Wenn der Staat die Kontrolle über das Volk verliert

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Immer dann, wenn das Volk, also der Souverän, sich auch souverän benimmt und nicht alles abnickt, was von oben auf ihn einrieselt, bekommt es der Staat mit der Angst zu tun.

Welche Auswirkungen das hat, wenn der Kontrollverlust droht, können wir heute an einer Äußerung des Innenministers sehen:

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat nach einem Zeitungsbericht in Briefen an das Unternehmen Facebook den Umgang des Onlinenetzwerks mit extremistischen Inhalten kritisiert.

In den Schreiben an die Europa- und die Deutschland-Zentrale habe er Unternehmensvertreter zu einem Gespräch eingeladen, berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ (Online). Dabei solle es darum gehen, „die Effektivität und Transparenz ihrer Gemeinschaftsstandards zu verbessern“.

Maas schreibt demnach, im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Angriffen auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte hätten sein Haus zahlreiche Beschwerden von Bürgern über rassistische Hetze im Internet erreicht. „Insbesondere beklagen Facebook-Nutzer, dass Ihr Unternehmen trotz entsprechender konkreter Hinweise rassistische und fremdenfeindliche „Posts“ und Kommentare nicht effektiv unterbinde.“ (http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/hetze-gegen-fluechtlinge-maas-will-rassistische-facebook-eintraege-loeschen-lassen_id_4905974.html). Das klingt natürlich vordergründig normal. Niemand will rassistische Hetze, weder auf Facebook noch in einer Stammkneipe oder im Bundestag („Pack“).

Aber es steckt etwas ganz anderes hinter diesen Vorstoß gegen die freie Meinungsäußerung: Maas und dem Rest der Regierung geht es schon lange nicht mehr darum, Rassismus zu unterbinden. Ihnen geht der Arsch auf Grundeis, weil der Bürger sich nicht mehr auf ihre hohlen Sprüche und das Wiedergekäuere ihrer Lakaien in den Mainstream-Medien verlässt, sondern sich direkt informiert und diese Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet. An den Staatsorganen und linken Journalisten vorbei.

Und das geht natürlich überhaupt nicht; denn eine Regierung und die ihr verbundene Opposition können nur ihren miesen Geschäften nachgehen, wenn sie die Bürger betrügen und belügen, so wie es ihnen passt. Und das geht nur, wenn sie die Hebel an der Informationspolitik behalten.

Und so dürfen wir uns nicht wundern, wenn jetzt – in dieser angespannten Situation, in der uns in den nächsten Jahren mehrere Millionen neuer Bürger aufs Auge gedrückt werden, die wir dann auch noch weitestgehend durchfüttern müssen – ein Justizminister solche Äußerungen macht.

Denn wir wissen alle: Von dem Verbot rassistischer Hetze bis zum Verbot von normaler, sachlicher Kritik und dem Stellen von Fragen ist kein weiter Weg – vor allen Dingen dann nicht, wenn Linksfaschisten an der Macht sind.

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo
http://www.conservo.wordpress.com
30.8.2015

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Wenn der Staat die Kontrolle über das Volk verliert

  1. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Wem saren Se det , jenauso hamwart doch erlebt mit de DDR.

    Das Verhaltensmuster des Linksfaschismus ist in Europa überall gleich und kann daher auch ziemlich genau vorausgesagt werden. Somit liegt Herr Böhm absolut richtig. Aber man darf trotzdem nie vergessen dass es Michel selbst war und immer noch ist , der eine solche Situation im Lande herbeiführt. Es ist ohne Wenn und Aber ein Verbrechen an unseren Kindern , Enkeln und Urenkeln wenn wir sie schutzlos dem Islam ausliefern.Und ich weise nochmal darauf hin dass eine erneute Spaltung Deutschlands kein Hirngespinnst ist , wenn sich die Zustände nicht rigoros ändern. Dann jedoch wird der ehemals freie Teil Deutschlands eine Diktatur haben und der ehemals diktatorische Teil wird frei sein.

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  3. wreinerschoene schreibt:

    Egal wo Linke versuchen an der Macht zu bleiben oder sie zu bekommen, das Verhalten gleicht sich weltweit. Zur Zeit erleben wir eine Diktatur einer gewählten Minderheit die die Mehrheitswähler unterdrücken. Wie schnell sich dieses Blatt wenden kann hat man in Thüringen erlebt. Politisch gesehen, stehen wir schon mit einem Fuß im real existieren neuen Sozialismus. Leider hat der Westen Deutschland die Fähigkeit verloren Anzeichen einer Veränderung zu sehen, das erleben ist jeden Tag. „Es wird schon nichts passieren“ Mentalität beherrscht den Westen, wir interessieren uns nicht für Politik oder die Parteien werden es schon machen denn wir leben schon seit 1945 in Freiheit also wird sich das nicht ändern, es passiert nur den Anderen, sind die Zeichen die jeden Tag ausgeschickt werden. Bücher über die KZs der Kommunisten den Gulag, werden, selbst passiert, als schon viel zu lange her und uninteressant bezeichnet.

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  4. haunebu7 schreibt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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