Wozu noch christlich-demokratische Parteien?

(www.conservo.wordpress.com)

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Von Peter Schmidt, Präsident des DAV *)
Der Publizist Gerd Held beschäftigt sich in seinem Essay „Wozu noch christlich-demokratische Parteien“ mit der offensichtlich notwendigen – aber noch nicht in Gang gesetzten – Richtungsdiskussion und „argumentative Grundordnung“ einer christlich-demokratischen Partei. Zwei Auszüge:
„…Die Grundsatzdebatte, die jetzt in CDU und CSU angemahnt wird, sollte die Bedeutung religiöser Motive in Politik und Wirtschaft wiederentdecken
In der CDU gibt es ein wachsendes Unbehagen, Forderungen nach einer grundsätzlichen Richtungsdiskussion werden laut. Nach fast einem Jahrzehnt christdemokratisch geführter Regierungen sehen viele Mitglieder ihre Partei nicht mehr als Gestalterin sondern als Gefangene der Situation. Und es gibt viele Bürger im Lande, die sich fragen, wozu man eigentlich die CDU braucht. Dabei geht es nicht um die eine oder andere Einzelentscheidung, sondern um die argumentative Grundordnung einer christlich-demokratischen Partei. Es geht um die Bedeutung der religiösen Bezugnahme des politischen Handelns.“

„Eigentlich könnte man erwarten, dass die Idee, dass die Menschen sich in ihrem Tun vor Gott verantworten und bewähren müssen, dazu führt, dass eine christlich-demokratische Partei ein besonderer Ernst, eine besondere Bindung an das eigene Land und auch die Fähigkeit zu unpopulären Maßnahmen auszeichnet. Tatsächlich war das einmal der Markenkern von CDU und CSU: In ihren Anfängen hatte die Bundesrepublik Deutschland harte Prüfungen zu bestehen. Es gab wenig umzuverteilen. Für ausgiebige Formen der Bürgerbeteiligung war kein Platz. Zugleich gab es damals auch ein massives Andrängen von Ideologien, die gegen die Zumutungen der modernen Welt gerichtet waren. Die „Vergesellschaftung“ von Industrien genoss erhebliche Sympathien. Eine politische „Neutralisierung“ Deutschlands erschienen vielen wünschenswerter als die Westbindung. Dass dieser Zeitgeist nicht zum Zuge kam, ist das historische Verdienst von CDU und CSU. Damit wurde ein Vorbild gesetzt für das, was christlich-demokratische Parteien können.“
(Gerd Held, Berlin, Publizist und Privatdozent)
Der Frage wird sein: Können CDU und CSU im Rahmen dieser Richtungsdiskussion zurückfinden zu ihrem ursprünglich intendierten subsidiären Grundprogramm und zu einer Neugewichtung zwischen staatlichen Eingriffen und bürgerlicher Freiheit?
Der komplette Artikel KLICK HIER: …
*) DAV: Deutscher Arbeitgeber-Verband, Deutscher Arbeitgeber Verband e.V., Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/index.html
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Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Wozu noch christlich-demokratische Parteien?

  1. karlschippendraht schreibt:

    T-Online Schlagzeile : “ Merkel schämt sich für mitlaufende Bürger „.
    Ich schäme mich für Merkel !!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Waren es anfangs laut Medien ausschließlich nur NAZI`s , die sich gegen Entrechtung und Überfremdung unseres Volkes wehrten so kann man inzwischen die Tatsache nicht mehr verheimlichen dass es zunehmend normale und anständige Bürger sind , die sich gegen eine existenzielle Bedrohung wehren. Was kommt denn mit dieser Überfremdungswelle real auf uns zu ? Ganz einfach : Kriminalität , Gewalt , Mord , Verwahrlosung und Zerstörung.
    In den neuen Bundesländern , wo die gläubigen Christen deutlich dünner gesät sind als in den alten Bundesländern wird dem Antichristen entschlossener Widerstand geleistet , von Atheisten und Christen gemeinsam. Jedoch nicht von den Christen der Amtskirche sondern von den Christen des Herzens. Die Amtskirche mit Merkel an der Spitze hat ihren eigenen Gott längst verraten.

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  2. francomacorisano schreibt:

    Christdemokratische Parteien sind nicht automatisch konservative Parteien.
    Nicht nur in Südeuropa und Lateinamerika gibt es Christdemokraten, die eindeutig links sind.

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