Europa: Illegale Einwanderung stoppen – Afrikanern zuhause helfen

Von Freddy Kühne

Für bis zu 15.000 Dollar organisieren kriminelle Schlepperbanden in Afrika die Ausreise aufs Mittelmeer – wohlgemerkt ohne Reiserücktrittsversicherung und ohne die Aussicht auf ein 5-Sterne-Hotel.Einwanderer

Dafür aber bekommen die Auswanderungswilligen die vage Hoffnung auf ein Asyl-Verfahren im gelobten Paradies Nordeuropas: Dort wo man ohne Arbeitserlaubnis komplett vollversorgt ist – Wohnung, Heizung, fließend Wasser, medizinische Vollversorgung und annähernd 300 Euro Taschengeld (Mobilitätsgeld) pro Kopf in bar inklusive: aus afrikanischer Sicht also das Schlaraffenland auf Erden. Von diesem Geld werden viele ihren 15.000 Dollar Kredit zurückbezahlen – oder einen Teil des Geldes in ihre Heimat zu ihren Familien senden.

Manche kommen gar aus dem befriedeten Ex-Jugoslawien , wohlwissend, hier keine Chance auf eine Anerkennung auf politisches Asyl zu haben: Doch ist der Anreiz, hier für 12 Monate oder etwas länger zu leben und dann pro Kopf der eingereisten Familie das oben genannte “Taschengeld” zu beziehen, sehr groß: Der ein oder andere Hausbesitzer repariert damit in der Heimat dann das defekte Dach.

Nun hat unser Staat selbst Billionen von Schulden, die Kommunen können die Infrastruktur – beispielsweise öffentliche Bäder und Gebäude sowie Straßen – nicht mehr erhalten und schieben und vergrößern ihren Instandhaltungsrückstau.

Ähnlich geht es Land und Bund mit dem öffentlichen Verkehrsnetz.

Rechnet man noch die vom Staat übernommenen Schulden der Banken und der sogenannten Eurorettungsfonds EFSF und ESM hinzu, sowie die Target-2-Salden der Bundesbank bei der Europäischen Zentralbank und nicht zu vergessen den 27 Prozent Anteil der Bundesbank an den Anleihekäufen der EZB, sitzt auch Deutschland auf einem unbezahlbaren Berg an Schulden.

Diese Schulden sind vom gemeinen Steuerzahler zu bezahlen.

Und oben drauf kommen dann für Kommunen einer Größe zwischen 150.000 bis 170.000 Einwohnern mit einem Schuldenberg von 1 Milliarde Euro dann jährlich steigende Ausgaben (in 2015 geschätzt ca. 7 von 10 Millionen pro Jahr für Versorgung und Objektkosten ohne Verwaltungsaufwand, Tendenz steigend) für illegale Einwanderer (denn das sind ca. 70 Prozent derjenigen, die fälschlicherweise als Flüchtling bezeichnet werden; lediglich 25 bis 30 Prozent fallen tatsächlich unter den Asyl- und Flüchtlingsstatus), wobei den Kommunen im Bundesland NRW nur eine Refinanzierungsquote von ca. 20 bis 25 Prozent durch Bund und Land gegenüberstehen.

Probleme Afrikas in Afrika lösen!

Europa muss daher seine geostrategischen Interessen über das Mittelmeer hinaus ausdehnen und die in Afrika von korrupten Eliten und Clans überwiegend hausgemachten Probleme mit wirtschaftlichem und sicherheitspolitischem Druck angehen.

Im ersten Schritt jedoch sollte Europa die Zahl der Marineschiffe im Mittelmeer erhöhen, um so die Boote der kriminellen Schlepper in die Starthäfen zurückzueskortieren: So wird das Geschäft der kriminellen Schlepper am ehesten zerstört, da sie es einerseits mit der Wut der betrogenen Auswanderungswilligen zu tun bekommen werden. Zugleich wird für alle anderen Auswanderungswilligen ein klares Zeichen der Abschreckung gesetzt. Selbstverständlich sind Ertrinkende von der Marine zu retten – aber dann ebenso direkt in den Starthafen zurückzubringen.

Nur auf diese Art kann die illegale Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme gebremst oder sogar gestoppt werden. Australien hat bereits gezeigt, dass es funktioniert.

Wer nun entgegnet, daß dann die Flucht von politisch oder religiös Verfolgten damit auch unmöglich gemacht wird, dem sei gesagt: auch in Afrika gibt es sichere Länder: Und diese Länder – wie beispielsweise Marokko, Tansania und Südafrika, gilt es durch verstärkte wirtschaftliche und politische sowie sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu stabilisieren und zu stärken:

Die Lösung der Probleme Afrikas kann dauerhaft nur in Afrika selbst erfolgen. Dazu sollte die Europäische Union eine entsprechende Strategie gemeinsam mit afrikanischen Partnern entwickeln und umsetzen. Die Ablösung des EU-Freihandelsabkommens EPA mit Afrika durch ein auch für Afrika faires Abkommen wäre ein erster und wichtiger Schritt dazu.

Die massive, millionenfache Flucht von Menschen aus Afrika jedenfalls ist keine Lösung für die Probleme: Sie überfordert Europa kulturell und finanziell ebenso, wie es durch geistige Auszehrung (BrainDrain) Afrika schwächt.

Und auch für die europäische Wirtschaft sind solch massive Zuwanderungen aus Afrika und dem Nahen Osten zukünftig nicht erforderlich: Durch die steigende Robotisierung und Digitalisierung der Wirtschaft werden viele weitere Arbeitsprozesse wegrationalisiert, die dann vollautomatisch durch miteinander kommunizierende Maschinen (Stichwort Industrie 4.0) erledigt werden. Hinzu kommen Arbeitslosenraten in Südeuropa von 10 bis 25 Prozent – die Jugendarbeitslosigkeit liegt teilweise sogar noch darüber…

Zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas jedoch braucht Afrika seine gut ausgebildete untere Mittelschicht. Um deren Potential dort freizusetzen, müssen die afrikanischen Staaten und vor allem die bisher regierenden Eliten dazu gebracht werden, ihre Gesellschaften zu reformieren: Nur Wettbewerb, Transparenz und Mitsprache werden diese Länder voranbringen. Die bisherige Clan- und Vetternwirtschaft der Eliten muß dieser Entwicklung weichen.

*) Freddy Kühne betreibt das Blog 99 Thesen, Christlich liberal konservatives Blog

http://www.conservo.wordpress.com

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Europa: Illegale Einwanderung stoppen – Afrikanern zuhause helfen

  1. wreinerschoene schreibt:

    Es ist ja von der Sache her ein riesen Unfug. Einfach mal den Versuch starten, von Hamburg nach München umzuziehen und dann versuchen einen Job zu finden. Die Anerkennung des Berufes bzw. des Studiums ist eine Farce. Wie will man das bei den ganzen Migranten regeln, bzw. den illegalen Ausländern? Wird da anders gehandelt? Von wegen Fachkräfte die gebraucht werden, sie müssen erst durch diese Anerkennung des Berufes, falls überhaupt einer vorhanden ist. Es geht denen besser als zu Hause, und das ist das springende Komma. Jeder der herkommt und Asyl beantragt, hat erst einmal ein paar Wochen Zeit und vorallem das Geld besser zu leben als zu Hause. geht es dann evtl. an die Rückführung, sind sie eh verschwunden und melden sich erneut wo anders an und das Spiel beginnt von vorn. Man hat über Jahrzehnte versäumt die ins Land gepumpten Millionengelder zu kontrollieren, wohin sie gehen, und wer sie bekommt. Außerdem ist zum großen Teil die westliche Welt mit ihren sog. „Hilfsprogrammen“ schuld. So hat Europa die ganze Textilindustrie in Afrika kaputt gemacht, durch die Kleiderspenden die auch in Afrika für ein Apfel und ein Ei angeboten werden. Ganze Industriezwiege sind pleite gegangen, in Afrika. Spenden die für Kühlschränke ausgegeben und nach Afrika transportiert wurden, wurden nicht angenommen, weil die Einwohner Fernseher haben wollten. Eigene Erfahrung. Hilfe zur Selbsthilfe, daß waren richtige und nutzbringende Syteme.

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