Wem nützt das neue Russland-Feindbild ?

rußand1Von Bernd Stichler

Und der Haifisch , der hat Zähne und die trägt er im Gesicht. Und Mäcki der hat ein Messer doch das Messer sieht man nicht .

Früher hatten sie ein reales Feindbild-den Kommunismus.Heute bedroht der Islam die Menschheit, der trägt auch die Zähne im Gesicht,obwohl man uns ständig weismachen will daß er keine Zähne habe.Trotz der Tatsache daß man mit der Abwendung der islamischen Bedrohung eigentlich vollauf beschäftigt wäre, können es die Strippenzieher nicht lassen,Weltherrschaftsträume realisieren zu wollen.Deshalb faseln sie auch immer von einer führenden Rolle Amerikas.Da aber die Gefahr des Weltkommunismus nicht mehr gegeben ist, muss man eben eine neue Gefahr erfinden und die heißt Russland.Die Triebfeder für diese Hetze gegen Russland scheint ganz einfach eine unvorstellbare Raffgier und Herrschaftssucht gewisser US-Finanzkreise zu sein. Die Tatsache daß Russland als Sowjetunion mal eine faschistische Weltmacht war kommt diesen Kreisen heute argumentativ immer noch zugute.Das bedeutet jedoch absolut nicht daß die heutigen Aggressoren irgendwie moralisch besser sind als der Kommunismus.Der Kommunismus hat der Ostküste allerdings die Argumentationsgrundlage verschafft,sich als moralisch besser darstellen zu können.Die damalige Weltlage und die damaligen Kräfteverhältnisse hatten der Hochfinanz keine andere Wahl gelassen als die Überlegenheit einer freien Welt auch am Lebensstandard des einfachen Bürgers zu demonstrieren,besonders in der alten Bundesrepublik mit Blick auf deren geographische Lage.Und tatsächlich hatten wir damals auch in Westeuropa eine freie Welt, sowohl im ökonomischen als auch im zivil-bürgerlichen Bereich.Und die Sowjetunion als Ausgangspunkt und Zentrale des Kommunismus war der Mehrheit verhasst, nicht nur in der damaligen DDR sondern in allen sowjetisch beherrschten Vasallenstaaten die mit ihrer schwachen Kollektivwirtschaft noch das Sowjetimperium unterstützen mußten weil diese ja seine ganze Kraft für militärische Hochrüstung brauchte.Und dann ging diesem Sowjetfaschismus die Kraft aus und er brach zusammen.Die kommunistischen Regime in den Vasallenstaaten folgten auf dem Fuße und brachen gleichermaßen zusammen.Der Warschauer Pakt hatte aufgehört zu bestehen.Sofort witterten Finanzkreise der Ostküste Morgenluft zur Ausdehnung ihres Einflussbereiches.Während Frankreich und GB gegen eine deutsche Wiedervereinigung waren wurde die deutsche Einheit von den USA forciert.Und die Masse der Deutschen-auch ich-dachten damals in naiver Weise daß es sich dabei um einen Akt deutsch-amerikanischer Freundschaft handeln würde.Später kam die Erkenntnis,was wirklich dahinter steckte. Sollten sich in der zusammengebrochenen DDR die sogenannten Bürgerrechtler durchsetzen um diesen Staat bestehen lassen und lediglich etwas kosmetisch zu reformieren,dann wäre der Hochfinanz der Zugriff auf ganz Deutschland womöglich weiterhin verwehrt geblieben.Da jedoch das Volk anders entschied und eindeutig die deutsche Wiedervereinigung forderte, nutzten diese Finanzkreise sofort die sich bietende Chance und veranlassten die US-Regierung zur vollen Unterstützung der Wiedervereinigung.Damit war ganz Deutschland unter ihrem Einfluss.Also hatte die Unterstützung der deutschen Wiedervereinigung durch die USA absolut nichts mit deutsch-amerikanischer Freundschaft zu tun, wie wir damals glaubten sondern war eher gegenteilig motiviert,aus rein ökonomischem Interesse.Es hat etwas gedauert bis wir das erkannten.Und dann begann langsam dieser EU-Rummel.Wie hat man dabei die europäischen Völker belogen und getäuscht!Die einfachen Menschen waren der Überzeugung daß hier mit dieser EU endlich ein gleichwertiges und vor Allem unabhängiges Gegengewicht zu den USA geschaffen werden sollte.So wurde es jedenfalls suggeriert.In diesem Glauben ersuchten jetzt immer mehr osteuropäische Staaten um EU-Mitgliedschaft.Und auch hier unterstützten die USA jeden Antrag auf Mitgliedschaft.Dabei wurde die damals immer noch vorhandene Angst vor einem möglichen Wiedererstarken des Kommunismus geschickt als Mittel zum Zweck genutzt,den Völkern zu suggerieren daß nur eine Mitgliedschaft in der EU sie vor einer erneuten kommunistischen Unterdrückung bewahren könne. Die Realität jedoch entwickelt sich in eine andere Richtung.Die EU nimmt in erschreckender Weise mehr und mehr den Charakter einer EUdSSR an, eines total zentralistischen Gebildes mit immer mehr Souveränitätsverlust für die Mitgliedsstaaten.In Brüssel selbst jedoch werden kaum noch wirklich europäische Interessen verfolgt sondern man überschlägt sich dabei, amerikanische Interessen zu bedienen.Das Wohlergehen von Lehman Brothers ,Goldman Sachs u.s.w. mit dem Geld europäischer Völker zu sichern scheint die heutige Hauptaufgabe der EU zu sein.Und auf alle Fälle den USA als militärische Hilfstruppe zur Verfügung zu stehen.Bei Deutschland ist das einfach,da braucht man nur auf die Feindstaatenklausel zu verweisen und schon springen unsere Polit-Clowns.Die übrigen europäischen Staaten versucht man mit einer Russland-Phobie auf einen militärischen Konflikt einzustimmen.Es wird provoziert damit Russland reagiert.Und die verständliche russische Reaktion wird dann in eine Weltbedrohung umgedeutet.Die Regierungen der europäischen Staaten müssen dann in Erfüllung ihrer EU-Bündnistreue eine angebliche russische Weltbedrohung hinausposaunen, um den Völkern zu suggerieren daß das heutige Russland ein Weltaggressor wäre.Die Tatsache daß Russland nur in allzu verständlicher Weise auf eine erneute militärische Einkreisung reagiert wird wohlweislich verleugnet.Aber Eines ist wohl in der neueren Geschichte unumstritten : Den Völkern selbst haben Kriege noch nie genützt.Also können es doch nicht die Völker mit ihren einfachen Menschen sein, die hier den militärischen Konflikt suchen sondern irgendwelche Strippenzieher im Hintergrund,die von Kriegen profitieren. Aber wer ist das bloß?

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Wem nützt das neue Russland-Feindbild ?

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf NeueDeutscheMark2015 rebloggt.

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  2. Gerhard Bauer schreibt:

    „Den Völkern selbst haben Kriege noch nie genützt“. Das stimmt so nicht ganz, z. B. die Kolonialkriege der Briten verschafften auch den einfachen Menschen oder wenn man so will dem englischen Volk große Vorteile.
    Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es Gewinnervölker, dazu zählte auch die Bevölkerung der USA, von einem Volk kann man da nicht sprechen.

    Auch war die SU keine faschistische Macht, sondern eine kommunistische. Kommunismus/Kapitalismus (zwei Seiten derselben Medaille) und Faschismus standen sich als Todfeinde gegenüber, der Kommunismus/Kapitalismus hat gesiegt, der Faschismus verloren. Deswegen ist heute der Faschismus der moderne Teufel und nur deswegen.

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  3. karlschippendraht schreibt:

    Hallo Bauer Gerhard , danke für die Belehrung. Du weißt aber schon , wie ich das meine , wir kennen uns ja schon länger.

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    • Gerhard Bauer schreibt:

      Servus Karl,
      ich weiß schon wie Du das meinst.
      Übersehen darfst Du dabei aber nicht, dass in diesen, wie auch vielen anderen, auch die Söhne der gehobenen, herrschenden Schichten im Kampf fielen. In manchen Zeiten waren es Ritter/Adlige die den ersten und höchsten Blutzoll zahlen mussten. So wurden z. B. im Abwehrkampf gegen Einfälle aus dem Osten (Mongolen, Ungarn etc.) ganze Rittergeschlechter ausgerottet. Auch im 1. und 2. Weltkrieg fielen genügend Mitglieder der gehobenen Gesellschaft.
      Diese Dinge darf man nicht „nur“ von der Warte der Betroffenen aus sehen, sondern muss man auch von der Gesamtlage her betrachten und da kann es durchaus sein, dass Völker in ihrer Gesamtheit von Kriegen profitieren und diese manchmal im Interesse der Völker unumgänglich sind.
      Weiß-blaue Grüße nach Preußen
      Gerd

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  4. karlschippendraht schreibt:

    …….. z. B. die Kolonialkriege der Briten verschafften auch den einfachen Menschen oder wenn man so will dem englischen Volk große Vorteile…….

    Richtig !
    Vor allem den einfachen Familien wenn sie erfahren mußten daß ihre Söhne mit Glanz und Gloria für Queen und Britannien , also für die Interessen einer kolonialen abgehobenen, volksverachtenden Aristokratenclique gefallen sind .

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