Volksverhetzung…in Sachen „Homo-Ehe“ – auch nicht wegen Irland

Von Peter Helmes

„Volksverhetzung“ – ein schlimmer Vorwurf! Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) kennt in diesem Punkt keine Gnade: Wer sich eines Verstoßes gegen Paragraph 130 StGB schuldig macht, hat Dreck am Stecken.schwulenpärchen

Automatisch greift dieser Vorwurf „gegen rechts“, da „rechts“ grundsätzlich des Rechtsradikalismus verdächtig ist. Wie alles, was aus der „rechten Ecke“ kommt, gehört eine solche Sache zumindest auf den gutmenschlichen Prüfstand. Und damit ist jeder, der das irische Votum zur Homo-Ehe in Frage stellt, per se der Volksverhetzung verdächtigt; denn er hetzt mit seiner Meinung gegen die neue Norm der „Reformer“.

Der meines Lesern aus vielen kritischen Artikeln bekannte „altmod“*) nahm die Äußerungen der saarländische Ministerpräsident Kramp-Karrenbauer zum Anlaß, das Thema kritisch zu beleuchten:

„Als die Iren sich in einem Volksentscheid für die „Homo-Ehe“ aussprachen, meinte man bald, daß es aktuell kein gewichtigeres Problem gebe. Von dem Tag an bekam man im Viertelstunden-Takt über mehrere Tage in Nachrichtensendern wie HR 5, BR 5 usw. Meldungen und Meinungen über dieses Thema um die Ohren geschlagen. Es gab nichts mehr von Belang als: wann schließt sich Deutschland dieser Regelung an, wann bewegt sich die CDU in dieser Frage, wer kann da dagegen sein?

Prominente Grüne, speziell solche aus dem Päderasten-Milieu, witterten Morgenluft und trauten sich wieder aus der Deckung.

Soweit so gut (oder schlecht?), denkt man.

Die Hintergründe, warum die Iren so abstimmten, waren dabei belanglos; denn es ging unseren “Medienschaffenden” wohl um mehr.

Und da äußert sich dann eine prominente CDU-Politikerin, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Kramp-Karrenbauer, in einer m.E. ausgewogenen und zurückhaltenden Einschätzung folgendermaßen:

Homo EheWir sind uns alle einig, dass bestehende Diskriminierungen zwischen Ehe und Lebenspartnerschaft abgebaut werden müssen. Am Ende dieses Prozesses werden wir uns wahrscheinlich auch mit der Frage nach der Volladoption befassen müssen.Wir haben in der Bundesrepublik bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau. Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. Wollen wir das wirklich?

Man denkt, richtig! Was soll eine auf das Grundgesetz der BRD – und vielleicht der CDU verpflichtete Politikerin eigentlich anderes sagen.

Aber da brach ein Sturm los.

Von Seiten der SPD wurden diese Sätze umgehend dahingehend uminterpretiert, als hätte Frau K.-K. die Homo-Ehe auf eine Stufe mit Inzest und Polygamie gestellt.

Warum wurden eigentlich nicht noch „Päderastie“ oder „Sodomie“ auch in die Reihe der Anklagebegriffe gestellt?

Wohl aus gutem Grund.

Man meinte, nachdem sich auch die Spitzen der Partei-gebundenen Schwulenaktivisten von der CDU (Jens Spahn) bis zu den Grünen (Volker Beck) ausgiebig äußern konnten, würde Ruhe einkehren.

Weit gefehlt!

Eine Berliner Advokatin, ausgewiesene CSD-Repräsentantin, musste noch eins drauf setzen und die ob dieses Ausrutschers auf dem PC-Parkett irgendwie zu bedauernde Frau Kramp-Karrenbauer wegen „Volksverhetzung“ anzeigen.

Die Bezichtigung der Volksverhetzung in der Öffentlichkeit katapultiert den Beschuldigten auf das Niveau von Nazis und Rassisten, also dem übelsten Geschmeiß, wie es unsere buntesrepublikanische, politisch korrekte Öffentlichkeit mittlerweile definiert.

Frau Kramp-Karrenbauer stammt aus dem „katholisch-konservativen Milieu“ heißt es, und das ist inzwischen schon mal grundverdächtig hinsichtlich Konsens-Abweichungen im CDU-Milieu, darüber hinaus soundso.

Als ich das von der Anwältin in Sachen Schwulen und Lesben las, fragte ich mich, hat die nichts Besseres zu tun, als politisch und juristisch herum zu zicken? Ist die in ihrer Sozietät wegen Auftragsmangel unterbeschäftigt? Möchte die nur gerne ihren Namen in den Massenmedien lesen? Ist sie Rechts- oder Linksanwalt? Wird die dafür bezahlt? Von wem?

Ich schätze den Stand der rechtschaffenden Rechtsanwälte, aber bei derartigen Figur(In)en denkt sich ein Reaktionär schon gerne in frühere Zeiten zurück, um Tröstung zu finden.

Wie z.B. beim alten Soldatenkönig, diesem damals zeitgemäßen Despoten, der sich stets durch zahlreiche Eingaben und Memoranden von Anwälten belästigt fühlte, in seinem Edikt vom 16.11.1739:

„Wir alsdann einen solchen Advocaten, oder Procurator, oder auch Concipienten eines solchen Memorials, ohne Gande und Pardon aufhängen, und, zu mehrem Abscheu, neben ihm einen Hund hängen lassen wollen“.

Hoffentlich bekomme ich jetzt nicht eine Anzeige wegen „Mordaufruf“, mindest wahrscheinlich wegen irgendeiner „öffentlichen Herabsetzung“. Oder gar wegen „Volksverhetzung“?“

*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de) und häufig auf „conservo“ vertreten

www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Volksverhetzung…in Sachen „Homo-Ehe“ – auch nicht wegen Irland

  1. DIVISION C 18 schreibt:

    Hat dies auf NeueDeutscheMark2015 rebloggt.

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  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:


    Glück, Auf, meine Heimat!

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  3. wreinerschoene schreibt:

    Ich finde inzwischen reicht es, seit Monaten nur noch Schwule und Lesben, dazu Gender und grüne und linksverdrehte Denker. Es gibt kein anderes Thema mehr es sei denn Flüchtlinge. Haben wir in Deutschland keine wichigere Themen mehr. Ich bekam heute einen Mail von der CDU Redaktion da ich mich an der Umfrage wegen der Schwulenabstimmung in Irland beteiligte. Es klang so als müßt man mich zurecht rücken. Ok, wenn man es so will, so soll man, ob ich mir das Annehme ist die zweite Frage. Ich halt mich ans Grundgesetz, das ist mein Gesetz. Manchmal muss man sich aber fragen ob andere, einige Stufen höher, es auch tun. Es kommen da aber Zweifel.

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  4. Emannzer schreibt:

    Es wird immer finsterer in diesem Land. Ergänzend zur Treibjagd gegen Frau K.-K., hat man ja auch die Journalistin Ronja von Rönne („Welt“) am Wickel oder schmeißt eine Psychologin, die in einer westfälischen Zeitung einen Rat gab, gleich mal im vorauseilendem Gehorsam raus.

    Wenn man sich vorstellt, wie da aktuell mit den Frauen umgegangen wird, bekommt man eine vage Ahnung, was dem weißen heterosexuellem Mann hier in ’schland widerfährt.

    Keine gute Entwicklung …

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  5. leftwingedbastard schreibt:

    Da sie als pflichtbewusster Bürger „zeitgemäße“ Despotien kennen und schätzen gelernt haben: Schon mal darüber nachgedacht, was genau eine Herrschaft eigentlich zeitgemäß macht. Genau! Die Tatsache, dass sie da ist, dass sie herrscht! Und damit wäre Ihre Kritik an der derzeitigen politischen Herrschaft ziemlich „unzeitgemäß“, ziemlich unverschämt, ja, ganz und gar ungebührlich, denn Merkel und all die anderen „Kommunisten“ sind ja zweifelsohne gerade an der Macht. Was gibt’s da also zu kritisieren?

    @ wreinerschoene:

    Das Grundgesetz ist nicht „ihr“ Gesetz. Sie haben weder mit seinem Inhalt noch mit seinem Indieweltkommen irgendetwas zu tun gehabt. Als Bürger aber müssen sie sich bei Strafe daran halten. Das halte ich für ungemütliche Zustände.

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