Herr Maas und das Ende von Facebook

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm

Thomas Böhm

Es geht wieder los in Deutschland. Und wieder sind es die Linken, die versuchen, ein Volk zum Verstummen zu bringen, die die freie Meinungsäußerung zu ihren Gunsten drehen möchten.

Der „Spiegel“ schreibt: Der deutsche Justizminister und Facebooks Stellvertreter in Europa führten gemeinsam eine 180-Grad-Wende vor. Aus der Debatte über Hass im Netz war in den vergangenen Wochen eine Debatte über Hass auf Facebook geworden. Zum einen, weil das Problem dort am sichtbarsten ist, und zum anderen, weil Heiko Maas diese Richtung vorgab.

Deshalb flog nun Facebook-Mann Richard Allan aus Dublin nach Berlin – und ließ sich die neuen Töne ins Ohr übersetzen, die Maas neben ihm von sich gab: Er sei dankbar, sagte der Minister, dass Facebook seine Verantwortung wahrnehme. Und er werde eine Arbeitsgruppe gründen, nicht nur mit Facebook, sondern mit anderen sozialen Netzwerken, mit NGOs und „der Politik“. Es soll wieder eine Debatte über den Hass im Netz werden.

Der eingeflogene Allan war höflich genug zu entgegnen, Facebook freue sich, von den deutschen Experten zu lernen…

…Die zweite Frage lautet, warum es Facebook nicht gelingt, Beiträge, die vor Hetze und unverhohlenem Rassismus strotzen und damit auch gegen die eigenen Richtlinien verstoßen, zu löschen. Dafür ließen sich in den vergangenen Wochen derart viele Beispiele finden, dass man kaum von Einzelfällen sprechen kann…(http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-bei-heiko-maas-arbeitskreis-gegen-hetze-a-1052912.html)

Natürlich gibt es widerliche, menschenverachtende Kommentare auf Facebook, wie woanders auch: Am Stammtisch, in der „Spiegel“-Redaktion, im Bundestag, auf der Straße, auf Antifa-Demos usw.

Wer sich dabei strafbar macht, muss bestraft werden. Basta.

Nein, Herrn Maas und dem „Spiegel“ geht es um etwas anderes. Sie wollen ihr faschistoides Ding in aller Ruhe durchziehen. Andere Meinungen, gar Kritik oder Gegenwehr sind ihnen dabei viel zu lästig. Da muss die Fliegenklatsche her.

Denn wir wissen genau, aus welchen Leuten die „Task Force“, die Kontrollgremien und Expertengruppen bestehen werden, wenn Herr Maas den Einberufungsbefehl erteilt. Es sind die linken Gleichgeschalteten, die keine Probleme damit haben, wenn türkische Faschisten auf Facebook ihr Unwesen treiben, wenn Islam-Poster zum Judenmord und anderen Anschlägen aufrufen, wenn linke Schlägertrupps sich in den sozialen Netzwerken zu Zerstörungspartys verabreden.

Herr Maas, der „Spiegel“ und seine willenlosen Kontrollettis wollen einzig und allein mit Genehmigung von Facebook zur Jagd gegen Systemkritiker blasen – die letztendlich immer Recht behalten haben, wie die Asylkrise es gerade bewiesen hat.

Genau das aber geht den Faschisten mächtig auf den Zeiger. Deshalb hat es der werte Herr Maas auch so eilig und will Andersdenkende, Islamkritiker und vor allem Asylkritiker das Maul stopfen. Das System entlarvt sich dabei selbst. Denn was Hass und Rassismus ist, bestimmen in diesem Land ausschließlich die Linken. So wird der Radius der Zensur immer wieder erweitert werden, bis nur noch die offizielle Meinung übrig bleibt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang diese Passage:

…Es geht in der aktuellen Kritik an Facebook eben um zwei große Fragen. Die erste lautet, bis wohin die Meinungsfreiheit reicht – und dort werden deutsche Politiker und amerikanische Unternehmen wohl immer Meinungsverschiedenheiten haben… (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/facebook-bei-heiko-maas-arbeitskreis-gegen-hetze-a-1052912.html)

Hoffen wir, dass das auch so bleibt. Auf ein staatlich reguliertes, mit Zwangsgebühren finanziertes und von Maas gelenktes soziales Netzwerk hat ja wohl keiner Bock, oder?

Wenn Facebook hier nicht hart bleibt, läutet das das Ende von Facebook ein, dann werden sich die Kritiker, aber auch die Hasser woanders treffen, denn wir alle wissen, das es für die Herrschenden nur eine Möglichkeit gibt, die Kontrolle zu behalten: Man muss den Bürgern die Zungen herausschneiden und ihre Gehirne aufbohren. Dann ist Ruhe, vorher nicht.

Und wir sind natürlich sehr gespannt darauf, ob Herr Maas bei seinem Kollegen Herrn Gabriel vorstellig wird, schließlich hat der mit seiner Hassrede (Pack) alles erst in Gang gesetzt.

*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ und ständiger Kolumnist bei conservo

http://www.conservo.wordpress.com

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Herr Maas und das Ende von Facebook

  1. karlschippendraht schreibt:

    Maas ( sein Name beginnt mit M – wie auch der von Mielke ) zeigt eindeutig linksfaschistisches Verhalten . Er ist alles Andere als ein Demokrat sondern ein kleiner Diktator und hätte in der menschenfeindlichen SED eine steile Karriere gemacht. Er ist eben typisch intellektuell , wenn er intelligent wäre dann würde er im sinne von Voltaire handeln . Aber damit scheint Maas geistig überfordert zu sein. Leute mit solchem Verhalten nennt man auch Apparatschiks , also gewissenlose Parteisoldaten.

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  2. wreinerschoene schreibt:

    Wie man heute gelesen hat:“ Wie die Bild-Zeitung berichtet, brachte die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) eine neue Idee ein, um den Urhebern „solcher Texte“ richtig wehzutun. „Das Internet sei kein rechtsfreier Raum”, so DPolG-Chef Rainer Wendt. Wer Hasskommentare und Propaganda in sozialen Netzwerken oder im Internet veröffentliche, begehe eine Straftat.
    „Mit Geldstrafen beeindruckt man die Täter meist nicht, deshalb wäre zum Beispiel der Führerscheinentzug das richtige Mittel”, so der Chef der DPolG. Die Bestrafung müsse „rasch erfolgen und wehtun.” (BS)
    Also wenn man heute etwas gegen die Asylpolitik hat und morgen die Regierung kritisiert, kann es passieren das man wieder laufen muß. Da man heute schon an der Schraube dreht wie empfindlich die Strafen sein sollen, kann man sich denken wie empfindlich die Strafen in 10 Jahren sind. Vielleicht arbeitet man inzwischen an der Ausarbeitung für einen Knast für politische Gefangene. Wundern muß sich dann keiner mehr.
    http://www.blu-news.org/2015/09/17/fuehrerscheinentzug-bei-hass-kommentar/

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  3. diwini schreibt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

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  4. mattacab schreibt:

    Hat dies auf matthias331 rebloggt und kommentierte:
    >>> UPIK® Datensatz – L

    L Eingetragener Firmenname Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen
    W Nicht eingetragene Bezeichnung oder Unternehmensteil Staatsanwaltschaft Siegen
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