Alle zwei Tage: Zahl der Todesurteile in Saudi-Arabien steigt enorm

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Saudi-Arabien: Zahl der Todesurteile steigt dramatisch an. Alleine in den letzten zwölf Monaten wurde über 175 Menschen in Saudi-Arabien hingerichtet. (Quelle: dpa)
Alleine in den letzten zwölf Monaten wurde über 175 Menschen in Saudi-Arabien hingerichtet. (Quelle: dpa, AP, 25.08.2015, 09:52 Uhr)

Hinrichtungen wegen Ehebruch, Abtrünnigkeit oder Hexerei: Nein, hier ist nicht vom Islamischen Staat die Rede, sondern von Saudi-Arabien. Das Land folgt ebenfalls einer strikten Interpretation des islamischen Rechts. 175 Menschen mussten daher in den vergangenen 12 Monaten sterben. Die meisten davon Ausländer. Das berichtet Amnesty International.

Saudi-Arabien: Die Zahl der Hinrichtungen steigt dramatisch
(dpa) Jeden zweiten Tag eine Exekution also – die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert die stark ansteigende Zahl von Hinrichtungen in Saudi-Arabien scharf. „Die Verurteilung von Hunderten Menschen zum Tode nach zutiefst fehlerhaften Verfahren ist absolut beschämend“, erklärte der für den Nahen Osten zuständige Direktor, Said Boumedouha.

Die Menschenrechtsorganisation veröffentlichte einen 43-seitigen Bericht mit dem Titel „Töten im Namen der Gerechtigkeit: Die Todesstrafe in Saudi-Arabien“, in dem von mindestens 2208 Hinrichtungen zwischen Januar 1985 und Juni 2015 die Rede ist. Das sind im Durchschnitt mehr als 72 pro Jahr. Fast die Hälfte der Verurteilten waren demnach Ausländer.

109 Hinrichtungen seit Januar d. J.
Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP richtete das Königreich seit Januar dieses Jahres 109 Menschen hin – im gesamten Jahr 2014 waren es nur 83 gewesen. Der Rechnung liegen offizielle Bekanntgaben von Exekutionen zugrunde.

Die Todesstrafe wird für zahlreiche Straftaten verhängt, unter anderem für Mord, Vergewaltigung und Drogenschmuggel. Manche saudischen Gerichte ließen Verurteilte gar wegen Delikten wie Ehebruch, Abtrünnigkeit oder Hexerei hinrichten. Personen, die als Minderjährige straffällig geworden sind, kann ebenfalls der Tod drohen.
Menschen werden enthauptet

„Saudi-Arabiens fehlerhaftes Rechtssystem ermöglicht gerichtliche Exekutionen auf einer Massenskala“, erklärte der Direktor von Amnestys Nahost- und Nordafrikaprogramm, Said Boumedouha. Bei den meisten Exekutionen werden die Verurteilten laut Amnesty enthauptet, doch manche werden auch von Erschießungskommandos durchgeführt. In wenigen Fällen wurden die Leichen im Anschluss öffentlich als Mahnmal gegen Straftaten ausgestellt.

Amnesty berichtete weiter, daß fast die Hälfte der Hingerichteten der vergangenen 30 Jahre aus dem Ausland stammten. Viele von ihnen hätten kein Arabisch gesprochen und deshalb Probleme dabei gehabt, die Gerichtsprozesse und Strafen zu verstehen. Fast ein Drittel aller Todgeweihten wurden für Drogendelikte verurteilt.
Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_75175294/saudi-arabien-zahl-der-todesurteile-steigt-dramatisch-an.html

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ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Alle zwei Tage: Zahl der Todesurteile in Saudi-Arabien steigt enorm

  1. echsenwut schreibt:

    Wenn ich ergänzend hinzufügen darf:
    Saudi-Arabien folgt der wahhabitischen Lehre; diese ganz besonders erzkonservative Lehre wird außerhalb dieses Landes von den weitaus meisten Muslimen letztlich gerade wegen ihrer Grausamkeit zumeist empört abgelehnt. Die Wahhabiten aber gelten als Ursprung der auch in Deutschland berühmt-berüchtigten „Salafiten“; die deutsche Regierung hat die Errichtung der „König-Fahd-Akademie“ in Bonn mit höchst großzügigen Mitteln begleitet, die größtenteils von Saudi-Arabien finanziert wurde. Dass „Salafiten-Problem“ in Deutschland ist, darf mit Fug und Recht gefolgert werden, hausgemacht. Moderate Strömungen im Islam erhalten KEINE Förderungen in Deutschland. Ausschlaggebend für die Muslime der Welt in religiösen Fragen ist nicht Saudi-Arabien, sondern die al-Azhar-Moschee in Kairo. Diese lehnt die erwähnten Todesurteile vollständig ebenso ab, wie im Grunde alle extremistischen Vorschriften des Wahhabismus.
    Aus Saudi-Arabien sind z.T. noch erheblich haarsträubendere Urteile bekannt: so wurde eine junge, vergewaltigte Frau zu 200 Peitschenhieben verurteilt weil sie den Fehler begangen hatte, nach einem Disco-Besuch zu drei jungen Männern ins Auto zu steigen. Wohl weit mehr als 95 Prozent aller Muslime weltweit lehnt die wahhabitische Islamauslegung kategorisch ab.

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