Typische Medienmanipulation: Menschen bei Maischberger … kriegen keine Antwort

Von Peter Helmes
„Menschen bei Maischberger“. Menschen? Daß ich nicht lache! Entweder handelt es sich in der Sendung – wie bei vielen anderen Quasselshows auch – um Medien-Menschen oder um Medien-Opfer.

Sandra Maischberger

Sandra Maischberger

Wer in solche Runden geht und nicht zum eingeweihten Kreis der Meinungs(ver)führer gehört, landet als Schlachtopfer auf dem Seziertisch politisch-korrekter, also voreingenommener Investigativ-Journalisten – bekannt durch Suggestivfragen und abgeschnittene Antworten. Der „harte, aber nicht faire“ Plasberg weiß, wie man´s macht – und – huch! – wurde er jüngst zum Opfer der Taktik seiner eigenen Zunft (siehe z. B.: https://conservo.wordpress.com/2014/02/14/meinungsmanipulation-das-mas-ist-voll-herr-plasberg/).

Zurück zu Maischberger: Einer meiner langjährigen Wegbegleiter, Peter K., hatte sich über die Ausladung der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry geärgert und der „sehr geehrten Frau Maischberger“ einen deutlichen Brief geschrieben.

Natürlich kann niemand erwarten – auch er tut´s nicht – daß Menschen wie Maischberger bei der Fülle der Leser- und Hörerpost jeden Brief separat beantworten. Aber wenn ein Brief zu zwei ganz verschiedenen Themen geschrieben ist, sollte man wenigsten dazu etwas zu lesen bekommen.

Und wenn es schon „keinen individuell verfassten Antwortbrief“ (siehe unten) gibt, sollte der ausgesendete Text wenigstens ein ganz klein wenig auf die Kernkritik eingehen. Nichts von alledem bei „Maischberger“. Die Standardantwort der Redaktion ist so nichtssagend wie die Meldung vom umgekippten Sack Reis in China.

Klaus Michael Heinz, der „verantwortliche Redakteur“ (s. u.), ging weder auf die Kritik meines Freundes Peter ein, noch würdigte er den Vorschlag, sich mit dem Thema „Rentenklau an den Ostzonenflüchtlingen“ zu beschäftigen – obwohl dies für viele Menschen unseres Landes aktuell ist.

Da wirkt dann Heinz´ Satz wie Hohn, nachdem „…wir Zuschauerreaktionen nach jeder einzelnen Sendung besprechen und Anregungen oder Kritik direkt in unsere Arbeit an weiteren Sendungen einfließen lassen…“

Was läßt er denn da „einfließen“, wenn´s ihm inhaltlich nicht ´mal ´ne Zeile wert ist?
Fazit: Die öffentlich-rechtlichen Medien sind wohl kaum an einem Dialog mit den Zuhörern/Zuschauern interessiert, sondern eher an der Verkündigung ihrer (politisch korrekten) Botschaft.

Brief an Maischberger
Der Vollständigkeit halber hier der Wortlaut des Mail-Textes von Peter K. an Maischberger vom 18.08.2015:
Sehr geehrter Frau Maischberger,

1. Warum haben Sie die AfD-Chefin Frauke Petry ausgeladen?
2. Warum haben Sie Frau Reschke und den ehemaligen Pornofilmsprecher Till Schweiger eingeladen?

Meinen Sie nicht, dass Ihr Publikum eine ehrliche Debatte verdient hätte?
Bei allem Verständnis für die „Flüchtlingsdebatte“ unserer Zeit, es ist ein Versagen der Politik auf der ganzen Linie.

Was zum Teufel haben unsere letzten Außenminister und insbesondere Kanzlerin Merkel bei ihren unzähligen Auslandsreisen gemacht???

Wie kann es sein, dass der Waffenexport in den letzten Jahren drastisch zusammen hat?  Und genau aus diesen Empfängerregionen strömen heute die „Flüchtlinge“ zu uns!!!!
Es würde mich freuen, sehr geehrte Frau Maischberger, wenn Sie für meine Gedanken Verwendung finden.

Im Übrigen helfe und unterstütze ich in meinem Wohnort in Bayern Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Das sei erwähnt deshalb, damit Sie nicht denken, ich hätte etwas gegen bedürftige Menschen.
Mit freundlichem Gruß
Peter K.

PS: Ich selbst bin ehemaliger DDR – Flüchtling vor dem Mauerfall.
Ihnen ist der Rentenbetrug an ehemalige DDR- Flüchtlingen bekannt.
http://www.iedf.de – Da sollten Sie sich und Ihre Redaktion von der ARD mal zeitnah informieren.

Auf der Homepage, ganz rechts, finden Sie einen bemerkenswerten Beitrag von Nicolaus Fest vom 10.06.2015. Im letzten Abschnitt darin ist zu sehen, wer hinter dem unglaublichen Betrug durch die Bundesregierungen vermutlich steht.

Wäre das nicht einmal ein Thema für eine Ihrer nächster Sendungen??? Herauszufinden, wer hinter dieser unglaublichen Regierungskriminalität steckt? (Diese Wortprägung stammt von dem leider viel zu früh verstorbenen Ottmar Schreiner SPD.)

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Und nun die Standardantwort der Maischberger-Redaktion:
menschenbeimaischberger <menschenbeimaischberger@WDR.DE>schrieb:
„Sehr geehrter Herr K.,
im Namen auch von Sandra Maischberger möchte ich mich für Ihre interessanten Zeilen bedanken. Und natürlich auch für Ihr Vertrauen.

Wir bedauern wirklich sehr, dass wir Ihnen keinen individuell verfassten Antwortbrief zukommen lassen können. Die Menge der uns erreichenden Post ist einfach zu groß. Oder wir sind zu wenige …

Wir möchten Sie aber unbedingt wissen lassen, dass wir den Inhalt Ihres Schreibens aufmerksam zur Kenntnis genommen haben, dass wir Zuschauerreaktionen nach jeder einzelnen Sendung besprechen und Anregungen oder Kritik direkt in unsere Arbeit an weiteren Sendungen einfließen lassen.

Wir hoffen daher sehr, dass Sie uns auch künftig kritisch begleiten.
Mit der nochmaligen Bitte um Verständnis sowie mit freundlichem Gruß
gez. Klaus Michael Heinz, Verantwortlicher Redakteur“
http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Typische Medienmanipulation: Menschen bei Maischberger … kriegen keine Antwort

  1. lupuslotarius schreibt:

    Dieses extreme Beschönigen von Abwesenheiten, diese aalglatte Oberflächlichkeit auf 13 Zeilen auszubreiten ist auch eine Leistung.

    „Willkommen bei unserem persönlichen Kundenbetreuer beim besten Mobilfunkanbieter Deutschlands. Wir freuen uns dass sie uns ihr Vertrauen schenken und verbinden Sie gleich mit Ihrem persönlichenKundenbetreuer! Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld. “ Vorgetragen von einer Frauenstimme kurz vor dem Orgasmus.

    Danach 5 Minuten Entspannungsmusik. Dann ein Verkäufer, der keine Ahnung hat und immer im Antwortenkatalog nachschlagen muss.

    Also WDR ist da im Trend und wegen Zwangsgebühren weder auf Feedback noch auf Qualität angewiesen.

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  2. conservo schreibt:

    Klasse Metapher! Danke!

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  3. text030 schreibt:

    Hier ein Auszug meiner Kommunikation mit der Redaktion:

    2. Mail, nachdem eine erste unbeantwortet blieb.

    Sehr geehrte Frau Maischberger,

    werde ohne Ihre Antwort meinen Beitrag veröffentlichen. Als Mitarbeiter des Fernsehens der DDR mit Berufsverbot aus politischen Gründen sehe ich mit Besorgnis eine Entwicklung, die eine sachliche Streitkultur unmöglich macht. Begründungen für die Absage an Frau Petry wie sie von Dritten veröffentlicht wurde, sind nicht geeignet hier Vertrauen herzustellen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin S.

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