Die Grünen – Spiel mir das Lied vom Verbot

Holger Douglas

Holger Douglas

Von Holger Douglas *)

Warum die Grünen für eine Wettbewerbsgesellschaft nicht tragbar sind

In den Aufsichtsräten von Unternehmen muß künftig auch jeweils ein Vertreter anderer Rassen und unbekannter neuer Geschlechter sitzen.

Eine solche Genderquote oder LSBTTIQ-Quote +) wollen die Rot-Grünen für Unternehmen in Baden-Württemberg verbindlich vorschreiben. So soll neben der Quotenfrau auch ein Quoten-Dingsbums sitzen. Die Unternehmen, die das nicht nachweisen können, sollen keine Aufträge der öffentlichen Hand mehr bekommen. Damit sollen Diskriminierungen auch von Transen und intersexuellen Menschen abgebaut werden. +) LSBTTIQ-Menschen: lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen)

Oh, bitte jetzt keine Panik, Blutdruck ‚runterfahren. Das ist ein Fake. Es stimmt nicht. Noch nicht – zumindest. Aber wer würde sich nicht wundern, wenn tatsächlich solche Direktiven aus hochbezahlten Ministerien kommen. Je weniger Rot-grün auf die Reihe kriegt, desto absurder die Vorschläge.

Und tatsächlich: Eine »LSBTTIQ-Quote« soll es im Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geben. Das ist tatsächlich ein ernst gemeinter Vorschlag. Die Sozialministerin in Stuttgart bekommt mittlerweile den Begriff »LSBTTIQ-Menschen« stolperfrei über die Zunge, verwechselt nichts mit LSD und zeigt sehr deutlich, daß sie ziemlich einen an der Waffel haben muß.

Das rot-grüne Kabinett in Baden-Württemberg verpulvert mal eben eine Million Euro für Initiativen in einem Plan »Akzeptanz und gleiche Rechte«. Damit wollen sich Kretzschmann und seine roten und grünen Getreuen wohl Wählerstimmen aus der Genderecke für den bevorstehenden Wahlkampf holen. Denn die sind in Baden-Württemberg nur deswegen dran gekommen, weil sich die CDU vor der letzten Landtagswahl selbst zerlegte. Und jetzt wird’s knapp.

Ziel jedenfalls sei es, Diskriminierung sexueller Minderheiten weiter abzubauen. Rot-grün geht davon aus, daß jeder zehnte Baden-Württemberger eine andere Orientierung als eine heterosexuelle haben soll, hat aber nicht verraten, was man genommen haben muß, um bei der Reise durch das Schwabenland auf einen solchen Gedanken zu kommen.

Wer bei den rot-grünen Spinnereien nicht mitspielen will, soll sanktioniert werden. Hochschulen beispielsweise, die sich in unaufgeklärter Haltung nicht entsprechend gendergerecht präsentieren wollen, kriegen eins auf die Finger; ihnen werden Sanktionen angedroht.

Da ist sie wieder, die alte Verbotsmasche.

Alles natürlich im Rahmen für Gesundheit gegen Mißbrauch von … ach, ist auch egal. ( Natürlich nicht von kleinen Kindern, die Pädophilen in den eigenen Reihen müssen schließlich geschont werden. Sie brauchen ihren Nachschub.)

Dafür jetzt eine Geschichte, die ebenso unglaublich, aber wahr ist. Wiederum nach Stuttgart: Jetzt haben Kretzschmann und seine Spießgesellen einen weiteren mutigen Schritt in Richtung Schutz vor Mißbrauch getan – nein, nicht gegen Rauschgift-Mißbrauch. Cannabis soll legalisiert werden, sondern gegen Alkohol. Pizzabringdienste dürfen von 22 bis 5 Uhr kein Bier, vor allem im Weinland Baden-Württemberg keinen Wein mehr ausliefern. Pizza trocken also für den baden-württembergischen Weintrinker, der noch abends eine Pizza will.

Auch an Automaten soll nachts kein Bier und Wein mehr verkauft werden dürfen. In Bremen will Rot-Grün dagegen Cannabis legalisieren. Da gerät wohl auch der aus Baden-Württemberg kommende Obergrüne Özdemir wohl ein wenig verkifft ins Schmunzeln über den gelungenen Streich und sicherlich auch über Kumpel Fritze Kuhn.

Der versucht im Stuttgarter Rathaus den Platz auszufüllen, den früher Größen wie Manfred Rommel besetzten. Eine seiner ersten Amtshandlungen und die bisher einzige ‚Großtat‘ des grünen OB war, im März 2013 das Wahrzeichen der Stadt Stuttgart zu schließen, den Stuttgarter Fernsehturm nämlich. Die Restauranträume in der gläsernen Kanzel in 150 Meter Höhe, in denen viele Menschen begeistert aßen, Feste feierten, heirateten und den Rundblick genossen, stehen heute leer.

Der Anlaß: Brandschutzbestimmungen, denen der Turm nicht mehr genügte. In dem als Kulturdenkmal eingestuften Turm, den seit seiner Eröffnung 1956 Millionen von Besuchern benutzten und damit auch dessen Bau bezahlten, würden Rettungswege fehlen. Neue, von Kuhn mitgebrachten, Leute in der Stadtverwaltung bewerteten den Brandschutz plötzlich anders und witterten Gefahren, wollten präterpropter auch ihre neue Macht auskosten, empfahlen die Schließung des beliebten Stuttgarter Symbols und überraschten damit auch die Beschäftigten des Restaurants. Die erfuhren davon aus der Zeitung.

Der Stuttgarter Fernsehturm war übrigens weltweit der Erste, der in aufsehenerregender Weise als Stahlbetonturm gebaut wurde, diente als Vorbild für viele weitere Türme rund um den Erdball und ist ein Wunder, daß er überhaupt gebaut wurde.

Wenn der Erbauer auf seine Frau gehört hätte, wäre er wahrscheinlich nie gebaut worden. Die war besorgt, daß der 216 Meter hohe Turm umfallen würde und schaute, so die Legende, nach jedem heftigen Sturm auf den Berg und überzeugte sich, daß er noch stand. Fritz Leonhardt, Brücken- und Hochbauingenieur, hatte den Turm wie ein Stehaufmännchen konstruiert: Die Masse im Erdboden in einem schweren Betonsockel, darauf ein schlanker, spitz zulaufender Turm aus Beton. Der kann nicht umfallen. Physik, Statik eben.

Heute dürfte ein solcher Bau mit nur einem Treppenhaus und Aufzügen keine Chance mehr haben. Spätestens die Grünen würden den Bau verbieten. Irgendeinen Grund finden sie, keine Sorge. »Heimatschützer« hatten übrigens auch damals vor dem Bau gegen den Bau gewettert wg. »Verschandelung der Landschaft«.

Nach einem heftigen Brand auf dem Moskauer Fernsehturm im Jahre 2000 wurde bereits im Stuttgarter Fernsehturm sicherheitshalber neue Sicherheitstechnik eingebaut, später nochmal mehrere Millionen investiert. Meckern kann man da nicht.

Bleiben wir im Südwesten, einer penetranten rot-grünen Wirkstätte:

Die Hahnweide – eine größere Wiese östlich von Stuttgart – ist weltweit allen Flugbegeisterten ein Begriff und in der Region Synonym für packende Veranstaltungen. Denn dort ziehen Oldtimer-Fliegertreffen und Hahnweidewettbewerb Hunderttausende von Besuchern tatsächlich aus aller Welt an und sorgen in der Region regelmäßig für volksfestartige Stimmung – und Umsätze.

Es ist auch ein historischer Ort; immerhin wurde hier einst die Fliegerei maßgeblich mit entwickelt. Namen wie Martin Schempp und Wolf Hirth stehen für engagierte und mutige Entwicklungsarbeiten von neuen Flugzeugkonstruktionen. Heute Standort von Hightech Flugzeugbau-Unternehmen, die mit neuen Werkstoffen Hochleistungssegelflugzeuge entwickeln und in alle Welt verkaufen.

Seit 1966 findet der angesehene internationale Segelflugwettbewerb mit dem größten europäischen Oldtimer-Fliegertreffen statt.

Für die Veranstalter bedeutet das jedesmal einen Kraftakt sondergleichen. Das sind keine Veranstaltungsunternehmen, sondern ehrenamtlich tätige Mitglieder eines Flugsportvereines. Erst durch ihren kostenlosen Arbeitseinsatz für den Verein wurden solche Großveranstaltungen möglich. Die liefen immer reibungslos ab.

Geld zu verdienen ist damit nicht; es ist die Freude, ein die die Menschen antreibt. Vermutlich für grün-sozialistische Bürokraten schwer zu verstehen. Ihnen fielen nur immer neue Auflagen ein.

Folge: Die ehrenamtlich Tätigen warfen das Handtuch und sagten die Veranstaltung zumindest für dieses Jahr ab. Ihre Begründung: »Behördliche Auflagen, die erfüllt werden mussten, um eine Genehmigung für das OTT zu erhalten, wurden stetig weiter verschärft. Dies führte nicht nur zu einer noch höheren Arbeitsbelastung, sondern auch zu stark steigenden Kosten, verbunden mit dem ohnehin immer hohen Risiko durch nicht planbares Wetter. Aus diesen Gründen und personeller Veränderungen hat unser relativ kleiner Verein die Belastungsgrenze überschritten. Daher haben wir uns entschlossen, im Jahr 2015 kein OTT zu veranstalten. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.«

Wohlgemerkt: Seit 1966 laufen diese Veranstaltungen – jedesmal ein grandioses Ereignis, an dem sich Hunderttausende erfreuen, mit Kind und Kegel anreisen und sich an Flugzeugen und Flugvorführungen erfreuen. Eine der größten regionalen Veranstaltungen im Südwesten Deutschlands fällt also dem Regulierungswahnsinn von grünen Verhinderern zum Opfer. Oder kann es eigentlich sein, daß diese Leute nur ein Undercover-Mitglied der Stiftung Warentest sind, die prüfen sollen, wieviel Irrsinn dieses Gemeinwesen noch verträgt, bevor die Soll-Bruchstelle erreicht ist?

*) Holger Douglas ist Vorstandsmitglied des DAV (Deutscher Arbeitgeberverband) für Technik und Wissenschaft

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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4 Antworten zu Die Grünen – Spiel mir das Lied vom Verbot

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Und da wundern sich manche Leute daß das Ausland uns nicht ernst nimmt wenn es möglich ist daß eine solche Abnormitäts-Partei im Parlament sitzt. Wer sich benimmt wie ein Idiot der wird auch so behandelt .

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  3. robertknoche schreibt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wir dürfen die Grünen von einer Umweltpartei zu einer Partei benennen, welche Sex mit Kindern fördern wollen und damit für die Öffentlichkeit nicht mehr tragbar ist.

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  4. wreinerschoene schreibt:

    Die Grünen verdienen diesen Namen nicht mehr, Vorschriftenpartei, Kindersexpartei, Antimarktwirtschaftspartei, Genderpartei, oder Mach-Deutschland-Kaputt Partei wären die richtigen Bezeichnungen.

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