Gegen die Zerstörung der Familie – ein Mahnruf aus der CSU

Von Peter Helmes

Nach dem Referendum in Irland wittern die Systemveränderer Morgenluft. Schluß mit dem „Familiengedöns“, freie Fahrt – sprich freier Verkehr – für alle, ob mit oder ohne Trauring! Und wenn schon Ehe, dann Homo-Ehe! Homo Ehe

So etwa ist die derzeitige Gefühlswelt der Gesellschaftszerstörer. Nahezu ungehindert – ungehemmt sowieso – streben sie ihrem Ziel zu: der Auflösung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Begleitet von einem nie dagewesenen Medienkonzert, unterstützt von „Bildungsplänen“ aller Art und angeführt von Menschen, die scheinbar keine sexuellen Hemmungen (aner-)kennen, droht eine Riesenwelle von Familienfeindlichkeit über uns hereinzubrechen – im Beiboot Volkserzieher der grünroten Art, „fortschrittliche“ Kirchenmänner und –frauen und selbstverständlich die ganze Queer-Riege der LSBTTIQ-Menschen.

Bloß nicht den Anschluß verlieren! Diese Furcht macht offensichtlich auch vor den Unionsparteien nicht halt. Daß CDU-Vize Jens Spahn zu den lautesten Befürwortern zählt, ist angesichts seiner zeitgeistigen Öffnung keine Überraschung. Es scheint auch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch die CSU der Homo-Karawane anschließt. „Der Entwicklung anpassen“, nennt man das.

Homo-Ehebefürworter auch in der CSU

Die CSU-Spitze hält sich (noch) zurück, aber unter der Decke gärt es. Die Befürworter der Gleichstellung von Hetero- und Homo-Ehe verspüren Aufwind. Fehlt nur noch der Rückenwind von Horst Seehofer, der für seine Wendefähigkeit ausreichend bekannt ist. „Wir haben in der CSU sehr wohl Diskussionen zu diesem Thema. Und wir verschließen uns selbstverständlich dieser Diskussion nicht“, sagt Gudrun Zollner, 54-jährige CSU-Bundestagsabgeordnete aus dem niederbayerischen Wallersdorf. Sie tritt offen für eine Ehe für alle ein. Die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung von Schwulen und Lesben ist einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit. Sie bekennt sich dazu auch daheim im ländlichen Raum.

Der „Konservative Aufbruch“ in der CSU mahnt

Der Zug Richtung Homo-Ehe nimmt Fahrt auf. Aufspringen oder Abspringen, Dampf machen oder bremsen? Die Fragen sollte die CSU unverzüglich klären. Der „Konservative Aufbruch“, also das Sprachrohr der konservativen Mahner in der CSU, sieht die Gefahr und warnt in einem eindringlichen Appell an die Partei:

„Die CSU-Führung muss sich unmissverständlich gegen die Tendenz zur Zerstörung von Ehe und Familie positionieren!

Nach der Volksabstimmung in Irland wurde erneut das Trommelfeuer linker Agitation gegen unser Grundgesetz und die in Artikel 6 besonders geschützte Ehe und Familie eröffnet. Wer die letzten Unterschiede zwischen der Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften beseitigen will, dem geht es in Wahrheit nicht um die Anliegen gleichgeschlechtlicher Paare, sondern um die Zerstörung der Ehe und Familie. Das Ideal des Grundgesetzes, einer lebenslangen Ehe von Mann und Frau mit gemeinsamen Kindern versteht sich selbstverständlich nicht als Abwertung anderer Lebensgemeinschaften, sondern als unverzichtbare Keimzelle unserer Gesellschaft und künftiger Generationen. Wer die grundgesetzlich geforderte Privilegierung der Ehe und Familie aufgibt, indem er sie Lebensgemeinschaften gleichstellt, die Kinder nur nach einer Adoption aufziehen können, zerstört die Autonomie der Familie, weil er Staat und Politik künftig schrankenlos bestimmen lässt, was Familie ist. An die Stelle der Eltern und ihres natürlichen Erziehungsrechts sollen „Vater Staat“ und „Mutter Gleichstellungsbeauftragte“ treten.

Vorsicht, linke Gesellschaftsveränderer!  

CSU-Bundestagsabgeordnete wie Dagmar Wöhrl und Bernd Fabritius, die „Ungleichheiten“ zwischen der Ehe und eingetragenen Lebenspartnerschaften abschaffen wollen, schaden unserer Partei in besonderem Maße, weil sie nicht nur die Gefahren für elementare Grundrechte, wie das elterliche Erziehungsrecht verkennen, sondern sich auch noch vor den Karren linker Gesellschaftsveränderer spannen lassen, wie die aktuelle Bundesratsinitiative des verfassungsfeindlichen, linksextremistischen Ministerpräsidenten Ramelow aus Thüringer zur Änderung von Artikel 6 des Grundgesetzes beweist. Ramelow hatte dabei sicher Lenin mit seinem berühmten Zitat im Sinn: „Wenn wir die Gesellschaft verändern wollen, dann müssen wir zuerst die Familien zerstören.“

Als christlich-konservative CSU-Mitglieder und CSU-Basisorganisation warnen wir die CSU-Parteiführung, nun auch in der Familienpolitik eine weitere Kehrtwende vorzubereiten und unverzichtbare Grundsatzpositionen unserer Partei einer durchsichtigen Medieninszenierung zu opfern. Wir fordern das CSU-Präsidium auf, sich unmissverständlich gegen alle weiteren politischen Versuche der schrittweisen Gleichstellung der Ehe und Familie mit anderen Lebensgemeinschaften zu stellen!

Wir freuen uns, dass wir als Konservativer Aufbruch in unserem Anliegen nicht nur auf eine überwältigende Unterstützung der CSU-Basis setzen können, sondern auch von prominenten CSU-Politikern wie z.B. Norbert Geis Rückenwind erfahren, der zurecht darauf hinweist, dass sich die Union noch 2001 eindeutig gegen das damalige Gesetz zur Einführung eingetragener gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausgesprochen und dagegen Verfassungsklage erhoben hatte. Norbert Geis räumt zwar ein, dass die Klage abgewiesen wurde, „in den Gründen hat das Gericht allerdings ausgeführt, dass die Ehe etwas anderes sei als die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft.“

Ehe ist Grundlage der Familie

Norbert Geis kritisiert auch zurecht das aktuell im Bundeskabinett beschlossene Gesetz: „Durch das jetzt vorgelegte Gesetz werden beide Institute soweit angeglichen, dass man den Unterschied nur noch mit der Lupe finden kann. Die Union darf sich diesem Trend nicht beugen. Es geht um den Kern unserer Kultur. Artikel 6 Grundgesetz versteht unter Ehe die dauerhafte Verbindung von Mann und Frau. Die Ehe ist Grundlage der Familie. Ehe und Familie sind in unserer Verfassung privilegiert. Sie gründen nicht nur in der jüdisch-christlichen Tradition, sondern sie sind Ordnungselement auch in anderen Gesellschaften mit anderen religiösen Wurzeln. Ehe und Familie sind eine anthropologische Konstante. Sie gehören zu den Voraussetzungen, auf denen unser Staatswesen ruht. Die Union darf nicht zulassen, dass diese Voraussetzung durch die Gleichstellung mit den gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften banalisiert wird.“ (Quelle: konservativer-aufbruch.de/die-csu-fuehrung-muss-sich-unmissverstaendlich-gegen-die-tendenz-zur-zerstoerung-von-ehe-und-familie-positionieren/)

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Gegen die Zerstörung der Familie – ein Mahnruf aus der CSU

  1. karlschippendraht schreibt:

    Die lesbische Schauspielerin Ulrike Folkerts hat hier eine Vorreiter-Rolle bei der Zerstörung der Familie übernommen . Sie verlangt öffentlich via Fernsehen in ziemlich aggresivem Ton : “ Man muß den Begriff Familie heute neu definieren “ !
    Seither schaue ich mir Fernsehfilme mit Ulrich Folkerts nicht mehr an .

  2. wreinerschoene schreibt:

    Deutschland besteht nur noch aus Sex und Moslems. den politische Alltag gibt es nicht mehr. Homos, Lesben und die anderen 50 verschiedenen Formen, wem interessiert es. Sollte man denken. NUR, wie bekommen diese Leute Kinder? Wo kommen die her? Es gibt also eine neue Klasse in Deutschland, die Ungezähmten, das sind die die Kinder bekommen, die die aus Leihmüttern bestehen, die von denen man Kinder kaufen, oder adoptieren kann. Damit auch die neue „Familie“ ihr ganzes Glück geniessen kann. Menschenhandel, so nannte man das früher. Wie weit ist es mit den „fortschrittlichen Kräften“ so wird das von Linken und Grünen genannt, in Deutschland gekommen. Da möchte ich lieber feindlich den sog. Fortschritt entgegen stehen. Kinder sind zur Ware mutiert, 1000 Kinder in den Fängen der Grünen, wie ist die Reaktion der meisten? Nichts, kein Schrei geht durch die Massen, so wie es vor Jahren bei den Kirchen war. Es ist anscheinend „normal“ geworden. Kinder werden ermordet, ausgesetzt usw. Die Strafe, ist niedriger als bei Steuerhinterziehung, obwohl es Mord ist. Fortschritt, nein danke.

  3. nwhannover schreibt:

    Hat dies auf nwhannover rebloggt.

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