIE und Ihresgleichen haben „demokratisiert“. SIE und Ihresgleichen haben überall auf der Welt Herrscher und Beherrschte gespielt. SIE und Ihresgleichen glauben etwas Besseres zu sein als andere, die Beglücker der Welt. SIE und Ihresgleichen waren und sind es. WIR tragen keine Schuld und keine Verantwortung. SIE und Ihresgleichen tun das!

SIE und Ihresgleichen benutzen die Menschen hier und dort gleichermaßen. Und das, liebe Frau Göring-Eckardt, ist widerwärtig und ekelhaft.

Dieser Brief ist ein offener Brief und wird entsprechend behandelt.

Mit freundlichen Grüßen, Susanne Kablitz, Vorstandsvorsitzende Institut für klassischen Liberalismus (*) Quelle: mmnews.de/index.php/politik/43132-gruene-brief (vom 24.04.2015)

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Grüne Polit-Nieten – total kritikunfähig

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. regentraum schreibt:

    Hat dies auf kantodeaschrift rebloggt.

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