Weltschmerz eines gerechten Gutmenschen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Manuel Ochsenreiter *)

„Vor dem Eingang des Eurotunnels in Calais tobt ein Kampf. Tausende Flüchtlinge versuchen auf Laster zu springen, die nach Großbritannien fahren“. Zu dieser Meldung fällt dem Zentralorgan des Zeitgeistes, DIE Zeit (zeitonline.de), die folgende Bemerkung eines „anthroprozent“ ein:

ZEIT ONLINEBild ZEIT

Was für ein dummes Geschwätz von irgendwelchen ZEIT-Lesern. Man kann förmlich riechen, in was für einer Umgebung der Leser mit dem Pseudonym „anthropozent“ dieses Geschwafel in die Tastatur getippt hat:

Halb geöffnetes Fenster zum Park, aus den Marken-Lautsprechern säuseln leise, moderne Jazz-Interpretationen. In den Regalen stapeln sich Bildbände mit Titeln wie „Wunderbare Flußtäler des Kongo“ und „Architektur in New York im Wandel der Zeit“. Auf dem geerbten Konzertflügel drängen sich irgendwelche Skulpturen und Plastiken, die kein Mensch identifizieren kann, nur der Miniatur-Buckelgong, den „anthropozent“ von irgendeiner überteuerten Gruppenkulturreise mit sieben Oberstudenräten aus Fernost mitgebracht hat, läßt wenigstens auch den Laien erahnen, wofür er da ist.

An den Wänden hängt „Kunst“, natürlich nichts Gegenständliches. Das ist „anthropozent“ zu primitiv, er ist ja ein Kulturmensch. Höchstens irgendwo zwischen Klotür und Garderobe ein wenig naive Bauernkunst aus Kroatien. Ja, das ist noch so richtig „ursprünglich“, freut sich „anthropozent“.

„anthropozent“ arbeitet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Staatsdienst. Gehobene Beamtenlaufbahn. Wenn „anthropozent“ nachdenklich am Fenster steht und darüber sinnt, wie man die Welt ein Stück besser machen könnte, kaut er am Luxusgestell seiner rahmenlosen Brille.

Geldsorgen hat „anthropozent“ keine. Altbauwohnung abbezahlt, 120 Quadratmeter nur für ihn und seine Frau, die ein kleines Second-Hand-Geschäft in der Innenstadt betreibt. Wirft zwar nix ab, aber „anthropozent“ sponsert es gerne mit. Fällt kaum ins Gewicht, denkt er lächelnd. Denn er weiß: „Ich bin ein guter Mensch.“

Wenn „anthropozent“ einen Flug bucht, bezahlt er brav einen Ökozuschlag wegen seiner CO2-Bilanz. Auto fährt er nicht mehr, man bestellt sich ein Taxi – mit Hybridantrieb. Warum das nicht einfach alle so machen – darüber grübelt er oft.

Wenn er im Urlaub ist, behauptet er gerne, er sei aus der Schweiz. Damit ist man weniger „belastet“. Das hält „anthropozent“ für klug und umsichtig. Österreich geht ja nicht mehr seit Haider und Strache.

*) Manuel Ochsenreiter ist Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Zuerst!“

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Weltschmerz eines gerechten Gutmenschen

  1. Was ist daass,??
    Conservo aus der Zufriedensheutsdoose mit Vorgarten öffnet die Augen ; hugh ich sehe??

    Recht so Conservo!!
    Auch Du wirst bekommem, was Dir gebühert!!!!

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  2. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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