Aus der Sicht eines Moslems: „Die Mär vom Einzeltäter“

Von Peter Helmes

ISIS-parade

Zum Artikel „Islamische Terroristen und die Mär vom Einzeltäter“ (https://conservo.wordpress.com/2015/08/25/islamische-terroristen-und-die-maer-vom-einzeltaeter/) habe ich viele (zustimmende) Zuschriften erhalten. Eine Meinung fällt jedoch aus diesem Konzert: Leser „echsenwut“, nach eigenem Bekenntnis „ein deutscher Muslim“, ist mit meinen Bemerkungen nicht einverstanden und sendet mir ein interessantes Mail:

Echsenwut-Leserbrief an conservo (25.08.2015)

„Und wie gehen wir denn jetzt mit den vielen Millionen Muslimen (so wie mir) in Europa um, die niederträchtigerweise weder steinigen, noch sprengen, nicht schießen und nicht hetzen? Natürlich ist das reine Niedertracht, schließlich können Muslime nur töten und hetzen. Tun sie’s nicht, verstellen sie sich bloß bösartig bis zu dem Tag, an dem sie alle gemeinsam aus ihren Häusern strömen und alles kaltmachen, was nicht bei “Drei!” in der Kirche ist! Könnte man, da Sie Pauschalurteile lieben und offenbar auch brauchen, einfach sagen: “Die lügen alle!”? Diese geschätzt mehr als 12 Millionen Europäer muslimischen Glaubens, die sich, bösartig wie sie ja alle sind, einfach weigern, ihren Arbeitsplatz, ihren sozialen Platz und ihre erreichte Integration hinzuwerfen, weil sie ja alle in Ihr Bild des “hässlichen Muslimen” passen müssen? Was machen wir damit? Was Sie schreiben, trägt die Idee des Konzentrationslagers und den Wunsch nach Fortjagen in sich. Oder wären Sie vielleicht doch so gnädig und sperren uns lieber nackt in Ghettos, nehmen uns jedes Kartoffelmesser fort und verbieten uns, in weiser Voraussicht, zu mehreren als zwei zusammenzutreffen – weil, man weiß ja nie?

Beste Grüße: ein nachdenklich gewordener, deutscher Muslim, der nun nicht weiß, ob er sich selbst verachten soll, weil er dank Ihnen jetzt seine ganze Schäbigkeit, Niedertracht, Verstellungskunst und Bösartigkeit erkannt hat. 😀

P.S.: Muss ich jetzt auch blonden, deutschen Mädels nachlechzen? Soll ich mich dabei fotografieren (lassen), wenn ich sie hinterm Busch überfalle?“

(empfangen 25. August 2015 um 10:03)

conservo antwortet „echsenwut“: Vier Anmerkungen zum Leserbrief von “echsenwut”:

  1. Weshalb gibt es die Taqiyya? (Moslems haben das Recht – und die Pflicht – sich zu verstellen, zu tarnen und zu lügen.)

2. Sie dürfen hier, z. B. auf diesem Blog, alles schreiben (was nicht unter die Gürtellinie geht). Sie dürfen z. B. das Christentum beschimpfen oder was Sie wollen – absolut straflos. Welche Strafe erwartete mich umgekehrt für solches Bloggen z. B. in Saudi-Arabien – vom IS brauche ich wohl gar nicht erst zu reden? Hundert Peitschenhiebe? Tausend? Oder darf ich dort auch alles schreiben, was ich wöllte – z. B. den Islam beschimpfen?

3. Etwa 100-150 tausend Christen werden jedes Jahr ermordet, gequält, vergewaltigt – nur weil sie Christen sind. Das dulden oder fördern nahezu alle islamischen Regierungen dieser Welt. Allahu-akbar! Kennen Sie einen christlich regierten Staat, in dem dies umgekehrt praktiziert wird?Können Sie mir auch nur eine Textstelle bei Jesus oder im Neuen Testament nennen, die die “Gläubigen” zur Tötung “Ungläubiger” aufruft?

4. Können Sie mir auch nur eine Textstelle bei Jesus oder im Neuen Testament nennen, die die “Gläubigen” zur Tötung “Ungläubiger” aufruft?

Ich wünsche Ihnen des dreifaltigen Gottes Barmherzigkeit und grüße Sie.

Mit besten Grüßen, PH

(26. August 2015 um 08:14)

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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27 Antworten zu Aus der Sicht eines Moslems: „Die Mär vom Einzeltäter“

  1. wreinerschoene schreibt:

    Mal abgesehen vom Allem. Hier regt sich ein Moslem auf, was die allgemeine Meinung Deutschland ist gegenüber Moslems. Hat sich dieser Leser auch aufgeregt was seine Glaubensbrüder verzapft haben? Hat er irgendwann einmal gesagt das was seine Glaubensbrüder machen ist schrecklich, war er auf der Demo gegen Terrorismus dabei? Oder ist er der gleichen Meinung wie die Canan Topçu freie Journalistin mit muslimischem Hintergrund die sagte: „Ich distanziere mich nicht als Muslima, sondern als Mensch“. Also sich nur nicht entscheiden zu müssen? Ich kann viele Moslime verstehen, die Jahrzehnte schon in Deutschland leben, arbeiten und ihr Leben genießen. Einige sind auch aus dem damaligen immer strenger werdenden religiösen Gründen nach Deutschland gekommen. Nur hat sich bis jetzt so gut wie keiner getraut sich gegen seine Glaubensbrüder zu stellen und sagt, wir leben in Deutschland, wir arbeiten und Deutschland und lieben Deutschland, macht euren Feldzug allein wir wollen damit nichts zu tun haben. Noch keiner war so frei dies zu äußern. Im Gegenteil sie verdammen ihren ehemaligen Landsmann Akif Pirinçci sogar.

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Ohne Übertreibung muß man heute sagen : Jeder Moslem ist eine potenzielle Gefahr !!!!
    Auch wenn es da Ausnhamen gibt , die unschuldigerweise mit unter den Generalverdacht geraten. Der Schutz unseres Volkes vor der moslemischen Gefahr hat jedoch absoluten Vorrang.
    Und das man in Deutschlans mehr und mehr aufhört zu differenzieren und sich der Generalverdacht weitwer verstärkt ist nicht etwa die Schuld irgendwelcher NAZI`s sondern allein die Schuld der moslemischen Mentalität.

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  3. echsenwut schreibt:

    Ihre Aufmerksamkeit ehrt mich und ich finde es toll, dass Sie mir einen ganzen Beitrag widmen. Ich würde mich gern mit Ihren Standpunkten auseinandersetzen, wenn Sie die bizarren Vorwurfskanonaden, die sattsam bekannt und langweilig sind, unterließen und mir vielleicht meine Fragen beantworten würden, die ich gestellt hatte:
    Unterstellen Sie allen Muslimen Taqyyia? Unterstellen Sie allen Muslimen, nichts anderes im Sinn zu haben als Massaker an Andersgläubigen? Denken Sie, dass zumindest ein überwältigender Großteil aller europäischen Muslime nur enthaupten, steinigen, sprengen, schnorren und vergewaltigen wollen? Oder würden Sie sagen, dass es unter den ca. 12 Millionen Muslimen allein in Europa sehr viele gibt, die in Frieden und Einklang mit ihrer Umwelt redlich arbeiten, voll integriert sind und ihre (häufig neue) Heimat nötigenfalls gar mit der Waffe verteidigen wollen?
    Falls Sie der Ansicht sein sollten, dass im Grunde alle Muslime verschlagen, verlogen, ausbeuterisch und aggressiv sind, würden Sie sie ausweisen, in Lägern konzentrieren oder gewaltsam umerziehen wollen?
    Und wie gehen Sie mit Konvertiten mit mir um? Ich bin seit 37 Jahren Arbeitnehmer und Steuerzahler, habe vier Kinder, allesamt in (universitärer) Ausbildung bzw. im Beruf, noch niemals Probleme mit irgendeinem Gesetz gehabt (wenn Sie mir zwei, drei Knöllchen wegen Falschparken verzeihen wollen). Ich besitze ein Eigenheim, bin ein großer Fan des Grundgesetzes, fleißiger Wähler, habe voller Überzeugung meinen Zivildienst abgeleistet ….. ist das alles Taqyyia? Nehmen Sie mich persönlich gern als Beispiel, denn ich bin überzeugter wie praktizierender Muslim. Wissen Sie, dass jedes Jahr TAUSENDE Europäer zum Islam konvertieren, und nur ein verschwindend geringer Teil davon zu Salafiten wird? Wollen die alle, sowie der Rest der ca. 1,5 Milliarden Muslime weltweit, nichts anderes als Ihren Tod?

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  4. wreinerschoene schreibt:

    Noch einmal, die Stimmen von den 12 Millionen Muslimen in Europa waren mehr als sehr verhalten, eher nicht vorhanden als die Überfälle in Frankreich stattfanden. Auch vom 11. Sep. hörte man nicht von 12 Millionen, eher verhaltenes Lächeln, in Palästina fanden sogar feiern statt. Sogar als die Bundeskanzlerin in Berlin gegen Terror eine Demo organisierte waren plötzlich alle weg. Wieso wundern sie sich nun über den Reaktionen die sie hier kritisieren. Als Christen hingerichtet wurden, keine Reaktion, und nun sind sie im Zweifel ob wir alle nun alle Moslems verurteilen? Machen es die friedlichen Moslems besser, gibt es auch andere Reaktionen. Sie kommen und beschimpfen Gäste unseres Landes mit „Juden ins Gas“ Gegenreaktionen anderer Moslems, Fehlanzeige. Also nicht wundern, sondern endlich dazu stehen, welche Seite auch immer sie bevorzugen.

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  5. karlschippendraht schreibt:

    Gegenfrage an echsenwut :Warum sind Sie überhaupt hier ? Sie haben doch ein Heimatland ! Könnte es vielleicht sein dass Sie die vielen Bevorzugungen und Vorteile für Moslems nach Deutschland gelockt haben ? Sogar ausreichend Geld ohne zu arbeiten ?

    „….Wissen Sie, dass jedes Jahr TAUSENDE Europäer zum Islam konvertieren, …“

    Genau D A S sind Wunsch und Ziel aller Moslems , nämlich die Weltherrschaft des Islam! Auch wenn jetzt manche Moslems Kreide fressen , wir glauben denen nicht. Und die tägliche Realtät beweist mehr und mehr das unser Misstrauen mehr als berechtigt ist.

    „……Wollen die alle, sowie der Rest der ca. 1,5 Milliarden Muslime weltweit, nichts anderes als Ihren Tod?…..“

    Nicht unbedingt , solange wir uns denen widerspruchslos unterwerfen. Tun wir das nicht , dann wollen die tatsächlich unseren Tod weil wir dann für die nutzlos sind.
    Der Spielfilm “ Nicht ohne meine Tochter “ hat eindrucksvoll gezeigt dass der Moslem sich sehr gut verstellen kann , wenn es ein muss und seinem Vorteil gereicht. Aber sobald er wieder selbst frei agieren kann wird er sofort wieder Moslem mit Leib und Seele und entsprechender Mentalität.
    Da hat mal einer die Frage , ob sich diese Menschen wirklich dauerhaft ändern können geantwortet: “ Es gibt keine e h e m a l i g e n Neger „. Dieser Mann war Litauer und durfte daher auch Neger sagen. Aber die Botschaft war eindeutig !!!

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    • echsenwut schreibt:

      Ich bin hier geboren. Ich bin in Westfalen aufgewachsen. Meine Eltern sind Deutsche; allein die Familie meiner Mutter dokumentiert (!) ihre deutsche Abstammung zurück bis ins Jahr 1677.
      Wissen Sie, ICH bin definitiv einer von denen, die ANDEREN „Bevorzugungen“ und „Vorteile“ aufgrund seiner erheblichen Steuerbelastung (ich verdiene ganz gut) und privaten Engagements gewähren.
      Ich habe keine „Kreide gefressen“ – Sie aber haben offnbar Säure getrunken. Wir Muslime hätten schon seit Jahrzehnten (!) auf politischer Schiene ganz erheblich mehr Macht erreichen können – die deutschen Nichtmuslime werfen dem Staat den Bettel aufgrund ihrer Wahl- und Politikverweigerung seit langem hin. Niemand hat Interesse daran, Leute wie Sie „zu unterwerfen“. Dieser Mumpitz wird auch schon langweilig.

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  6. wreinerschoene schreibt:

    Sehr geehrte/r echsenwut, was würden Sie von einer Religion halten wenn ca. 45 Anschläge mit bis 6023 Tode seit 1978 allein eine Religion verantwortlich ist, und das sind nur die Terroranschläge, da sind keine Ehrenmorde oder sonstige Ausreden der Religion drin. Nur weil keiner mitspielen wollte wurden diese Menschen umgebracht. Friedlich sieht anders aus. Und sie meinen nun ihre Religion wird zu Unrecht zur Seite geschoben. Hier können Sie selbst nachforschen: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen
    Wie gesagt eine Religion die so etwas macht, keine politischen Ziele, so sagt man uns jedenfalls immer wo ich inzwischen so meine Zweifel hege. Sie als evtl. Aufgeschlossener sind damit nicht gemeint, nur fehlt die öffentliche Distanzierung ihrer Glaubensführer gegenüber diesen Anschlägen, als Ausrede wird immer gesagt es hat nichts mit dem Islam zu tun. Nur lesen Sie das selbe Buch, wie diese Leute. Also wo verläuft der Strich??

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    • echsenwut schreibt:

      Sie erinnern sich aber schon daran, dass George W. Bush von einem „Kreuzzug“ sprach, als er den Irak angriff und dass dort bis heute weit mehr als 200.000 Menschen umgekommen sind …. ?

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    • echsenwut schreibt:

      “ …. nur fehlt die öffentliche Distanzierung ihrer Glaubensführer gegenüber diesen Anschlägen, …. “

      Das ist nicht richtig. Die einzige, hochstehende Authorität im Islam, die Moschee al-Azhar in Kairo, hat sich wohl dutzendemale ganz klar und unmissverständlich davon distanziert – das Problem daran ist nur, dass das hierzulande niemand hören will oder mitbekommt, zumal die hiesige Presse sowas ganz gern mal NICHT schreibt. Im Gegenteil wurde uns Muslimen damals sogar tatsächlich vorgeworfen, dass wir uns unsere beständigen Distanzierungspredigten sparen könnten, weil sie in der Menge unglaubwürdig wären. Sehr viele islamische Gemeinden hatten Informationsstände zu diesem Thema aufgebaut, Veranstaltungen abgehalten und Flyer verteilt. Damals wollte sie kaum jemand haben. Ich selbst habe damals empfohlen, damit aufzuhören – einzig und allein, weil es grotesk wurde. Wir distanzierten uns die Kehle aus dem Leibe und GLEICHZEITIG warf man uns vor, wir würden uns nicht distanzieren. Hallo?
      Erst kürzlich verfassten 120 hochstehende Gelehrte ein akribisch auf Basis des Qur’an fundiertes Schreiben an den „Kalifen“ (den ich für einen unerträglichen Karnevalsfatzken halte!) und wiesen ihm in Dutzenden von Punkten Unredlichkeit, Falschheit und Bösartigkeit nach. Wenn Sie wünschen, liefere ich Ihnen das Schreiben. Diese Gelehrten stehen innerhalb des Islam ungefähr im Range eines Papstes, wenn es ein solches Amt auch nicht im Islam gibt. Ihr Schreiben und Urteil ist für alle Muslime weltweit bindend – aber auch darüber haben nur ganz vereinzelt Medien in Form von Randnotizen hier in Europa berichtet.

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  7. skrheinlandmodell schreibt:

    Wilkommen bei http://www.NordhansaMarine.com Fur Sozial, Liberal Neokonservative Nordeuropa ! Grüssen aus Hafenstadt Antwerpen in Flander. Andre „Kapitein“ von Bremen-Hans. Mail für direkte kontakt ist : andrevbremen@gmail.com

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  8. echsenwut schreibt:

    Dennoch: in aller Höflichkeit möchte ich trotzdem doch noch einmal an meine Fragen erinnern. Wie gedenken die Kommentatoren hier, mit Muslimen umzugehen? Läger? Ausweisung? Entrechtung? Und was wird mit Muslimen wie mir? Sollte ich zur Aufgabe meiner Arbeit, zum Verkauf meines Hauses gezwungen werden? Und dadurch meiner Frau und zwei Kindern die Existenzgrundlage entziehen, für die ich arbeite? Wenn ich fort sollte, wohin soll ich gehen? Möchten Sie mich dazu „ermuntern“, dem Islam abzuschwören?
    Ich wäre dem Auditorium schon für Vorschläge dankbar.

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  9. karlschippendraht schreibt:

    ………Wie gedenken die Kommentatoren hier, mit Muslimen umzugehen? …….

    Wenn die Europäer so mit Moslems umgehen würden wie Moslems mit Europäern dann würden Sie sich garnicht wagen, ihr Gastgeberland zu provozieren.

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    • echsenwut schreibt:

      Sie wollen sagen, ICH „provoziere“ mein „Gastgeberland“? Damit sprechen Sie mir ab, dass Deutschland meine Heimat ist? Da Sie das „S“ im „Sie“ groß geschrieben haben, meinen Sie mich also ganz persönlich – und da würde ich um eine Antwort fragen, ob Sie denken, dass Deutschland meine Heimat ist oder nicht. Und dann sagen Sie mir bitte, wo ICH „provoziere“, damit ich das prüfen und gegebenenfalls „Provokationen“ einstellen kann.

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    • echsenwut schreibt:

      Wie soll ich Ihr Schweigen verstehen? Fänden Sie es unangebracht, hier in der blog-Öffentlichkeit zuzugeben, dass Sie mir Deutschland trotz meiner Abkunft nicht als Heimat zugestehen wollen? Empfinden Sie mein Muslim-sein als „Provokation“? Wie soll ich Ihr Schweigen auch dazu werten? Schweigen Sie, weil Sie zähneknirschend insgeheim eingestehen müssen, dass SIE es damit sind, der gegen das Grundgesetz und somit gegen die hohen Werte Deutschlands stehen – und somit selbst provozieren, weil Sie mir nichts vorwerfen könnten, was tatsächlich unethisch, unerlaubt, unanständig wäre?
      Schweigen Sie wie all die Rechtsgerichteten in Heidenau, die nach ihren besoffenen Gröhldemonstrationen plötzlich in Interviews und Fragen dazu kein einziges Wort (mehr) fanden?

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  10. wreinerschoene schreibt:

    Das Problem der Moslems besteht darin, das alles was sie tun, was sie denken, und was sie für Ziele haben, mit Religion zu tun hat. Kein Mensch weltweit nimmt die Religion so ernst wie Moslems. Erwarten aber gleichzeitig, das alle Menschen dies akzeptieren und danach handeln bzw. sich verhalten.
    ” …. nur fehlt die öffentliche Distanzierung ihrer Glaubensführer gegenüber diesen Anschlägen, …. ”
    Ich rede nicht von einem „Papst“ der tausende Kilometer weg ist, ich rede von Muslime die hier in Europa wohnen und arbeiten. Wieso hört und sieht man hier keine Zeichen? Keine Geste. Gehen Sie doch einfach mal durch Berlin oder Bonn und geben sich als Juden aus? Es kommt außer Drohungen nichts. Hier sollten sich Moslems distanzieren und ein Zeichen setzen. Es geschah aber nichts. Wieso? Im Gegenteil der Zentralrat der Muslime blies ins gleiche Horn und kreidete eher die Demonstranten für Israel an, als die Rufe nach „Juden ins Gas“ zu verurteilen.

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  11. echsenwut schreibt:

    „Kein Mensch weltweit nimmt die Religion so ernst wie Moslems.“

    Ja und Nein.
    Wenn dem so wäre, würde etwas wie islamistischer Terror und ein „Islamischer Staat“ überhaupt nicht existieren. Die Methodik der Terroristen besteht darin, weit verbreitete Unkenntnis über den Inhalt des Qur’ans regelrecht bösartig auszunutzen – leider haben weltweit nur knapp 25 Prozent aller Muslime den Qur’an überhaupt gelesen.

    “ Gehen Sie doch einfach mal durch Berlin oder Bonn und geben sich als Juden aus? Es kommt außer Drohungen nichts. Hier sollten sich Moslems distanzieren und ein Zeichen setzen. “

    Da haben Sie leider teilweise Recht; in aller Bescheidenheit verweise ich hier auf mein eigenes blog und darf sagen, dass hier z.Z. ein Prozess des Umdenkens stattfindet. Judenhass ist nicht nur unislamisch, sondern auch die Verzerrung und Umkehrung islamischer Inhalte. Der Qur’an spricht an vielen Stellen von der Notwendigkeit hohen Respekts vor dem Judentum. So wie alle Gesell- und Gemeinschaften, so leidet auch der Islam unter einem gerüttelt Maß an Verlorenen und Unerreichten. Allerdings muss auch gesagt werden, dass das Verhalten Israels es progressiven und moderaten Kreisen nicht unbedingt leicht macht. Ich liefere Ihnen gern belastbare Dokumente dafür, dass führende, israelische Politiker Muslime wortwörtlich mit Ungeziefer gleichsetzen – das schafft weder Frieden noch Verständnis.

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  12. Inzwischen ist klar, dass der Islam nicht zum Westen gehört und in Europa und den USA nur Schaden anrichtet. Wie das Regime in der Islamischen Republik Iran mit seiner eigenen Bevölkerung umgeht sehen Sie hier: https://theangrypersians.wordpress.com/2015/07/03/islam-in-iran/

    So wird die Zukunft aussehen, sobald der Islam keine Minderheit in Europa ist.

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    • wreinerschoene schreibt:

      Sie haben da schon recht. Der Islam verändert eine Gesellschaft sobald sie in genügend großer Zahl anwesend sind. Denn wie ich schon geschrieben habe sollte sich der Islam Europa anpassen und nicht Europa dem Islam. Religion ist eine Privatsache, es geht keinen etwas an. Deswegen sollten alle Menschen außerhalb der Kirchen, Moscheen oder Synagogen, den Mensch sehen des sie gegenüber stehen. Aber solange man als Europäer anders behandelt wird, als würden sich Moslime unterhalten wird sich nichts ändern, auch die Meinungen nicht. Nur sind hier die Moslime gefragt, da nach Europa kommen, und nicht die Europäer sich zu ändern.

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    • echsenwut schreibt:

      „Inzwischen ist klar, dass der Islam nicht zum Westen gehört.“

      Warum ist das klar, und wodurch?
      Was lässt das Judentum eher zu Europa gehörig erscheinen als den Islam? Wie stehen Sie zu den Äußerungen Moshe Feiglins (Stellvertretender Sprecher der Knesset) und Ayelet Shakeds (Justizministerin), die als Mitglieder der Knesset, des hohen Regierungsinstruments Israels, ganz offen brutale und rassistische Vernichtungsphantasien gegen Muslime publizieren und Muslime ganz offen mit Ungeziefer gleichsetzen – wie es die Nazis mit Juden einst taten?
      Sollten dann Juden etwa auch aus Europa verschwinden, weil Deutschland derartigen, kranken Dingen gründlich abgeschworen hat und solche „Vorstellungen“ demnach nicht in das hiesige Wertesystem passen?

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      • wreinerschoene schreibt:

        -Sie sprechen ein schwieriges Problem an: die bezeichneten Personen sind offiziell und demokratisch gewählte Vertreter eines ganzen Staates – und daher ganz besonders ihren Worten verpflichtet. Die weitaus meisten der von Ihnen gemeinten Muslime vertreten nur sich selbst, oder kleine Gruppen. – sind Ihre Worte echsenwut, gleichzeitig wird die Knesset herangezogen als Beweis gegen angeblicher Hetze gegen Moslime. So könnte man auch diesen Satz anwenden:“Hassan Nasrallah, der Führer der Hisbollah er sagt: “Wenn sich alle Juden in Israel versammeln, wird es uns die Mühe ersparen, sie einzeln auf der ganzen Welt zu jagen!” oder Abbas:“„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben“. Allerdings wird dieser Satz nie zitiert:“„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“ Wie Sie sehen, empfanden Sie es wieder als Angriff, gleichzeitig verwenden Sie aber Zitate genau aus den Kreisen die Sie anderen Vorwerfen.

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        • echsenwut schreibt:

          Tut mir leid – aber da MUSS ich leider engstirnig bleiben:
          Hassan Nasrallah hat KEINERLEI objektive Autorität; er wurde von niemandem gewählt und niemand ist gezwungen, ihm zu folgen. Wer immer diesem selbsternannten (!) „Führer“ als Muslim folgt, riskiert seine Seele. Desgleichen Abbas: er besitzt KEINE religiöse Autorität und als Oberhaupt der Palästinensischen Autonomiebehörde DARF er solches schon mal gar nicht sagen. Abbas und Nasrallah neben vielen anderen sind inhaltsleere Maulhelden und furchtbare, böse Hetzer in diesem Zusammenhang; sie maßen sich Urteile an, die ihnen nicht zustehen – und die nachweislich FALSCH sind.

          „Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

          Auch das ist leider nachweislich FALSCH. Es sei denn, die gegenwärtige, israelische Regierung versteht unter „Fortschritt“ die Beseitigung von Arabern und Muslimen. Ich muss Sie nochmal fragen: wie stünde denn der Inhalt dieses Satzes zum offiziell von Moshe Feiglin publizierten Vorschlag, man möge alle Palästinenser auf einen Fußmarsch durch die Wüste nach Ägypten schicken und die, die sich dagegen wehren, an Ort und Stelle zu erschießen? Ist das „Fortschritt“ – und wenn ja: welcher?
          Damit macht mich dies allen Ernstes zu einem Freund jedes Israeli, der sich empört dagegen verwehrt, so wie ich mich empört gegen solchen Schwachsinn wie den von Nasrallah und Abbas stelle.
          Um dies ganz klar zu stellen: meine spirituelle Autorität, der ich vertraue und von deren Urteil ich mich leiten bzw. inspirieren lasse, ist die al-Azhar. Meine staatsbürgerliche ist das rechtmäßig und legal gewählte Parlament samt all seiner Vertreter in Berlin; von dort kommen die Gesetze, die mein staatsbürgerliches Leben beeinflussen und die ich selbstverständlich solange akzeptiere, wie sie nicht im Widerspruch zu dem von mir hochgeschätzten Grundgesetz stehen.

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  13. wreinerschoene schreibt:

    ….Ich liefere Ihnen gern belastbare Dokumente dafür, dass führende, israelische Politiker Muslime wortwörtlich mit Ungeziefer gleichsetzen – das schafft weder Frieden noch Verständnis…
    Mal ehrlich, wo und wann reagieren da Moslems anders? Auch ich kann Ihnen genügend Beweise liefern wie Moslems Israelis bezeichnen.
    Wissen Sie ich kenne sehr viele Moslems, und alle haben sich an das Leben in Europa gewöhnt, alle haben zwar Ihren Glauben behalten sind aber jetzt mehr Europäer als Türken oder sonst woher. Das ging bis Anfang- Mitte der 90 ziger. Plötzlich kamen aus der Türkei Menschen die mehr Moslems waren als Europäer, selbst die oben genannten distanzierten sich jetzt von ihren Landsleuten. Sie kamen zwar nicht umhin ihnen zu helfen, oder sich mit denen zu unterhalten, aber sonst wollte keiner was von ihnen wissen. Im Gegenteil, ich hatte eher den Eindruck sie hatten Angst vor den Neuankömmlingen. Wiederum zwei drei Jahre später kamen dann die Extremen, wie ich sie nenne. Die die Jüngeren an sich banden, mit Ihnen beten gingen während der Arbeitszeit. Die jungen sich Bärte wachsen ließen und sich auch sonst sehr veränderten. Und genau diese letzten zwei genannten Gruppen, sind es, die wie Deutsche meinen wenn wir etwas gegen Moslems sagen oder meinen. Ich gebe zu es ist eine Verallgemeinerung, aber alle Menschen verallgemeinern, wenn es der schnellen Aussprache dient.

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    • echsenwut schreibt:

      „Mal ehrlich, wo und wann reagieren da Moslems anders?“

      Sie sprechen ein schwieriges Problem an: die bezeichneten Personen sind offiziell und demokratisch gewählte Vertreter eines ganzen Staates – und daher ganz besonders ihren Worten verpflichtet. Die weitaus meisten der von Ihnen gemeinten Muslime vertreten nur sich selbst, oder kleine Gruppen. Ihre Beobachtung bezüglich der Türken ist übrigens ganz richtig, ich teile sie und sehe das gleiche. Moderne und progressive Muslime haben tatsächlich selbst ihre Probleme mit diesen Landsleuten – sie sind noch längst nicht europäisiert, längst nicht angekommen. Ich registriere jedoch, dass diesbezüglich einiges zwischenzeitlich in Moscheen erkannt und aktiv verändert wird. Leider wird es noch einige Zeit dauern, bis wir europäische Muslime alle diese Leute „eingefangen“ haben. Ich will es mal so sagen: Muslime um mich herum sehen das Problem und wenden sich gegen diese Extremisten. Tarik Ramadan, ein bekannter, islamischer Gelehrter, ruft seit Jahren diese Neuankömmlinge dazu auf, bewusst ihre „Wurzeln abzuschneiden“, damit sie hier im neuen Zuhause auch richtig ankommen können. Wir, gerade die europäischen Muslime!, ticken hier in Europa anders – und die Botschaft müssen wir diesen Leuten geben. Helft uns dabei. Uns zu beschimpfen und pauschal abzuurteilen, hilft nicht nur nicht, sondern ist grundfalsch und weitet Extremismus nur aus.

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      • wreinerschoene schreibt:

        Einfach einmal versuchen, die Gefolgsleute ihrer Religion ob „Gut“ oder „Böse“ unter einen Hut zu bringen, erst dann kann eine erfolgreiche Diskussion stattfinden. Das was jetzt hier und heute passiert, sind in den Grundfesten, Vermutungen und bestenfalls Wunschdenken. Wenn die Religion als solches zu einem Ergebnis gekommen ist wie sie sich weiter verhalten will, kann man weiter machen.

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  14. conservo schreibt:

    Liebe Leser und Mitdiskutanten, zuerst möchte ich meine Anerkennung darüber ausdrücken, daß ausnahmslose alle, die hier mitdiskutieren, Haltung bewahren und nicht „unter die Gürtellinie“ (Netiquette) gehen. Das will bei diesem schwierigen Thema mit den Pros und Cons etwas heißen! Vielen Dank!

    Zu „echsenwut“ halte ich es mit Voltaire: „Ich verdamme, was Du sagst. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß Du es sagen darfst!“

    1.) Nochmals, werter „echsenwut“: Wäre ein solcher Satz in einem muslimischen Land durchsetzbar? In welchem?

    2.) Ich habe Respekt davor, daß Sie Ihre Ideologie verteidigen. Manchen Christen wäre dies bei der Verteidigung ihres Glaubens auch zu wünschen. Aber bleiben Sie bitte offen: Für weniger Gebildete ist Islam einfach Islam. Sie aber tun so, als gäbe es zwei Islam: Einen Guten, Richtigen und einen Falschen. Nach ihrer ständigen Argumentation ist die einzige Authorität, die im Islam über richtig oder falsch entscheidet, die Al-Ashar-Moschee in Kairo (und die dortige Universität). Das paßt ihnen, weil diese Einrichtung verhältnismäßig (!) zurückhaltend argumentiert (war auch schon mal radikaler). Aber das ist ja das Vertrackte am Islam. Wir Katholiken z. B. haben den Papst als höchste Instanz. Der Islam kennt so was nicht. Und höflichst beeilen Sie sich zu verschweigen, daß es viele radikale „höchste Instanzen“ im Islam gibt – von Saudi Arabien angefangen über den IS bis nach Iran (vor allem Teheran, Isfahan), Afghanistan und besonders stark Pakistan. Welchen „Islam“ vertreten Sie, „echsenwut“?

    3.) An welcher islamischen Universität wird „Frieden“ gepredigt? (Friede gegenüber „Ungläubigen“)

    Beste Grüße
    PH

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    • echsenwut schreibt:

      „Wäre ein solcher Satz in einem muslimischen Land durchsetzbar?“

      Nunja …. in den heutigen Zeiten des Aufruhrs werden extreme und extremistische Stimmen, die nach Tod und Verderben gröhlen, leider von viel mehr Menschen gehört als moderate Stimmen. Ich will es mal so sagen: weltweit gibt es tausende von Regionen und Landstrichen, die genauso handeln – ganz ähnlich wie hier auch. Sie finden jedoch einerseits nicht genügend Mehrheiten und andererseits nicht genügend Menschen, die sie unterstützen – ganz ähnlich wie hier auch. Ich selber habe Orte und Landschaften sowohl in Ägypten als auch in Tunesien bereist, in denen diese Kultur durchaus herrscht. Dort sind Sie immer hochwillkommen, egal wie Sie aussehen, welche Sprache Sie sprechen, was Sie essen und sagen. Man würde sich auch immer für Ihre Sicherheit und Freiheit einsetzen; ich gebe jedoch zu, dass das nicht breitflächig der Fall ist – ebensowenig, wie Sie in demokratischen und „demokratischen“ Gesellschaften diese Voraussetzung erfüllt sehen.

      „Sie aber tun so, als gäbe es zwei Islam: Einen Guten, Richtigen und einen Falschen.“

      Tut mir leid – aber dem IST nun mal so. Schauen Sie: Islam verlangt kategorisch jedem Muslimen ab, zu lernen, zu prüfen, zu lesen und kritisch zu hinterfragen, was jedoch die Kenntnis des Qur’an voraussetzt. Was wenige wissen ist, dass viele Muslime, die den Qur’an rezitieren und in Teilen auswendig kennen, ihn auch verstehen. Sie „malen“ sprachlich auf arabisch Suren nach – und kennen die Übersetzung in ihre eigene Sprache nicht, weil sie kein Arabisch verstehen. Offen gesagt, ist das eine schwere Verfehlung innerhalb des Islam, und gilt sogar als verboten. Das ist auch der Grund dafür, weshalb es extremistischen Schreihälsen so leicht fällt, Muslime zu verführen. Nur ein Teil der Muslime hat den Qur’an in der eigenen Sprache gänzlich gelesen und verstanden. Hätte er dies, so würde es islamistischen Terror nicht geben (können), denn Kampf, in welchem Gefahr gelaufen wird, Nichtkämpfer (also Frauen , Kranke, Alte und Kinder beispielsweise) ist unter allen Umständen verboten. Deshalb ist der Muslim, der eine Bombe in der Straße zündet, gewissermaßen automatisch selbst verdammt. Man könnte also sagen, dass der belesene Muslim, der seinen Qur’an kennt und versteht, ganz zwangsläufig ein „guter“, ein „richtiger“ ist. Dem ist Kampf gegen Bräuche und Gewohnheiten in seinem Gastland ebenfalls strikt verboten – er MUSS sich an die dortigen Gegebenheiten anpassen (das ist problemlos nachlesbar). Im Umkehrschluss bedeutet auch dies zwangsläufig, dass der Muslim, der sein Gastland kritisiert oder gar bekämpft, entweder zur Anpassung oder zum Fortzug gezwungen ist, wenn er glaubt, die dortigen Verhältnisse nicht aushalten zu können.

      „Das paßt ihnen, weil diese Einrichtung verhältnismäßig (!) zurückhaltend argumentiert (war auch schon mal radikaler).“

      Sorry – das ist ganz und gar nicht richtig! Kein einziger Muslim weltweit bestreitet die Bedeutung der ägyptischen al-Azhar auch nur im Ansatz! Selbst viele Shiiten beziehen sich auf sie. Alle Institutionen, auch und gerade die saudischen, haben stark und klar nachrangigen Charakter. Da es keine „höchste Authorität“ im Islam als Amt gibt und jeder Mensch nur Allah zu folgen hat und keinen spirituellen, religiösen „Befehl“ eines Sterblichen anerkennen DARF, entscheidet ganz allein der Bildungsgrad über das Zutrauen eines Gläubigen zu einem Gelehrten. Und ALLE namhaften Gelehrten der muslimischen Welt studieren in der al-Azhar. Und SIE vergibt höchste Titel und Würden. Das gilt weltweit. Somit DARF niemand anderes als ein „Azharit“ für sich in Anspruch nehmen, eine fundierte Gelehrtenausbildung anbieten zu können. Der blöde „Kalif“ hat von gebildeten und belesenen Muslimen als lächerliche Karnevalsfigur betrachtet und bezeichnet zu werden; ihm zu folgen, ist spirituell gesehen Sünde, mithin ein schweres Verbrechen.

      „An welcher islamischen Universität wird “Frieden” gepredigt? (Friede gegenüber “Ungläubigen”)“

      Ob Sie es glauben oder nicht: an der al-Azhar. Der heutige Dekan, Dr. al-Tayyeb, koordinierte die Sitzung der höchstrangigen Gelehrten, die den von mir bereits erwähnten „Brief an den ‚Kalifen'“ verfasst hatte – darin ist wortwörtlich die Rede davon, dass es
      a) keinem Muslimen erlaubt ist, einen „bewaffneten Djihad“ zu führen,
      b) keinem Muslimen erlaubt ist, Andersgläubige anzugreifen bzw. ihnen irgendeinen Schaden zuzufügen. Im Gegenteil führt dieser Brief darüberhinaus sogar anhand diversester Schriftstellen aus dem Qur’an aus, dass gerade die vom „IS“ angegriffenen Völker und Religionsgemeinschaften im Sinne des Islam besonders zu respektieren und zu beschützen (!) sind.

      „Welchen “Islam” vertreten Sie, “echsenwut”?“

      Zum schönsten. 🙂
      Ich bin Sunnit – und bekennender Azharit. Ich lehne jeden bewaffneten Kampf im Sinne eines Djihads grundsätzlich ab. Der wäre nur angebracht, wenn muslimische Gemeinschaften mit Waffen angegriffen würden, WEIL sie MUSLIME sind. Ist jedoch, wie vorliegend, die Motivation der Angriffe gegen Muslime z.B. Öl, so KANN und DARF es keinen bewaffneten Kampf im Sinne eines Djihads geben. Ich kenne einen Djihad nur als „Anstrengung“ im Sinne von Hilfe, Unterstützung. Mein Djihad besteht nur aus Flüchtlingshilfe und aus der freundlichen Erinnerung an Geschwister an die Gebetszeit. Mein Djihad ist es, einer alten Dame (gleich welcher Herkunft und welchen Bekenntnisses) über die Straße zu helfen, einer jungen Mutter eine von ihren vier Tragetaschen abzunehmen, jemandem Fremden den Weg zu erklären …… das ist gemäß unseres Propheten Mohammed der „schönste und schwerste“ Djihad. Die al-Azhar hat vor Jahren mit großer Selbstverständlichkeit und ohne jede Diskussion zügig eine Deklaration der Menschen- und kurz darauf genauso zügig und zackig die der Frauenrechte offiziell unterzeichnet. Eher achselzuckend sogar. Es war der vormalige Dekan der al-Azhar übrigens, Dr. al-Tantaoui, der eine junge Frau im Vollschleier in der Universität abfing und aufforderte, den Vollschleier abzulegen, da er „unislamisch“ sei. Als diese der Aufforderung nicht nachkam, wurde sie zwangsexmatrikuliert. Der Dekan richtete sich konzentriert und konsequent gegen „Bidah“ (arab.: „Neuerung“). Gemeint damit sind „Vorschriften“, die verbotenerweise über das Regelwerk des Qur’an hinausgehen und abgelehnt werden müssen. Azhariten akzeptieren eine demokratische Gesellschaftsordnung nicht nur, sie unterstützen sie vehement als anzustrebendes Modell in unserer modernen Welt. Islam KANN nur in Freiheit(en) blühen – NIEMALS unter Zwang und Repression.

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      • echsenwut schreibt:

        Tipfehler: „Was wenige wissen ist, dass viele (muss heißen: DIE WENIGSTEN) Muslime, die den Qur’an rezitieren und in Teilen auswendig kennen, ihn auch verstehen“

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